Der große Fehler der Migrationspropaganda

Quelle: MTI

Internationale Institutionen, die Entscheidungen tre­f­fen und Dokumente annehmen, die die Migration fördern, machen „einen großen Fehler“, sagte der ungarische Außenminister am Freitag.

Péter Szijjártó sprach mit MTI in New York, wo er an einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen teil­nehmen wird, in der die Auswirkungen von Klimakatastrophen auf den inter­na­tionalen Frieden und die inter­na­tionale Sicherheit behan­delt wer­den. Szijjártó sagte, dass der Globale Pakt für Migration der Vereinten Nationen durch die Förderung der Migration als Menschenrecht ein ern­stes glob­ales Risiko darstelle.

Er kri­tisierte den Pakt außer­dem dafür, dass jedes Land im Migrationsprozess entweder ein Ursprungs-, Transit- oder Zielland genannt wurde. Der Minister sagte, seine Rede vor der Sitzung werde sich mit den Problemen befassen, die sich aus glob­aler Wasserknappheit, Wüstenbildung, sink­enden Erträgen auf land­wirtschaftlichen Flächen sowie dem demografis­chen Boom in bes­timmten Regionen ergeben.

Die Interkontinentalbewegungswellen dürften in der kom­menden Zeit zunehmen, warnte er. Unter Berufung auf Projektionen zur Migration sagte Szijjártó, dass bis zum Jahr 2050 rund 200 Millionen Menschen aus ver­schiede­nen Gründen gezwun­gen sein wer­den, aus ihren Häusern auszuwan­dern. Europa habe zwis­chen 2015 und 2017 ins­ge­samt 3,3 Millionen ille­gale Migranten erhal­ten.

90 Prozent von ihnen stammten aus 34 Ländern, deren Bevölkerung in den näch­sten zehn Jahren um 640 Millionen steigen wird. Angesichts der anhal­tenden Umweltprobleme und des demografis­chen Booms in der Welt steigt die Chance, dass neue Migrationswellen entste­hen, kon­tinuier­lich an, sagte Szijjártó. Daher sei es wichtig, dass sich die inter­na­tionale Gemeinschaft auf die Verhinderung dieser Wellen konzen­triere, anstatt sie zu ermuti­gen. Szijjártó schlug auch die Brüsseler Migrationspolitik vor, weil sie auf Migrantenquoten drängte, die zu mehr Migration führen wür­den.

Diese Dokumente und Richtlinien ignori­eren die Rechte von Ländern, die weder Herkunfts-, Transit- noch Zielländer für Migranten sein wollen. Ungarn ist eines dieser Länder „und wir erwarten, dass die inter­na­tionale Gemeinschaft dieses Recht respek­tiert“, fügte Szijjártó hinzu.

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