5 Jahre nach dem Anschlag von Nizza

Bildquelle: FSD

„Ich werde nie verzeihen können. Meine Wut wird von Jahr zu Jahr größer“, sagt ein hinter­blie­bener Großvater

Am 14. Juli 2016 verloren 86 Menschen auf der Prome­nade des Anglais in Nizza bei einem Terror­an­schlag ihr Leben. Unter den Opfern auch die Enkelin von Alain, Co-Präsi­dent des Vereins „Prome­nade des Anges“, für die der Schmerz auch fünf Jahre später noch „uner­träg­lich“ ist.

France 3 (Côte d’Azur): Haben Sie fünf Jahre nach der Tragödie, die Sie betroffen hat, Ihren Trau­er­pro­zess abschließen können?

Alain: Über­haupt nicht, ich würde sogar sagen, dass es immer schlimmer wird. Da ist eine Wut in mir, die mehr und mehr wächst. Ich habe meine Enkelin verloren und muss mich täglich mit dem Schmerz meiner Tochter ausein­an­der­setzen: Das ist eine doppelte Strafe. Meine Frau und ich versu­chen, sie so gut es geht zu unter­stützen, aber manchmal fühlen wir uns machtlos.

Meine Tochter war 22 Jahre alt, als sie Leana verlor, und zu der Zeit lebten sie bei uns. Wir waren keine Groß­el­tern, die ihre Enkelin einmal im Monat sahen, wir sahen sie jeden Tag aufwachsen.

(…)

Wir haben unsere Höhen und Tiefen und von Zeit zu Zeit große Wutaus­brüche. Ich bin nicht von Natur aus wütend, aber manchmal werde ich es. Am Ende ist man mit seinem Schmerz allein und es ist uner­träg­lich: Das habe ich in meiner Arbeit und bei meinen Freunden gespürt. Ich bewun­dere Menschen, die es schaffen, zu verzeihen, denn das werde ich nie können. Und Jahr für Jahr wächst dieses Gefühl

(…)

Der Prozess um den Anschlag von Nizza findet vom 5. September bis 15. November 2022 in Paris statt: acht Personen werden vor Gericht stehen, darunter drei wegen Bildung einer krimi­nellen terro­ris­ti­schen Verei­ni­gung. Mehr als 865 Personen und Vereine schließen sich als Privat­kläger an. Werden Sie an der Studie teil­nehmen? Erwarten Sie irgend­welche Antworten?

Es werden Vertreter meines Vereins dabei sein, aber ich persön­lich werde nicht hingehen. Meine Frau und ich erwarten nicht viel, weil wir leider schon wissen, was passieren wird. Schauen Sie: Im letzten Dezember wurden zwei Verdäch­tige aufgrund eines Fehl­ur­teils frei­ge­lassen! Ich denke, diese Studie wird mich mehr enttäu­schen als zufriedenstellen.

Was sollte getan oder einge­führt werden, um sicher­zu­stellen, dass die Öffent­lich­keit den 14. Juli 2016 nie vergisst?

Ich wüsste nicht, was man noch tun könnte. In den Medien ist von den Vorbe­rei­tungen für den Natio­nal­fei­ertag die Rede, aber kein Wort über Nizza und die Opfer. Ausge­hend von dieser Annahme erscheint es mir kompli­ziert, das Gedächtnis am Leben zu erhalten.

Quelle: France 3

2 Kommentare

  1. Ich wäre erstmal sehr sehr vorsichtig, wem ich was glaube.
    Das lehren die Erfah­rungen die man mit verschie­densten False Flag Events sammeln konnte. Wo klar wurde, dass an der offi­zi­ellen Version etwas nicht stimmen konnte.
    Ob „Amok­lauf“ an der Sandy Hook Elemen­tary School, wo viele Prot­ago­nisten als Laien Schau­spieler entlarvt wurden, bis zum „Bomben­an­schlag“ beim Ariana Grande Konzert in Manchester, der angeb­lich viele Todes­opfer forderte, aber sämt­liche Fenster im Gebäude intakt ließ.
    Und der LKW in Nizza war auch sehr sonderbar unver­beult und unblutig, und sah auf verschie­denen Fotos auch unter­schied­lich aus.
    Nur weil der Anschlag von Nizza ins „rechte“, migra­ti­ons­kri­ti­sche Narrativ passt, sollte man die offi­zi­ellen Erzäh­lungen nicht für bare Münze nehmen.
    Viel­leicht gibt es ja dunkle Mächte, denen daran gelegen ist, wenn sich der Hass auf BEIDEN Seiten hoch­schau­kelt – Hass der Antifa auf Quer­denker und Verschwö­rungs­theo­re­tiker, Hass der „Aufge­wachten“ auf Regie­rung und Moslems.

  2. Wenn man sich dann dazu noch über­legt, dass hinter diesem Anschlag vermut­lich sogar noch die franz. ReGIE­Rung steckt, dann muss man – leider – ganz beson­ders grau­same Straf- und Schutz­maß­nahmen ins Auge fassen!

    Die – noch – „Schwei­gende Mehr­heit“, lässt sich von Hyper­kri­mi­nellen und ihren „Nütz­li­chen Idioten“ terro­ri­sieren. Nun muss auch endlich mal gehan­delt werden!

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