Kretschmann sagt Treffen mit Ungarn ab: „Die Regierung Ungarns ist anti-europäisch“

flickr.com/ Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg (CC BY-SA 2.0)

Die Regierung des Bundeslandes Baden-Württemberg sagte den für Freitag geplanten Besuch des ungarischen Außenministers Péter Szijjártó ab. Der vorge­bliche Grund dafür sei die „die europäis­chen Werte ver­let­zende“ ungarische Anti-Brüssel Plakatkampagne. Aus ungarischer Sicht ist Baden-Württemberg wirtschaftlich (Mercedes, Bosch-Unternehmen) beson­ders wichtig.

„Die Besprechung habe ich wegen der gegen Jean-Claude Juncker geführten ungarischen Plakatkampagne abge­sagt. Diese ver­leumderische Werbeanzeige ist anti-europäisch und ver­letzt unsere gemein­samen Werte.“ Mit dieser Begründung gab der Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann außer­dem an, dass die Fidesz und die Orbán-Regierung in der EU immer weniger trag­bar sind.

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