AfD-Druck zeigt Wirkung: Meck­len­burg-Vorpom­mern kippt Masken­pflicht

Bild: OrnaW / pixabay.com

Meck­len­burg-Vorpom­mern will als erstes Bundes­land die Masken­plicht im Einzel­handel abschaffen. „Wenn das Infek­ti­ons­ge­schehen so gering bleibt, sehe ich keinen Grund, länger an der Masken­pflicht im Handel fest­zu­halten“, sagte Meck­len­burg-Vorpom­merns Wirt­schafts­mi­nister Harry Glawe (CDU) der Welt am Sonntag. Tatsäch­lich sind die Infek­ti­ons­zahlen dermaßen gering, dass sich eine Masken­pflicht nicht rentiert, aber man aus dem verkün­deten Ende nun poli­ti­sches Kapital schlagen möchte. Aber es gibt da wohl noch einen anderen Grund, warum das Kabi­nett in Schwerin in seiner Sitzung am 4. August das Ende der Masken­pflicht im Einzel­handel beschließen wird: Es ist der Druck der AfD-Frak­tion, die diese Forde­rung bereits seit Mitte Mai aufge­stellt hat.

AfD fordert Ende der Masken­plicht auf eigener Webseite

Die AfD-Frak­tion im Landtag von Meck­len­burg-Vorpom­mern hat bereits vor einigen Wochen eine eigene Webseite ins Netz gestellt, die sich ausschließ­lich mit der Proble­matik rund um die Corona-Krise beschäf­tigt und den Bürger gleich­zeitig Perspek­tiven und Hilfe­stel­lungen anbieten soll. Auf zukunft-nach-corona.de ist nach­zu­lesen, wie die Partei sich einen opti­malen Umgang in und nach der Krise vorstellt. Einer der zwölf Themen­be­reiche, wo entspre­chende Forde­rungen erhoben werden, ist eben das Ende der Masken­plicht im Handel. Gleich­zeitig forderte die Partei, dass man die Masken denje­nigen kostenlos zur Verfü­gung stellen soll, die nicht auf diese aus welchen Gründen auch immer verzichten wollen.

AfD könnte bei Land­tags­wahl 2021 stärkste Kraft werden

Ange­sichts der im kommenden Jahr statt­fin­denden Land­tags­wahl spüren die Regie­rungs­par­teien SPD und CDU offenbar den „Atmen der AfD im Nacken“ und reagieren darauf mit der plumpen Über­nahme deren Forde­rungen. Natür­lich werden diese den Bürgern via den gekauften Medien als eigene Forde­rungen und danach Erfolge verkauft. Und gerade die Corona-Krise machte es nun den etablierten System­par­teien einfach, sich als „Retter in der Not“ aufzu­spielen und damit in der Wähler­gunst zu steigen. Dabei kamen bisher viele Forde­rungen im Zuge der Coro­na­virus-Bekämp­fung von Seiten der AfD, ohne dass diese dafür die Aner­ken­nung bekam. Und dennoch: Die Wahl kommendes Jahr könnte ein Novum in Deutsch­land bilden. Denn die AfD-Frak­tion könnte in dem nörd­li­chen Bundes­land erst­mals Platz 1 erringen und damit den System­par­teien einen gehö­rigen Strich durch die Rech­nung machen.

Hier ein Screen­shot der dies­be­züg­li­chen Webseite der AfD:

 

5 Kommentare

  1. Kopf­nuss:

    Zur Zeit gibt es etwa 6000 aktive Corona-Fälle in Deutsch­land. Diese befinden sich in Quaran­täne.
    Wie hoch ist wohl die Wahr­schein­lich­keit einem von ihnen zu begegnen?

    Der geneigte Leser möge sich vorstellen in einem Groß­be­trieb zu arbeiten, in dem 1500 seiner Kollegen das „tödliche Virus“ haben, aber keiner krank ist und nichts von seiner Infek­tion wüßte, wäre er nicht getestet worden.

    „An und mit“ dem Virus gestorben hört man immer wieder. Davon sind die meisten mit dem Virus – also an etwas anderem – gestorben.
    Eine soge­nannte Übersterb­lich­keit aufgrund von Corona gibt es nicht. Die Grafik vom Statis­ti­schem Bundesamt, Stand 19 Mai 2020, zeigt, daß nicht mehr Menschen sterben als sonst.
    Die ganze Hysterie nützt denen, die davon profi­tieren. Die Frage lautet also: Cui bono?

    Sind es etwa die Banken bzw. deren Eigen­tümer, die durch die „Rettungs­or­gien“ verur­sachten Schul­den­türme in astro­no­mi­schen Höhen die Völker auf Genera­tionen hinaus in Zins­skla­verei halten?
    Sind es korrupte Poli­tiker, die im Wahne ihre Allmachts­phan­ta­sien für alter­na­tivlos halten?
    Oder viel­leicht beide Gruppen?

    Wer Verstand hat, der verstehe!

    • Nicht zu vergessen. Dieje­nigen die positiv getestet worden sind, müssen diesen Virus gar nicht haben und auch nicht krank sein, sondern mit ihm schon irgend­wann mal vor Jahren in Berüh­rung gekommen sein und dabei ist es noch egal mit welchem der Coro­na­fa­milie, da die unserem Körper egal sind. Das ist ja die Crux, dass dieser Test nicht wirk­lich ein Test ist.

  2. Meck­len­burg-Vorpom­mern ist schon immer weiter voraus als Bayern, hoch Intel­li­gente Poli­tiker.
    Wäre die Landes Grenze nicht soweit weg, würden wir nur dort Einkaufen gehen.

    • Hoch­in­tel­li­gente Poli­tiker? Wo? Hier in Meck­Pomm?

      Der war gut!
      Wenn Dumm­heit weh tun würde, wäre es in und um Schwerin aufgrund der Geräusch­emis­sionen nicht auszu­halten. Die Landes­re­gie­rung in Schwerin steht der Bundes­re­gie­rung in Berlin in Sachen Dumm­heit in nichts nach.

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