Der Weltklimarat rechnet bis 2100 nur mit 280 Millionen Flüchtlingen

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Um mehrere Metern kann der Meeresspiegel bis 2100 steigen, deshalb wird das Wasser zahlreiche bewohnte Gebiete überfluten, mehrheitlich in Amerika und in Asien.Der IPCC, der Weltklimarat der Vereinten Nationen rechnet damit, wenn die Durchschnittstemperatur der Gewässer bis 2100 höchstens um 2 Celsius steigt, dann wird es ca. 280 Millionen Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen.

Auch die niedrig gelegenen Großstädte und Inselländer müssen sich bis 2050, auch neben optimistischen Kohlendioxidausstoß-Schätzungen, solchen radikalen Meeresspiegel-Phänomenen – wie Wasserflut oder Wirbelwind – Jahr für Jahr einstellen. All dies wird aus einem über das Polareis verfassten Sonderbericht klar: das Dokument wird zwar Ende September in Monaco veröffentlicht, die Nachrichtenagentur konnte aber einige Einzelheiten davon mitbekommen.

Neben den Vereinigten Staaten sind größtenteils die an der Meeresküste gelegenen chinesischen und indischen Städte bedroht –  behaupten Experten. Das 26,5 Millionen Einwohner zählende Schanghai liegt bloß mit 4 Metern über dem Meeresspiegel, aber z.B. leben ca. 2 Millionen Menschen heute im Nildelta, die sonst nirgendwo hingehen könnten, wenn der Meeresspiegel um 4 Metern steigt. In Bangladesch gibt es 10 Millionen Menschen in den bedrohten Regionen.

Auch wenn „lediglich” 50-100 Millionen Menschen durch den Meeresspiegelanstieg für 2100 gezwungen sein werden ihren Wohnort zu verlassen, predestiniert dies schon maßgeblich Störungen und unheimlich viel Leid – formulierte Ben Strauss, der Geschäftsführer des amerikanischen Climate Central. In einem Bericht der Organisation steht es nämlich geschrieben, dass für 2100 der Meeresspiegel der Gewässer (Meere und Ozeane) um 1 Meter steigen kann, wenn wir gegen den Kohlendioxidausstoß nichts unternehmen.

Quelle: https://azonnali.hu/cikk/20190829_280-millio-menekulttel-szamol-a-tengerszint-emelkedes-miatt-a-vilagklimatanacs