Ungarn hat in den letzten Jahren 64.000 Ausländer aufgenommen

Quelle: MTI

Mehrere zehn­tausend Einwanderer kamen nach Ungarn in den let­zten Jahren, ein Teil von ihnen durch den Kauf von Niederlassungsanleihen, andere als Arbeiter oder Flüchtlinge, während es auch solche Menschen gibt, die aus unbekan­nten Gründen gekom­men sind. Die Rede ist von den­jeni­gen, über die die ungarische Regierung kein Wort ver­lor, als sie 50 Milliarden Forint (~151,5 Millionen Euro) für Propaganda in Richtung des Volks aus­gab.

Das ungarische Webportal alfahir.hu ver­suchte eine Übersicht zu erstellen, wie viele Ausländer in ver­schiede­nen Kategorien in Ungarn aufgenom­men wur­den. Die Regierung propagiert lediglich den Schutz des Landes, und weiter, dass sie die Auswanderungskrise der Ungarn nicht mit Einwanderung stop­pen will.

Laut den Angaben des ungarischen Einwanderungs- und Asylamtes erhiel­ten mehr als 9 Tausend (genau 9,137) Menschen Aufenthaltserlaubnis „aus son­sti­gen Gründen”. Dieser „son­stige Grund” könne alles sein, auch nur das Lernen der Sprache. Es scheint zumin­d­est so, dass diese Bezeichnung ver­schiedene Arten des Aufenthaltes bedeuten kann: Seit 2015, seit dem Anfang der Migrationskrise liegt diese Zahl bei 15.936, wozu auch die Familienmitglieder gerech­net wer­den.

Neben diesen 16 Tausend Ausländern wur­den noch mehrere zehn­tausend mit Arbeitserlaubnis in den let­zten Jahren in Ungarn aufgenom­men. Neulich berichtete alfahir.hu über eine the­men­be­zo­gene Antwort des zuständi­gen Staatssekretärs, wonach im Jahre 2016 6.303 Menschen, 2017 9.274, und 2018 11.000 ungarische Arbeitserlaubnis erwar­ben. Wegen der Verlängerungen ist es zwar bei diesen Fällen vorstell­bar, dass Überschneidungen das Bild verz­er­ren, doch das ist nicht nach­weis­bar. Jedenfalls bedeutet dies 26,500 neue Menschen, die Daten von 2015 wur­den nicht veröf­fentlicht.

Diese Gesamtzahl der neuen Einwanderer wird von den Massen der über Niederlassungsanleihe Verfügenden erhöht: in Kürze bekam die Transparency International die genauen Angaben vom Einwanderungs- und Asylamt: in dieser Statik steht, dass zwis­chen 2014 und 2017 6543 Niederlassungsbewerber von 59 Ländern und ihre 13,3 Tausend Familienmitglieder ungarische Papiere erhiel­ten- das bedeutet 19,838 Menschen, und auch die Europäische Kommission lotete eine Reihe von Risiken wegen dieser Praxis aus.

Diesen Kreis kön­nen wir mit den „klas­sis­chen” Migranten ergänzen, also den Asylbewerbern. Laut den Zahlen des Statistikamts wur­den zwis­chen 2015 und 2018 2585 Flüchtlinge von den nach Ungarn gekomme­nen Asylbewerbern aufgenom­men.

Aus der Endsumme der Angaben wird es klar, dass die Regierung, die mehrere hun­dert Millionen Forint aus­gibt, in den let­zten Jahren 64,859 Menschen in Ungarn auf­nahm.

So viele Personen wür­den schon die Bevölkerung einer ungarischen Großstadt aus­machen, aber die Orbán-Regierung will die Ungarn genau davon überzeu­gen, dass es nie passieren kann.

Quelle: alfahir.hu/2019/02/07/bevandorlas_migransok_betelepites_plakat_orban_viktor_jakab_peter?fbclid=IwAR1d0IUj5XdjhH8Q-zzDTQ1rkzLwLnC0UoF-PeX9dmDHdySzF-9J-q4MNWw

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!