Völker der Visegrad-Gruppe lehnen Migration mehrheitlich ab

Quelle: MTI

Rund 35 Millionen der 53 Millionen Bürger der Visegrad-Gruppe lehnen das Quotensystem der EU zur Neuansiedlung von Migranten in den Mitgliedstaaten ab und 41 Millionen sind mit der Migrationspolitik der EU unzufrieden, wie eine Umfrage des ungarischen Nézőpont-Instituts ergab.

Die zwis­chen dem 16. und 30. Oktober tele­fonisch durchge­führte Befragung von jew­eils 1.000 Personen in Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn spiegelte die Unterstützung der V4-Migrationspolitik und das Vertrauen in die Gruppe bei den Verhandlungen über den Migrationspakt wider, sagte der Meinungsforscher.

In Bezug auf die Neuansiedlungsquoten für Asylbewerber in der EU lehn­ten 78 Prozent der Ungarn, 68 Prozent der Polen, 80 Prozent der Slowaken und 83 Prozent der Tschechen den Vorschlag ab. Die EU-Migrationspolitik wurde von 75 Prozent der Polen, 76 Prozent der Ungarn, 77 Prozent der Tschechen und 79 Prozent der Slowaken abgelehnt. Ein Rekord 85 Prozent der Ungarn bil­li­gen den Grenzzaun an der Südgrenze des Landes als Antwort auf die Migrationskrise von 2015. Insgesamt 52 Prozent der pol­nis­chen Befragten, 71 Prozent der Tschechen und 72 Prozent der Slowaken stim­men der Vorgehensweise Ungarns bei der Bewältigung der Migrationskrise zu, sagte der Meinungsforscher.

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