Demonstrationen gegen Staatsanwaltschaft in Ungarn

Quelle: MTI

Mehrere hun­dert Menschen haben am Mittwoch gegen die Aktivitäten der Obersten Staatsanwaltschaft in Budapest protestiert. Bei einer Veranstaltung, die vor dem Oberstaatsanwalt ver­anstal­tet wurde, erk­lärten Vertreter ver­schiedener Oppositionsparteien, dass die Entscheidung des Büros, die Handlungen von Wachleuten im Hauptquartier des öffentlich-rechtlichen Rundfunks MTVA im ver­gan­genen Monat gegen oppo­si­tionelle Abgeordnete, die inner­halb des Gebäudes protestierten, nicht rechtswidrig zu erk­lären „Ungarn entschlossen auf den Weg zur Diktatur bringt“.

Die Politiker, die die Demokratische Koalition, die Liberale Partei, die Sozialistische Partei, Párbeszéd und die Bewegungsbewegung vertreten, sagten, Ungarn könne nur dann von diesem Weg zurück­kehren, wenn die Oppositionsparteien, Gewerkschaften und Bürgergruppen sich sol­i­darisch zeigen und sich vere­ini­gen . Protestierende tru­gen National- und auch die Flaggen der ver­schiede­nen Oppositionsparteien waren auch in der Menge zu sehen. Nach der Demonstration block­ierten etwa hun­dert Demonstranten den Verkehr zwis­chen der Váci-Straße und der Bajcsy-Zsilinszky-Straße für unge­fähr eine halbe Stunde.

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