Jobbik: „Orbán ist ein Psychopath“

Quelle: Jobbik

Nachdem die Regierungsparteien die „Sklaverei“ im Parlament ver­ab­schiedet hat­ten, marschierte Jobbik über die Kettenbrücke von Budapest zum Büro Orbáns. Der Obmann der Jobbik, Tamás Sneider, sagte, er sei zum Staatsoberhaupt gegan­gen, weil die Abgeordneten der Fidesz die Sklaverei mit einem despo­tis­chen Verfahren ver­ab­schiedet hät­ten und gegen die Hausordnung des Parlaments ver­stoßen hät­ten.

„Wir wollen keinen neuen Bolschewismus“, sagte er, worauf die Demonstranten antworteten, „wir wer­den keine Sklaven sein“. Die Abgeordneten und Demonstranten gin­gen dann über die Kettenbrücke, die die Polizei vor dem Fahrzeugverkehr sper­rte.

„Man muss ein Psychopath sein, um seinen eige­nen Leuten in den Rücken zu fallen und sie mit einem bösar­ti­gen Grinsen und einem leeren Ausdruck in sein Gesicht in die Sklaverei zu treiben“, erk­lärte Péter Jakab vor dem Büro von Präsident János Áder.

Obwohl Fidesz ‚Mamluks ihre eige­nen Leute in den Rücken gefallen ist, hofft Jobbik immer noch, dass János Áder die „Sklaverei“ block­ieren kann. „Wir haben das nationale Wahlbüro kon­tak­tiert und ein Referendum ini­ti­iert, damit die Menschen über dieses Gesetz entschei­den kön­nen, da Viktor Orbán geistig arbeit­sun­fähig ist“, schloss Herr Jakab.

Jobbiks Präsident Tamás Sneider sagte, dass die poli­tis­che Elite Ungarns alle sozialen Werte aufgegeben und in den Sumpf der Korruption ver­sunken war. „In den let­zten Jahren haben wir uns von Westeuropa weiter ent­fernt. „Viktor Orbán ist vielle­icht ein her­vor­ra­gen­der Parteichef, aber er zer­stört Ungarn“, sagte Sneider. Er wies auch darauf hin, dass sich die Überstundenvergütung kaum lohnen kön­nte, wenn die Leute 3–4 Schichten gear­beitet hät­ten und keine Zeit mit ihren Familien ver­brin­gen kön­nten.

Er been­dete seine Rede, indem er den Demonstranten ver­sicherte, dass Jobbik alle rechtlichen Maßnahmen ergreifen werde, um dazu beizu­tra­gen, die Sklaverei, die ohne­hin gegen die Hausordnung des Parlaments erlassen wurde, zurück­zuziehen. „Dreißig Jahre sind ver­gan­gen, und wir haben noch nicht gese­hen, wie sich eine ungarische Regierung der Arbeiterseite angenom­men hat“, erk­lärte der stel­lvertre­tende Vizepräsident von Jobbik, Márton Gyöngyösi.

„Wenn er im Ausland ist, zeigt der ungarische Ministerpräsident, wie rentabel es für Unternehmen ist, nach Ungarn zu kom­men, weil dort die Mitarbeiter am wehrlos­es­ten sind. Diese Regierung hat keine Bedenken, ihre Arbeitnehmer aus­ländis­chen Investoren auszuset­zen. Außenminister Szíjjártó hat nie ein Geheimnis daraus gemacht. Unsere Regierungen haben alle Auslandserwartungen erfüllt, aber einen Aspekt haben sie nie in Betracht gezo­gen: das Interesse ungarischer Angestellter. “


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