AKK: Fidesz muss sich als Teil der EVP beweisen

Foto: Sandro Halank / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 3.0)

Nach einer friedlichen Zeit ver­graulte die Fidesz ihre europäis­chen Verbündete: jetzt scheint es so, dass mit der neuen Anti Soros-Brüssel Plakatkampagne die ungarische Regierung wirk­lich zu weit ging. Zum Beispiel schrieb Joseph Daul, der Präsident der Europäischen Volkspartei Viktor Orbán eine Botschaft auf Twitter, erin­nernd, dass die EU ihre Entscheidungen gemein­sam trifft, mit Ungarn am Tisch. Später ini­ti­ierten sie eine außeror­dentliche Sitzung der Europäischen Volkspartei.

Jetzt verurteilte auch die Merkel-Nachfolgerin, die Vorsitzende der CSU, Annegret Kramp-Karrenbauer diese Schritte der ungarischen Regierung: Laut ihr sind sie „unfass­bar und grund­los”.  Die deutsche Politikerin ist der Ansicht, mit der Kampagne gegen Soros würde die Fidesz der EVP als Ganzes schaden. Kramp-Karrenbauer ergänzte: „Die Fidesz muss beweisen, dass sie sich als Teil der EVP fühlt.“

Wenn sie aber nicht beweisen kön­nen und „die Fidesz und die Volkspartei auf kein Einverständnis kom­men wer­den, dann wird der Dialog zweck­los und damit been­det.”

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