Abge­scho­bener Verge­wal­tiger und Dealer-Duo kehren per Evaku­ie­rungs­flug zurück: stellen sofort Asylantrag

Bild: Shutterstock

Von SVEN REUTH | 2015 wieder­holt sich nicht? Von wegen! Nach poli­zei­li­chen Erkennt­nissen ist es am Flug­hafen Kabul schon mehreren Straf­tä­tern gelungen, mit Evaku­ie­rungs­flügen von Afgha­ni­stan wieder nach Deutsch­land zu kommen.

Nach Angaben von Focus Online stoppte die Bundes­po­lizei am Wochen­ende drei Männer, die zuvor wegen Straf­taten wie Verge­wal­ti­gung und Rausch­gift­handel aus Deutsch­land ausge­wiesen worden waren. Die afgha­ni­schen Straf­täter stellten selbst­ver­ständ­lich einen neuen Asyl­an­trag, der nach der Macht­er­grei­fung der isla­mis­ti­schen Taliban-Milizen nun deut­lich bessere Erfolgs­aus­sichten haben dürfte als zuvor. Zumin­dest dürften deut­sche Gerichte ange­sichts der Lage des Landes am Hindu­kusch eine erneute Abschie­bung ‒ selbst die eines schwerst­kri­mi­nellen Sexu­al­straf­tä­ters ‒ ablehnen.

Nur 576 Orts­kräfte, aber Hundert­tau­sende Zuwanderer?

In der Welt am Sonntag hatte der Jour­na­list Marcel Leuba­cher unter Beru­fung auf einen hohen Beamten zuvor schon gemeldet, dass es einem aus Deutsch­land abge­scho­benen Straf­täter gelungen sei, mit einem Evaku­ie­rungs­flug wieder zurückzukehren.

Selbst der Naivste wird über diese Meldungen kaum über­rascht sein. Während in Medien und Politik in Dauer­schleife von der nun notwen­digen Evaku­ie­rung der Orts­kräfte die Rede ist, wird gleich­zeitig verschwiegen, dass deren Zahl laut einer Anfrage der Grünen-Bundes­tags­frak­tion aus dem Jahr 2018 (Bundes­tags­druck­sache 19/5454) bei gerade einmal 576 liegt.

Schon jetzt wird also deut­lich, dass das in Afgha­ni­stan herr­schende und vom Westen verur­sachte Chaos von der Asyl­lobby unab­hängig von der Frage der Orts­kräfte dazu genutzt werden wird, um eine weitere große Zuwan­de­rungs­welle in Rich­tung der EU, vor allem aber nach Deutsch­land, zu initi­ieren. Und wieder – auch dazu muss man kein Prophet sein – werden sich wie 2015/2016 auch isla­mis­ti­sche Terro­risten in die Migra­ti­ons­ströme mischen, um nach Mittel­eu­ropa zu gelangen.

Nächstes Staats­ver­sagen voraus

Das nächste Staats­ver­sagen auf dem Feld der Zuwan­de­rung nimmt jeden­falls schon konkrete Formen an. Die Politik scheint keinen Gedanken daran zu verschwenden, dass Afgha­ni­stan ein Land des Mitt­leren Ostens ist, das keine gemein­same Grenze mit der EU aufweist. Auch in dem nahöst­li­chen und vorder­asia­ti­schen Zwischen­raum zwischen Afgha­ni­stan und der EU herrscht größ­ten­teils kein Krieg. Es stellt sich also die Frage, woher nun eigent­lich eine Verpflich­tung für Deutsch­land und die EU herrühren soll, in großer Zahl afgha­ni­sche Flücht­linge aufzunehmen?

Doch darum geht es – wenn man den Grund­tenor der Afgha­ni­stan-Bericht­erstat­tung in den Medien verfolgt – schon längst nicht mehr. Deutsch­land hat nichts aus dem Asyl-Tsunami des Jahres 2015 gelernt, hier wird die Massen­zu­wan­de­rung aus fremden Konti­nenten weiterhin zum poli­ti­schen Selbst­zweck verklärt, der Jahr für Jahr unbe­dingt erfüllt und abge­hakt werden muss.

Afgha­ni­sche und iraki­sche Flücht­linge im November 2015 an der serbisch-kroa­ti­schen Grenze. Werden sich diese Bilder in den nächsten Monaten wieder­holen? Foto: Ajdin Kamber I Shutterstock.com.

Import von Gewalt­tä­tern droht

Welche Kolla­te­ral­schäden diese Politik in Deutsch­land selbst hinter­lässt, scheint hinterher dann niemanden mehr zu inter­es­sieren. Dabei haben gerade Zuwan­derer aus Afgha­ni­stan in den vergan­genen Jahren immer und immer wieder mit den schreck­lichsten Blut­taten auf sich aufmerksam gemacht – nicht nur in Deutsch­land, sondern auch in Österreich.

So wurde in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni dieses Jahres das aus Nieder­ös­ter­reich stam­mende 13jährige Mädchen Leonie in Wien unter Drogen gesetzt, schwer miss­han­delt und miss­braucht und schließ­lich erdros­selt. Als Täter wurden vier Afghanen fest­ge­nommen, die offi­ziell zwischen 16 und 23 Jahren alt sind.

Alters­tests ergaben dann aber, dass der vermeint­lich 16jährige Täter laut einem Gutachten schon mindes­tens 20 Jahre alt ist. Und auch das ist eben bei afgha­ni­schen Asyl­be­wer­bern wohl eher der Normal- als der Ausnah­me­fall – fast alle verweisen auf angeb­lich verlo­rene oder vernich­tete Doku­mente und machen sich dann erheb­lich jünger, als sie wirk­lich sind.

Neue Betrugs­welle droht

So kommen sie in den Genuss einer Einstu­fung als MUFL (minder­jäh­riger unbe­glei­teter Flücht­ling) und sichern sich dadurch für den Steu­er­zahler sünd­haft teure umfang­reiche Leis­tungen, da ein Minder­jäh­riger Anspruch auf Leis­tungen nach der Jugend­hilfe hat und ein kost­spie­liges „Gesamt­paket“ aus Unter­brin­gung, Ausbil­dung und Betreuung finan­ziert bekommt. Im Falle der Bege­hung schwerster Straf­taten wird man außerdem prak­ti­scher­weise nach Jugend­straf­recht verurteilt.

Der Fall Leonie erin­nert an den Mord­fall Mia, der sich am 27. Dezember 2017 im südpfäl­zi­schen Kandel zutrug, und bei dem ein angeb­lich 15 Jahre alter und eben­falls aus Afgha­ni­stan stam­mender Asyl­be­werber die 15jährige Schü­lerin Mia mit zahl­rei­chen Messer­sti­chen in einem Droge­rie­markt ermor­dete. Foto: privat

Aber Grenzen der Belast­bar­keit des Sozi­al­sys­tems oder der natür­li­chen Ressourcen Deutsch­lands gibt es für die hiesigen Poli­tiker bekannt­lich nicht, wenn es darum geht, eine möglichst unre­gu­lierte Massen­zu­wan­de­rung zu fordern. So ist es dann auch leider nur allzu wahr­schein­lich, dass sich das Chaos des Asyl-Tsunamis der Jahre 2015/2016 im Laufe der nächsten Monate wieder­holen wird.

Sven Reuth (*1973) ist Diplom-Ökonom und schreibt für COMPACT haupt­säch­lich zu wirt­schafts­po­li­ti­schen Themen. Seit Januar 2021 ist er zudem Online-Redakteur.

Dieser Betrag erschien zuerst bei COMPACT ONLINE, unserem Partner in de EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

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3 Kommentare

  1. Einfach Geschlechts­um­wand­lung durch­führen. Der will dann zwar noch immer, steht aber vor diversen „tech­ni­schen Problemen“.

    PS: Der Haupt­ef­fekt tritt erst nach der nä. Abschie­bung ein. Wenn „er“ im Kleid­chen bei seinen Lands­leuten auftaucht, erzeugen diese einen finalen Zustand, durch den „er“ nie wieder zu uns kommen kann.

    • Chemi­sche Kastra­tion soll ja auch gehen. Das ist billiger als so einen Typen mit zusam­men­ge­wach­senen Augen­brauen in eine dementspre­chend schiache Frau zu verwan­deln – wobei es dann ja auch wieder wurscht wäre wenn’s danach unter einer Burka verschwindet.

      • Na ja mit Salz­säure muss man auch nicht gerade rangehen. Obwohl es sich bei Verge­wal­ti­gern ja auch nicht gerade um Zeit­ge­sellen handelt, sich sich viel aus Schmerzen anderer Leute machen.

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