Konter­ad­miral De Felice: „Militär nach Tune­sien entsenden, um die Inva­sion zu stoppen“

Konteradmiral Nicola De Felice · Foto: Facebook

Konter­ad­miral (a.D.) Nicola De Felice, der ehema­lige italie­ni­sche Mili­tär­at­taché in Tune­sien, zur aktu­ellen Lage:

„Die anhal­tenden Landungen ille­galer Einwan­derer in Lampe­dusa bestä­tigen das Schei­tern der pseudo-kolo­nialen Migra­ti­ons­po­litik der italie­ni­schen Links­re­gie­rung, die ausschließ­lich darauf beruht, nicht rück­zahl­bare Spenden an Tune­sien zu gewähren.“

„Ich höre gerüch­te­weise, dass Armee, Polizei und Natio­nal­garde unter extremer Anspan­nung stehen. Die einzige Lösung ist eine Mission auf tune­si­schem Boden mit einem von der EU finan­zierten Luft-Marine-Geschwader der Marine und der Guardia di Finanza, die mit dem tune­si­schen Präsi­denten Kais Saied zu verein­baren wäre. Gemischte Besat­zungen mit der spezi­fi­schen Aufgabe, tune­si­sche Mari­ne­ein­heiten für Poli­zei­ein­sätze zu leiten, Schmuggler zu verhaften und ille­gale Migranten zu bergen, die das Land verlassen wollen. Eine Mission ähnlich der in Libyen, wie sie unter dem seiner­zei­tigen Berlus­coni-Gaddafi-Abkommen durch­ge­führt wurde und die hervor­ra­gende Ergeb­nisse erbracht hatte. Zugleich soll Salvinis Politik der Erleich­te­rung der Rück­füh­rung wieder aufge­nommen und die Zahl der Rück­füh­rungen vervier­facht werden, die jetzt bei lächer­li­chen 80 pro Woche hält, wobei Fähren nach Nord­afrika direkt von Lampe­dusa aus zu führen sind.“

„Aufgabe der Diplo­matie ist es, die tune­si­sche Regie­rung zur Zusam­men­ar­beit zu über­reden und mögli­cher­weise Druck auf Wirt­schafts- und Handels­ab­kommen sowohl mit Italien als auch mit der EU auszu­üben, insbe­son­dere was die Importe von Olivenöl betrifft, das derzeit zoll­frei impor­tiert wird“.

Also eine Außen­po­litik mit Zucker­brot und Peit­sche und nicht eine solche mit Spen­dier­hosen, wie sie derzeit vom Außen­mi­nister der Links­re­gie­rung Di Maio (5‑Sterne-Bewe­gung) betrieben wird…

Quelle: Face­book

Опубликовано Nicola De Felice Пятница, 21 августа 2020 г.

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