Jobbik: Was bringt 2019 für Ungarn?

Bei Treffen mit den Bürgern wer­den wir oft gefragt: Was will Jobbik? Während wir diesen Beitrag schreiben, ist das passiert, worauf wir gewartet haben: Nach der uner­hörten Verabschiedung des Sklavengesetzes wachten die Leute auf und forderten die Regierung auf, sie endlich als Bürger und nicht als Untertanen zu behan­deln. Für uns Ungarn bestand keine Frage, was wir sein wollen. Seit wir die Lohnunion-Initiative ges­tartet haben, sind wir durch ganz Europa gereist, um gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen für die ungarische Bevölkerung zu erre­ichen. Wir haben nie gefragt, welche Partei die Arbeiter mögen/wählen. Wir klopften an die Tür einer jeden Gewerkschaft und eines jeden Experten. Wir haben es getan, weil es keine Überstunden und Gehälter gibt, die rechts oder links ste­hen, so wie es auch keine kon­ser­v­a­tiven oder lib­eralen Lebensmittel gibt.

Wir, Jobbik-Mitglieder und Unterstützer, sind rechtschaf­fende Menschen, die im Dienst der Nation arbeiten. Nicht für die Hälfte davon, son­dern die für gesamte Nation. Wir begrüßen alle, die mit uns sein möchten. Aber wir wis­sen, dass 100% Zustimmung nur in Diktaturen gegeben wird. Wir müssen also mit eini­gen Leuten zusam­me­nar­beiten, mit denen wir in vie­len Dingen nicht ein­ver­standen sind. Sie wur­den auch von ungarischen Bürgern gewählt. Egal wie schwer es ist, man muss hier wie in einer Familie Kompromisse einge­hen kön­nen. Leider gibt es einige Politiker, die über­haupt keinen Kompromiss einge­hen. Wir glauben jedoch, dass es nur eines gibt, bei dem wir keinen Kompromiss einge­hen kön­nen: den Dienst des ungarischen Volkes. Natürlich kön­nen Sie auf den Demonstrationen einige Leute sehen, die wir bisher für ihre andere Seite gekannt haben.

Wir kön­nen uns noch gut an die Zeiten vor 2010 erin­nern, als die linken Regierungen das gle­iche zynis­che Spiel spiel­ten wie die Fidesz heute. Wir hof­fen, dass ihre Politiker ihren Irrtum erkannt und sich zum Besseren verän­dert haben, wenn sie auf die Straße kom­men.  Wir sind stolz auf die heutige Jobbik, weil er eine demokratis­che Gemeinschaft ist, die auf soli­den Werten basiert, aber auch die Meinungen anderer respek­tieren kann (auch diejeni­gen, die ständig unsere Fähigkeit in Frage stellen). Bei Bedarf kann Jobbik zusam­me­nar­beiten und sich für gemein­same Zwecke für die Menschen ein­set­zen! Auch wenn man in einer Tränengaswolke bei 8 Grad unter Null ste­hen muss oder für die Rechtsstaatlichkeit im Gebäude des öffentlichen Fernsehens kämpft. Wir haben uns nicht ange­se­hen, wer neben uns stand. Stattdessen schauten wir uns an, wer hin­ter uns stand und es waren das Volk. Solange die Menschen hin­ter uns ste­hen, ist es unsere Pflicht, bei ihnen zu bleiben. Dies ist der Geist, mit dem wir arbeiten wer­den, und wir wer­den unsere gemein­same Stimme mit denen finden, die uns auf diesem Weg voran­brin­gen kön­nen.

Und so wie das ungarische Volk eins ist und es keine rechts- oder links­seit­ige Existenzgrundlage gibt, gibt es auch weder rechte noch linke, Bürgersteige, Bibliotheken, Busse oder Parks. Mit diesem Geist gehen wir im Herbst in die Kommunalwahlen, damit wir glaub­würdi­gen und kom­pe­ten­ten Kandidaten helfen kön­nen, zu gewin­nen. Diejenigen, die in dieser Angelegenheit mit uns ein­ver­standen sind, kön­nen sich auf die Unterstützung von Jobbik ver­lassen. Vor den Kommunalwahlen ste­hen jedoch auch Wahlen zum Europäischen Parlament bevor. Mittlerweile ist Fidesz zu einer autoritären Organisation gewor­den, der es bei der Wahrung ihrer Macht nichts aus­macht, selbst wenn Ungarn die Europäische Union auf Kosten von Fidesz ver­lassen muss. Wir kön­nen dies am 26. Mai ver­hin­dern, indem wir für Jobbik stim­men. Im Jahr 2019 wird Jobbik daran arbeiten, dass wir in einem sicheren Europa und einem freien Ungarn leben kön­nen.

Lasst uns statt des von Fidesz und seinen Freunden verur­sachten Chaos ein vorherse­hbares Leben wählen! Auch wenn wir in einen harten Kampf ger­aten, dür­fen wir niemals vergessen, dass unser Ziel im Gegensatz zu Orbán nicht der Krieg ist, son­dern eine neue Aussöhnung zwis­chen dem ungarischen Volk und zwis­chen Ungarn und Europa, die Sicherheit und Wohlstand garantieren kann. Dies ist das Ziel von Jobbik im Jahr 2019.

Quelle: Presseaussendung der Jobbik

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