Widersprüchliche Presseberichte zur Lage des IS

flickr.com/ Jakob Reimann (CC BY 2.0)

Die let­zten paar Hunderte Kämpfer der dschi­hadis­tis­chen Organisation ISIS ergaben sich in Syrien, das von ihnen noch kon­trol­lierte, unmit­tel­bar zur irakischen Grenze liegende winzige Gebiet wurde von der von den west­lichen Mächten unter­stützten ara­bisch-kur­dis­che Koalition zurücker­obert, meldete die Organisation Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH).

Die über ein bre­ites Aktivistennetzwerk ver­fü­gende OSDH teilte mit: mehr Hunderte Dschihadisten ergaben sich, der ISIS kön­nte noch höch­stens paar Leute in den Tunneln haben.

Die Nachrichtenagentur Reuters bestätigte jedoch die Behauptung der OSDH aus anderen Quellen nicht.

Ein Sprecher von den gegen den ISIS hefti­gen Kampf führen­den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) informierte die Weltpresse, dass die Dschihadisten auf ein paar Quadratkilometer zurückge­drückt wur­den, sie befinden sich bei den Ortschaft Baghus in der Provinz Deir ez-Zor. Sie gruben Tunnel, und von hier wehrten sie sich, welcher Umstand den Kampf gegen sie wesentlich erschw­erten- sagte der Sprecher der SDF, Adnan Afrin.

Für die Nachrichtenagentur AFP am Samstag bestätigte dieser Sprecher den Bericht doch nicht, wonach die Dschihadisten sich ergaben. Darüber berichtete er hinge­gen, dass viele Zivilisten als Geisel in den Tunneln fest­ge­hal­ten wer­den, deut­lich mehr, als die SDF ahnte.

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