Linksradikale Demonstranten randalierten sich durch die Josefstadt

Haeferl - Own work / Wikimedia CC BY-SA 3.0

Ein nicht ganz neues Gesicht link­sex­tremen Hasses zeigte sich auf der Donnerstagsdemo von 24. Jänner 2019. Die Teilnehmer kri­tisierten bis­lang vor allem die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ. Nun zogen sie aber angesichts des jährlich Ende Jänner stat­tfind­en­den Akademikerballs durch die Wiener Innenstadt und ran­dalierten unge­hin­dert alles nieder, was ihnen im Weg stand. Der erste Halt dieser „Route“ war dies­mal in der Josefstädter Schlösselgasse vor dem Anwesen einer akademis­chen Burschenschaft. Vermummt und mit Pyrotechnik aus­ges­tat­tet, wurde dann die Fassade des Hauses zum Prellbock für die Aggressionen.

In einem von Teilnehmern fest­ge­hal­te­nen Video ist die ganze Aggression und das unkon­trol­lierte Tun der Versammelten zu sehen. Minutenlang beschossen sie die Fensterscheiben des Hauses mit Knallkörpern und Pyrotechnik. In Kauf nehmend, dass eine der Scheiben nachgibt und die Feuerwerkskörper im Inneren des Hauses lan­den und dort nicht nur erhe­blichen Sach- son­dern auch Personenschaden verur­sachen kön­nten.

Weil das zum Glück nicht geschah, freute man sich dann allerd­ings ganz im Sinne von „Eigentum ist Diebstahl“ umso mehr, dass die vor dem Haus tra­di­tioneller­weise an einer Fahnenstange befes­tigte Flagge der Verbindung Feuer fing. Mit Kommentaren wie „nice“ oder „zu geil“ wurde der Vandalismusakt auf Twitter von eben­falls Linken kom­men­tiert.

Spätestens nach dieser Aktion wäre die Demonstration eigentlich aufzulösen gewe­sen, sie zog aber unge­hin­dert durch die eng­sten Gassen der Josefstadt weiter, behin­derte den Verkehr und Rettungswege. Im weit­eren Verlauf wur­den noch weit­ere Verbindungshäuser besucht und dort mit­tels Beamer die Namen der missliebi­gen Mitglieder öffentlich auf die Fassade pro­jeziert.

Mit wenig furchter­re­gen­den Sprechchören wie etwa „Eure Kinder wer­den so wie wir, eure Kinder wer­den queer“ beschall­ten einige hun­dert Teilnehmer die Wiener Innenstadt und präsen­tierten sich dabei nicht ger­ade im besten Licht.

Großes Geheule und reich­lich Beschimpfung für die Polizei gab es dann allerd­ings zum Ende, als zwei der Demoteilnehmer vorüberge­hend festgenom­men wur­den. Die Organisatoren rund um die Wiener Antifa und der Donnerstagsdemo beze­ich­nete das Vorgehen als „Provokation der Polizei“.

Weiterlesen: www.unzensuriert.at/content/0028795-Linksradikale-Demonstranten-randalierten-sich-durch-die-Josefstadt

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