Große internationale Blamage für Angela Merkel

flickr.com/ European People's Party (CC BY 2.0)

Dass die ehemalige FDJ-Funktionärin Angela Merkel und ihre verbliebenen Getreuen in der weltweiten Dachorganisation konservativer und christlich-demokratischer Parteien, der „Internationalen Demokratischen Union“ (IDU) keinen guten Stand haben, ist längst klar geworden. Schert man sich dort doch nicht um die im Namen politischer Korrektheit in Merkel-Land verordnete Einheitsfront gegen „rechts“ mit ihrer maximalen Offenheit nach weit links. Ganz im Gegenteil, der aufmerksame Beobachter kann bei der IDU leicht den Eindruck gewinnen, dass gerade dort bewusst „rechte“ Politik favorisiert wird, egal ob es um die Würdigung von Brasiliens neuem Präsidenten Jair Bolsonaro und von US-Präsidenten Donald Trump oder um die klare Verurteilung der Linksdiktatur von Genossen Nicolás Madauro in Venezuela geht.

Wie im IDU Network eUpdate für März 2019 gemeldet wurde, kam es jetzt in der IDU zu einer gleich doppelten Personalentscheidung, die es in sich hat. So wurden mit Christopher J. Fussner und Mike Roman zwei von der Republikanischen Partei der USA entsandte Persönlichkeiten neu in das weltweite Führungsgremium der IDU aufgenommen. Chef der Republikanischen Partei der USA ist bekanntlich kein geringerer als der „rechtspopulistische“ US-Präsident Donald Trump.

Von seinen beiden, neu zu internationalen Ehren gekommenen Gefolgsleuten wird Christopher J. Fussner als ein Stellvertretender Vorsitzender und Mike Roman als Schatzmeister der IDU amtieren.

Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass die sich gerne gegen „rechts“ ereifernde Pfarrerstochter und Ex-FDJ-Funktionärin Merkel gerade gegen Donald Trump und seine von der Republikanischen Partei getragene Politik vom Leder zog. Manchem mögen da besonders noch ihre schrillen Worte in einem Münchner Bierzelt in den Ohren klingen.

Da stellt sich um so mehr die Frage, wie nun die schrumpfende Merkel-Truppe, genannt CDU, auf die neue, gleich doppelte Demütigung in der IDU reagieren will. Vermutlich wird man fortfahren wie bisher: einfach aussitzen und so tun, als ob nichts passiert wäre. Entscheidend ist natürlich, dass die Mainstream-Medien wie bisher weiter mitspielen.

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