Der ungarische Grenzschutz ist bereit und in der Lage das Land zu verteidigen

Quelle: MTI

Laut der Regierung sind die zahllosen Kreditkarten für Migranten und die auf dem Balkan wartenden Migrantenkarawanen ein Grund zur Besorgnis. Dagegen will der Beauftragte für Migration der Europäischen Kommission neue, sichere Migrationsrouten errichten und lehnt die Idee der Festung Europa ab. Laut Minister Gergely Gulyás (Fidesz) will die ungarische Regierungspartei bei der Europawahl am 26. Mai ein Ergebnis erreichen, mit dem man die migrationsfreundliche Führung in Brüssel ablösen kann.

Brüssel muss so früh wie möglich das Kreditkartenprogramm für Migranten stoppen, äußerte sich Gergely Gulyás bei einer Pressekonferenz dieser Woche in Budapest. Der leitende Minister  der Ministerpräsidentenkanzlei ist besorgt, dass potenzielle Terroristen die Kreditkarten mißbrauchen könnten. Seiner Meinung nach ist es skandalös und nicht hinnehmbar, dass die EU ihre „Flucht“ mit Geldmitteln unterstützt. Er hat es ebenso betont, dass die Regierung Informationen hat, dass es eine Gefahr im Zusammenhang mit einigen Migrantengruppen gibt. Man weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber das ungarische Heer wird in der Lage sein, das Land zu verteidigen.

Laut dem Minister ist es nicht hinnehmbar, dass die Kommission einwanderungsfreundlich ist. Man müsse in der Kampagne der EU-Wahl dafür kämpfen, dass bei den Wahlen ein Ergebnis rauskommt, welche zeigt, dass die europäischen und ungarischen Staatsbürger eine einwanderungsfeindliche EU wollen.

Es spricht für die Standpunkt der ungarischen Regierung, dass sich am Dienstag Dimitris Avramopulos im Europäischen Parlament wegen der überalterten Gesellschaft und des Arbeitskräftemangel für die Legalisierung der Einwanderung ausgesprochen hat. Laut des Beauftragten der Kommission für Einwanderung ist es sehr wichtig legale Wege für die Einwanderung auszubauen damit man die Wirtschaftsmigration fördern kann.

„Es erfüllt mich großer Freude, dass viele Projekte in der Zusammenarbeit mit unseren wichtigen Partnerländern laufen, welche die Migration der Fachkräfte ermöglicht und erleichtert. Es muss allen bewusst sein, dass Europa nie eine Festung sein wird! Wir werden unsere Tore niemals vor Flüchtlingen schließen.“ Er betonte auch, dass das Ziel der Kommission ist, mit allen Ländern eine gemeinsame europäische Migrationspolitik zu realisieren.

Dimitris Avramopulos hat in seiner Eröffnungsrede an das „Europäische Forum für Migration“ ebenso für das Erschaffen legaler Migrationswege argumentiert. Der Vorsitzende der Kommission für Wirtschaft und Sozialpolitik, Luca Jahier, sagte, dass es überhaupt nicht hinnehmbar ist, dass einige Länder sich von den gemeinsamen Verpflichtungen entziehen. Seiner Meinung nach hätten alle Länder die Verteilung der Flüchtlinge durchführen sollen.