Der ungarische Besuch Pompeos war „historisch“

flicker.com/ Toby Reubold (CC BY-ND 2.0)

„Der Budapester Besuch des amerikanischen Außenministers war eine „historische Visitation”- sagte der ungarische Staatssekretär für internationale Kommunikation und  Beziehungen, Zoltán Kovács in Washington, der einen offiziellen dreitätigen Besuch in der amerikanischen Hauptstadt abstattet.

Zoltán Kovács verhandelt mit Abgeordneten, wichtigen Amtsträgern der Republikaner und der Demokraten, darüber hinaus hielt er vor amerikanischen Journalisten, sowie Ungarn in Washington einen Vortrag über die kommenden EP-Wahlen.

Der Staatssekretär hob bei der ungarischen Nachrichtenagentur MTI die Wichtigkeit des Besuches des amerikanischen Außenministers hervor, besonders  „weil, die USA früher Mitteleuropa öfter mal vergaß”. Kovács bewertete die Budapester Reise Mike Pompeos als Anfang einer neuen Epoche.

Er wies auf die Gemeinsamkeiten der ungarischen und amerikanischen Herangehensweisen in der Frage der Migration hin: Die Anti-Migrationspolitik der mitteleuropäischen Länder stammt aus historischen Erfahrungen. Bei uns wird die Souveränität sehr geschätzt, betonte Kovács.

Der ungarische Politiker betonte: Ungarn hält die NATO für sehr wichtig. Er bemerkte, dass die ungarische Regierung ihren finanziellen Beitrag zur nordatlantischen Organisation erhöhen wird, und ist Ungarn bereit, sein Militär weiter zu entwickeln.

„Die in diesem Frühling stattfindenden EP-Wahlen wird wahrscheinlich in der Geschichte der Europäischen Union die erste sein, die eine einzige entscheidende Frage hat: die unser Leben in allen Segmenten betreffende illegale Migration und im Allgemeinen die Sache der Migration“, formulierte der Staatssekretär. Er ergänzte noch, dass die ungarische Antwort auf die Migration die Familienpolitik sei.