Liberale EU-Fraktion lässt sich Jahrestreffen von Großkonzernen bezahlen

Foto: Cancilleria del Ecuador / flickr (CC BY-SA 2.0)

Wie die franzö­sis­che Zeitung Le Monde und der Fernsehsender France 2 berichten, ließ sich die  Brüsseler Liberalen-Fraktion (ALDE), unter ihnen die Abgeordneten der hiesi­gen Neos, von Großkonzernen wie Bayer, Google und Microsoft seit 2014 ihre Jahrestreffen finanzieren. Satte 425.000 Euro sollen so in die Kasse der Liberalen geflossen sein.

Solche Spenden seien eine weit ver­bre­it­ete Praxis und auf europäis­cher Ebene legal, zitiert dazu der ORF ALDE-Sprecher Didrik de Schaetzen. Sie entsprächen rund vier Prozent der Gesamtfinanzierung der Liberalen-Gruppe, so der Politiker.

Wie wir nun gel­ernt haben, gehört es zumin­d­est bei den Liberalen zum guten Ton, Geld zu nehmen, egal woher es kommt. Sich Monat für Monat mit Steuergeldern die Taschen vol­lzustopfen, genügt den lib­eralen EU-Mandataren nicht. Selbst den Schaumwein und die Brötchen lässt man sich von anderen bezahlen. Und selb­stver­ständlich erwarten die diversen Mäzene von den Begünstigten kein­er­lei Gegenleistung. Natürlich nicht, denn das wäre ja Korruption, und so etwas gibt es nicht in Brüssel. Schon gar nicht in der Fraktion der Neos-Truppe um die adrette Claudia Gamon, ihres Zeichens Spitzenkandidatin der pinken Partei in Österreich. Denn sich seine Partys von multi­na­tionalen Konzernen finanzieren zu lassen, scheint in Brüssel ja ange­blich „weit ver­bre­it­ete Praxis“ und „legal“ zu sein.

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