Schultheater: „AfD will Menschen erschießen und vergasen“

Quelle: pi-news.net

Das Wahlergebnis der EU-Wahl in Deutschland zeigt mit harter Deutlichkeit, wie beeinflussbar Kinder sein können. Die Generation der 1968er hat das Bildungswesen fest im Griff und kann so ihre antinationale Ideologie in die Köpfe der Schüler hämmern. Diese Ideologie tragen die Kinder dann weiter in sich in die Hochschulen, wo sie von „Genderstudies“ und ähnlichen „Fachrichtungen“ so verblendet und gehirngewaschen werden, dass sich im Wahlergebnis ein Besorgnis erregendes Phänomen niederschlägt: 36% der Erstwähler haben die Grünen gewählt.

Wie weit diese Gehirnwäsche aber abseits der Wahlkabine geht, zeigt die elfte Jahrgangsstufe der Gesamtschule Schinkel in Osnabrück. „Danke dafür, AfD“ heißt das Theaterstück, das sich schon alleine im Titel explizit gegen eine Partei richtet. Natürlich wird das Stück von dem gesamten Lehrkörper mitgetragen.

„Die Schüler wollten das Thema ,Rechtsruck der Gesellschaft‘ verarbeiten“, erklärt hierzu die Theater-Lehrerin Leonie Kerksiek. Dieser Ruck stelle das derzeit größte Problem in Deutschland da. Alle anderen Herausforderungen ließen sich im Gegensatz dazu spielend lösen, so das einvernehmliche Credo der Theater-Schaffenden.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ beschreibt das Stück folgendermaßen:

„Die Schüler nahmen dafür Zitate und Tweets der Partei vom rechten Rand des politischen Spektrums und stellen sie in ihrer entlarvenden Wortwahl in den nackten Raum. Denn dieser Raum ist das gesamte Schulgebäude. Eine klassische Bühne nutzen die Schüler nicht. Eine Pressekonferenz halten sie etwa auf einer der zahllosen Treppen des Gebäudes ab. Die Hinweistafeln des Schulgebäudes werden so beispielsweise zur neu errichteten Grenzanlage, an der die eindringenden Migranten erschossen werden.

Dabei sind es gar nicht mal die meist hinlänglich bekannten Aussagen der AfD, vom Vogelschiss bis hin zum Schießbefehl, die den stärksten Eindruck hinterlassen. Beklemmung vermittelt vielmehr das Randgeschehen. Etwa wenn das Publikum von Ordnern mit den Worten „schneller“ oder „Gehen Sie weiter“ zum nächsten Spielort geschubst wird oder wenn hinter Glasfenstern offensichtlich gerade jemand zusammengeschlagen wird, während davor ein „guter Deutscher“ über nationale Identität spricht. Oder wenn das Publikum in einem lichtlosen Kellerraum eingesperrt wird und eigentlich nur noch darauf wartet, das Geräusch von aus Duschdüsen strömendem Gas zu hören.“