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Mehr als drei Jahre nach den von der Brüsseler EU-Eliten angeworfenen Anti-Russlandsanktionen, ihres Green Deals, und mehr als vier Jahre nach der katastrophalen grünen deutschen De-Industrialisierungsprojekt – Abschaltung der AKWs und Ausbau der Wind- und Sonnenenergie –  ergibt sich im Vergleich zu Ungarn mit dessen konträrer konservativen Energie- und Geopolitik ein desaströses Bild für die EU-Länder, allen voran Deutschand:

Deutsche Haushalte zahlen viereinhalb Mal so viel für Strom und fünf Mal so viel für Gas wie die ungarischen – wie der für die Beibehaltung der Nebenkostensenkung zuständige ungarische Regierungsbeauftragte, Szilárd Németh, via  „Facebook“ berichtete.

Deutschlands Energiepolitik wurde als schon vor Jahren in den Ruin getrieben und verschlechtert sich weiter. Die irrige grüne Öko-Ideologie dahinter:

Man hat alle Atomkraftwerke abgeschaltet und gesagt, dass man das Energieproblem der Industrie mit Windkraft lösen würde. Das sei gescheitert, aber man habe auch die Sanktionspolitik „mit Volldampf vorangetrieben.

– so Németh.

Und auch der Präsident des „Zentralverbands des Deutschen Handwerks“, Jörg Dittrich, sprach davon, ein gutes und interessantes Gespräch über Energiepreise und die Nebenkostensituation mit Németh geführt zu haben. Insofern stünden die beiden Länder – abgesehen von den Unterschieden – aber auch vor ähnlichen Herausforderungen. Er plädierte deshalb wieder für eine technologische Neutralität, also einer Bewertung der Vor- und Nachteile aller Energieformen.

Németh und Dittrich

Szilárd Németh fügte hinzu:

Während des Treffens wurde deutlich, dass der Unterschied zwischen den ungarischen und deutschen Preisen auf die ungarische Nebenkostensenkung zurückzuführen ist. Der Schlüssel darin liege in der Aufrechterhaltung des Universaldienstes (bestimmte Gemeinwohl-EU-Infrastruktur-Dienste wie z. B. durch die Telekommunikations- und Postunternehmen), dem Ausbau des ungarischen AKWs „Paks II“ sowie in der Ablehnung der Sanktionen gegen die russischen Energieträger.

Ungarn am billigsten auch in „Ost“-Europa

Dies wird auch durch einen Vergleich mit anderen „ost“-europäischen Ländern des ehemaligen Ostblocks deutlich: Zahlt der Verbraucher doch in Rumänien für Erdgas – bei einem europäischen Durchschnittsverbrauch –  zweieinhalb Mal mehr als in Ungarn, bei der Stromrechnung mit 1,78% fast doppelt so viel. Slowakische Familien zahlen fast das Zweieinhalbfache des ungarischen Gaspreises und mehr als das Doppelte (2,2) des ungarischen Strompreises. Die Polen zahlen fast viermal so viel für Gas und mehr als zweieinhalbmal so viel für Strom wie die Verbraucher in Ungarn. Die tschechischen Energiepreise für Haushalte sind viermal so hoch wie in Ungarn. (Ungarn Heute)

Vergleich zu den 72-EU-Länder

Das geht auch aus einer durch die ungarische „Regulierungsbehörde für Energie und öffentliche Versorgungsbetriebe“ (MEKH) veröffentlichten Analyse auf Basis des finnischen Unternehmens „VaasaETT“ hervor

So waren im Januar waren die Budapester Bruttostrompreise die niedrigsten für EU-Haushalte., ebenfalls die Gaspreise. Allerdings betrifft dies nur jene ungarische Verbraucher, die einen von der ungarischen Regierung festgelegten Durchschnittsverbrauch einhielten – also eine Vorgabe zu Energiesparen. Wer darüber lag zahlte in etwa das Doppelte des gedeckelten Preises, was nur noch den viertniedrigsten Preis innerhalb der EU bedeutet. Allerdings musste dass Überschreiten des Durchschnittsverbrauch nur anteilsmäßig bezahlt werde.

Wurde also der von der Regierung im Jahr 2022 als durchschnittlichen Verbrauch festgelegte Menge um 20 Prozent überschreiten würde, musste natürlich nicht für die gesamte bezogene Strom- oder Gasmenge mehr bezahlt werden, sondern nur für den Mehrverbrauch.

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Insofern aber haben die Ungarn die billigsten Energiepreise von allen 27-EU-Staaten:

Strompreise

So betrug der in Euro-Cent berechnete Brutto-Haushaltsstrompreis in Budapest pro Kilowattstunde im Januar 9,07 Euro-Cent, während der Durchschnittspreis unter der Annahme eines Mehrverbrauchs von 20 Prozent 10,45 Euro-Cent betrug.

Am teuersten ist Berlin mit 40,42 Euro-Cent, gefolgt von Brüssel (38,62) und Kopenhagen (37,47), Wien ist am 4-teuersten (36,10)

Gaspreise

Und auch Budapester Gastarif betrug 2,49 Euro-Cent pro Kilowattstunde, der Durchschnittspreis unter der Annahme eines Mehrverbrauchs von 20 Prozent 5,06 Euro-Cent. In Berlin ist dieser 4,6 x, im rot-liberal regierten Wien 5,5 mal (13,98) höher. Wien ist am 4.-teuersten, Berlin am 8-teuersten (11,94):

Zwar macht der Stockholmer Gaspreis mehr als das Dreizehnfache des Budapester Preises aus. Allerdings: In Schweden ist der wegen der geringen Anzahl von Gasverbrauchern im Verhältnis extrem teuer.

Insgesamt belegte der Budapester Haushalt in der Januar-Rangliste für beide Energieformen (Gas und Strom) mit einem Wert von 1,9 Prozent den zweitbesten Platz. Günstigerer mit 1,8 Prozent war nur noch Luxemburg. (Ungarn Heute)

Berlin und Wien extrem teuer

Das will mittlerweile auch die Systempresse nicht mehr zensurieren:

Preis-Plus ohne Ende! Gas, Strom, Benzin, Lebensmittel – alles wird teurer und teurer! Unfassbare Steigerungsraten von bis zu fast 300 Prozent machen uns Berlinern mächtig zu schaffen.“ (Bild)

Strom immer teurer“ (Focus)

Teure Energie: Haushalte zahlen erneut drauf“ (vienna.at)

Ab 2025 für Österreichs Haushalte: Strom und Gas teurer: Energierechnungen steigen um einige hundert Euro“ (KleineZeitung)

linke Spalte Erdgas-, rechte Strom-Preise  (jeweils Euro-Cent / kwh)

Warum immer mehr Deutsche nach Ungarn exilieren (Videos)

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2 Gedanken zu „Keine Öko- und Anti-Russland-Ideologie: Ungarn hat billigste EU-Energiepreise“
  1. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das die desaströse Wirtschaftspolitik nur auf einer dümmlichen Ideologie basiert.
    Eine der größten Volkswirtschaften innerhalb von 3 Jahren zu zerstören dazu gehört ein Masterplan und der kam garantiert nicht von Harbeck.
    Das wäre das selbe als wenn ein Vorschüler ohne Probleme eine Operation am offen Herzen durchführen könnte.
    Klar wurden die Weichen von Merkel gestellt, aber auch sie konnte die Vorarbeit nicht ohne Hilfe leisten.
    Also wer hat Europa und speziell Deutschland den Krieg erklärt?
    Diese Frage sollten uns doch sicherlich Merkel ,Habeck und wahrscheinlich U.vdL beantworten können.
    Um 60 Jahre auf das öffnen der Akten zu warten bin ich zu alt.
    Also wird es Zeit diese Schweinerei aufzudecken spätestens wenn die AfD in der Regierung ist.

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  2. Die Tabelle und das Ergebnis ficht die BRD-POLIT-TRÄUMER garantiert nicht an, bezahlen müssen doch die Bürger deren Wahlergebnisse „hochdemokratisch“ ignoriert werden.
    Die nächste VOLKSVERBLÖDUNG einer REGIERUNGSBILDUNG läuft im Moment zwischen den beiden Verlierer-Parteien CDU und SPD. Die Wähler bekommen nicht was sie gewählt haben, sondern was machtgeile Polit-Darsteller daraus sehr mangelhaft konstruieren………………………………………

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