Flüchtlingshelfer treten statt der Flüchtlinge zu Deutschtests an

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16 Beschuldigte im Alter von 24 bis 62 Jahren stehen im Verdacht, bei den europäischen TELC-Sprachzertifikaten betrogen zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, anstelle der Kandidaten zur Sprachprüfung angetreten zu sein, wodurch diese die Tests positiv absolvierten.

Die positive Bescheinigung wird hauptsächlich für eine Einbürgerung und damit für das Öffnen des Füllhorns weiterer deutscher Sozialleistungen benötigt. Der Vorwurf lautet daher auf gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung. Am Dienstag kam es deshalb zu Hausdurchsuchungen in mehr als 60 Wohnungen und Büros in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Erst kürzlich hatte unzensuriert berichtet, dass weniger als die Hälfte der Migranten das geforderte Kursziel „Sprachniveau B1“ bei den Deutschtests schafft. Im Jahr 2018 fielen 51,5 Prozent der 172.471 Migranten beim Test durch und können damit nachweislich „Probleme des Alltags nicht flexibel bewältigen“.

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