Behinderte jugendliche maßt sich an, deutsche Energiepolitik zu kritisieren

Foto: Jan Ainali / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Ende Januar pos­tulierte die Bundesregierung, dass Deutschland nach der Atomenergie auch aus der Energiegewinnung aus Kohle aussteigen werde. Das bedeutet, dass nach dem Abschalten der Atomenergieversorgung auch der 35-prozentige Anteil der Stein- und Braunkohle an der Stromgewinnung bis zum Jahr 2038 been­det wer­den sollte.

Die schwedis­che Jugendliche Greta Thunberg, die mit ihren Äußerungen auf dem Weltklimagipfel in Davos Aufsehen erregt hatte, erk­lärte nun gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Stockholm, dass dieser in ihren Augen späte Kohleausstieg unver­ant­wortlich sei. „Deutschland will bis 2038 Kohle ver­bren­nen. Das ist abso­lut absurd. Und die Leute denken, das wäre etwas Gutes“, sagte die 16-jährige Asperger-Autistin.

Deutschland habe eine unglaubliche Chance und Verantwortung, damit aufzuhören, Kohle zu ver­bren­nen, maßregelte das Mädchen unser Land. „Würde Deutschland das tun, würde das ein deut­liches Signal an die Welt senden, dass wir uns in einer Krise befinden und dass wir mit solchen Sachen aufhören müssen.“ Deutschland ist am weltweiten men­schengemachten CO2-Ausstoß mit 0,000041 Prozent beteiligt.

Thunberg wurde inter­na­tional bekannt, weil sie fre­itags, statt ihrer Schulplicht nachzukom­men, vor dem Reichstag in Stockholm demon­stri­ert. Dabei fordert sie, dass sich die Politiker gegen den Klimawandel engagieren soll­ten. Mittlerweile fol­gen ihr Schüler aus mehreren Ländern, so auch aus Deutschland: Schulschwänzen gegen den Klimawandel.

An dem Beispiel des Mädchens ist gut zu erken­nen, wie heute Politik gemacht wird. Zu Wort kommt ein schulpflichtiges Kind, das als Klimaaktivistin vorge­führt wird, um die Meinung Erwachsener in die Kameras zu posaunen. Denn weder hat sie nach ihrer bish­eri­gen Schulbildung genü­gend Expertenwissen über Klima und Energiegewinnung ansam­meln kön­nen, noch denkt sie ihre Forderung zu Ende und beant­wortet die Frage, woher die Energie, die auch sie zu nutzen pflegt, kom­men solle, wenn ein­fach noch keine Technologie zur aus­re­ichen­den Speicherung von durch alter­na­tive Energien erzeugtem Strom existiert?

Weiterlesen: www.unzensuriert.de/content/0028912-Kohleausstieg-Greta-Thunberg-liest-Deutschen-die-Leviten-und-stellt-politische

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