Schwedens Regierung kritisiert Ungarn für Familienpolitik

Quelle: MTI

Das ungarische Außenministerium rief den schwedis­chen Botschafter wegen kri­tis­cher Äußerungen eines schwedis­chen Ministers zu den jüng­sten Familienhilfemaßnahmen der ungarischen Regierung an, sagte der Außenminister am Freitag.

Annika Strandhall, die schwedis­che Sozialministerin, sagte in einem Tweet, dass die „alarmierende“ Politik Ungarns „nach den Dreißigern riecht“. Sie schlug vor, der ungarische Ministerpräsident, von dem sie sagte, er wolle die Geburt „wahrer ungarischer“ Babys fördern, sei ein „recht­spop­ulis­tis­cher Versuch, die Konsequenzen dieser Politik für die Unabhängigkeit der Frauen zu ver­schleiern“.

Bei einer Pressekonferenz zu einem anderen Thema beant­wortete Péter Szijjártó, dass Strandhall in ihrem Tweet einen „inakzept­ablen“ Ton ver­wen­det habe. Er sagte, dem schwedis­chen Botschafter sei im Ministerium mit­geteilt wor­den, dass auch die Kommentare von Strandhall inakzept­abel seien. Szijjártó sagte, der Botschafter habe die Haltung Ungarns zur Kenntnis genom­men und ver­sprochen, sie nach Stockholm zu über­mit­teln.

Print Friendly, PDF & Email

Für unseren täglichen Info-Brief kön­nen Sie sich hier anmelden.

Wenn Sie unsere Mission mit einer Spende unter­stützen wollen, kön­nen Sie dies gerne per PayPal oder auch in kon­ven­tioneller Form, per Bankzahlschein machen.


IBAN: HU48135555551355201000014057, BIC: KODBHUHB, „Unser Mitteleuropa“

Wir sind für jegliche Hilfe sehr dankbar!