Orbán: „Wir haben uns gegen die Rote Armee gestellt, jetzt stellen wir uns gegen die Flüchtlingsinvasion“

Quell: Visegrádpost.com

„Die Ungarn waren diejeni­gen, die 1848 am läng­sten kämpften, und auch die, die sich 1956 gegenüber der größten Armee der Welt stell­ten, und die Ungarn stoppten  auch die gegen Europa gerichtete Migranteninvasion an der südlichen Grenze des Landes“, erin­nerte Viktor Orbán bei seiner Festrede am Freitag, anlässlich des Nationalfeiertages der Revolution und Freiheitskampfes von 1848/49. Der ungarische Minister mah­nte die Brüsseler Elite: Die ihren Schatten auch auf Mitteleuropa aus­dehnen wol­len­den EU-Politiker müssen mit dem ungarisch-pol­nis­chen Band rech­nen.

„Wir wün­schen den Völkern Europas, dass sie ihre Augen öff­nen, um es sehen und ver­ste­hen zu kön­nen: ohne die christliche Kultur wird es kein freies Leben in Europa geben, ohne die Verteidigung unserer europäis­chen Kultur ver­lieren wir Europa, und Europa wird nicht mehr den Europäern gehören.“, sagte Orbán im Budapester Museumsgarten vor der zahlre­ichen Hörerschaft, unter ihnen viele Polen. Der ungarische Regierungschef teilte bei der Feier der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49 mit: „wir bere­iten uns für einen spek­takulären mit­teleu­ropäis­chen Aufstieg, für die Wiederherstellung unserer dama­li­gen Größe, für eine ver­heerende Renaissance.

„Auch die Polen sind heute mit uns, wie sie 1848/49 und im 20. Jahrhundert bis zum Ende waren.“, wies Orbán auf den in der Masse gut sehbaren weiß-roten Fahnenwald hin. „Ohne die Polen wäre Ungarn heute nicht frei, und Europa wäre nicht auch nicht wiedervere­in­bar. Wenn Polen aus Brüssel ange­grif­fen wird, dann attack­iert Brüssel ganz Mitteleuropa und uns Ungarn eben­falls. Wir wollen ein starkes Europa, starke Nationalstaaten und neue, starke Führer an der Spitze Europa sehen, die nicht die Not her­brin­gen, son­dern die Hilfe hin­brin­gen.

Orbán stellte klar: wir wollen einen Neuanfang, um den Niedergang Europas zu stop­pen und die Fieberträume über die „Europäischen Vereinigten Staaten” endlich zu vertreiben, sodass Europa wieder zu den Europäern gehöre. „Eine Friedensepoche, Sicherheit, viele Kinder, genauso, wie 1848: Ein eigenes Haus, gute Nachbarn, ver­ständ­nisvolle Partner und Arbeit, die hat Sinn und Früchte trägt.“

Gestern in Budapest war Polen von seinem Ministerpräsidenten, Mateusz, Morawieczki vertreten. Der pol­nis­che Premier nan­nte den 15. März für das Fest der Solidarität, und im Bezug auf Brüssel schloss sich an Viktor Orbán an: „Wir wollen für solche Zukunft kämpfen, die den Bürgern dient, nicht der Elite. Gott segne die Ungarn, Gott segne die Polen, er gebe uns ein besseres Europa!”- so Morawieczki.

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