Jobbik kritisiert Regierungsmaßnahmen, weil sie „das Volk spalten“

Quelle: Jobbik

Die Oppositionspartei Jobbik kri­tisierte am Montag die Maßnahmen der Regierung zur Ausweitung ihres Familienwohnungsbeihilfesystems (csok). Zehntausende reiche Familien wür­den von dem Umzug prof­i­tieren, während Hunderttausende von Armen es ver­säu­men wür­den. Der stel­lvertre­tende Vorsitzende von Jobbik bezichtigte die Regierung und speziell Viktor Orbán, einen Keil durch die Gesellschaft zu ziehen, „indem sie 37.000 Menschen hilft und mehrere hun­dert­tausend andere ver­nach­läs­sigt“.

Das Subventionssystem habe keine Obergrenze, und große Häuser „in der Größenordnung von hun­dert Millionen Forint“ kön­nten auch mit öffentlichen Geldern gebaut wer­den. Dániel Z. Kárpát sagte auf einer Pressekonferenz, dass das Maßnahmenpaket die Hilfe für die Mieter hätte bein­hal­ten sollen.

Die angekündigten Leistungen bein­hal­ten die Befreiung von Frauen, die min­destens vier Kinder haben, und gibt Großfamilien 2,5 Millionen Forint (7.860 EUR) für den Kauf eines großen Fahrzeugs und einen gün­sti­gen Kredit von 10 Millionen Forint für Frauen unter 40, die heiraten, mit einer glei­t­en­den Rückzahlungssumme, je nach­dem, wie viele Kinder sie geboren hat. Bei drei Kindern fällt die Rückzahlung kom­plett weg.

Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Sonntag in seiner Ansprache an den Staat in Budapest eine Sieben-Punkte-Aktion zum Schutz der Familien angekündigt.

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