Alge­ri­sche Behörden lassen Migranten-Boote gegen Zahlung von 1.000 Euro nach Spanien passieren

Foto: Irish Defence Forces / flickr (CC BY 2.0)

Es war ein offenes Geheimnis, dass ein Groß­teil der mit ille­galen Migranten bela­denen Boote, die nach Spanien fuhren, in Alge­rien auf keinerlei Wider­stand oder Kontrolle stieß. Seit Monaten wird dieses Thema von den staat­li­chen spani­schen Sicher­heits­kräften und ‑korps und sogar in den Gesprä­chen der Mitglieder der Seenot­ret­tung ange­spro­chen, die sehen, wie der Einwan­de­rungs­druck auf die Provinz Almeria im Laufe der Jahre immer weiter zunimmt.

„Logis­ti­scher Druck“ zu groß – Boote dürfen passieren

„Schon jetzt kommen mehr Boote nach Almería als auf viele andere Kana­ri­sche Inseln“, heißt es bei der Guardia Civil. Und die Statistik lügt nicht. Nach den Daten, die diesem Medium zur Verfü­gung gestellt wurden, kamen im vergan­genen Jahr mehr als 550 Boote in der Provinz Almeria an, eine Zahl, die die 542 auf den Kana­ri­schen Inseln regis­trierten Boote über­steigt, wie aus der letzten Bilanz des Innen­mi­nis­te­riums vom 31. Dezember 2021 hervorgeht.

Der logis­ti­sche Druck auf die Provinz ist so groß, dass „viele Boote nicht abge­fangen werden“, was eine ernste Gefahr darstellt, da sich viele ille­gale Einwan­derer jeder Art von Poli­zei­kon­trolle entziehen.

Ande­rer­seits weisen Quellen aus dem Natio­nalen Poli­zei­korps darauf hin, dass bei Bootsla­winen alle Beamten zum Boots­emp­fangs­dienst geschickt werden, so dass die Stadt Almeria nur über eine Mindest­an­zahl von Beamten verfügt, um die öffent­liche Sicher­heit zu gewähr­leisten. Etwas, das nach ihren Angaben gegen­über diesen Medien den Vorge­setzten bereits wieder­holt zur Kenntnis gebracht wurde, ohne dass das spani­sche Innen­mi­nis­te­rium eine Lösung für dieses Problem gefunden hätte.

Alge­ri­sche Küsten­wache unter­nimmt nichts gegen Schlepper

Auf die Frage nach mögli­chen Bestechungs­gel­dern an die alge­ri­schen Behörden antworten sowohl die staat­li­chen Sicher­heits­kräfte und das Korps als auch die Mitglieder des Salva­mento Marí­timo eindeutig: „Das ist ein Verdacht, den wir schon seit einiger Zeit prüfen“.

Dies ist die einzige Erklä­rung, die sie für die Träg­heit der zahl­rei­chen alge­ri­schen Küsten­wa­chen im Norden des Landes finden können. Da sie in Alge­rien über eine große Anzahl von Booten für die Seekon­trolle verfügen, kommen die so genannten „pateras-taxi“ immer häufiger in der Provinz Almeria an.

La Gaceta de la Iberos­fera hat eine Unter­su­chung der Ange­le­gen­heit einge­leitet, durch die bestä­tigt werden konnte, dass der Verdacht der Agenten und Mitglieder von SASEMAR (Mari­time Rescue) begründet ist.

In folgendem Video, ist zu sehen, wie sich einer der alge­ri­schen Agenten, der als „El Mounkid“ bekannt ist, einem Schnell­boot nähert, das von der Küste von Oran (Alge­rien) abge­fahren ist, während sie vom Land aus ange­schrien werden: „Lasst sie, lasst sie…“. Als es den Anschein hat, dass das Boot abge­fangen werden soll, lässt die alge­ri­sche Küsten­wache es weiter­fahren. Die Bilder wurden während der letzten Welle von Booten aufge­nommen, die vor einer Woche in Almeria, Murcia und Alicante ankamen.

Für 1.000 Euro freie Fahrt nach Europa

Quellen, die in orga­ni­sierten Gruppen arbeiten, wurden konsul­tiert, um eine Bestä­ti­gung zu finden, und haben La Gaceta de la Iberos­fera mitge­teilt, dass diese Art von Opera­tion üblich ist und dass die alge­ri­sche Küsten­wache ihnen nach einer Zahlung von etwa 1.000 Euro als Gegen­leis­tung die Weiter­reise nach Spanien erlaubt. Auch Quellen der staat­li­chen Sicher­heits­kräfte und ‑korps, SASEMAR und FRONTEX, die konsul­tiert wurden, bestä­tigen nach Sich­tung des Videos, dass es höchst­wahr­schein­lich eine solche Trans­ak­tion gibt.

Die Span­nungen zwischen Alge­rien und Spanien schwelen weiter, und die staat­li­chen Sicher­heits­kräfte und das Korps befürchten, dass dies eine neue Bootsla­wine aus Alge­rien auslösen könnte. Verschie­denen internen Unter­su­chungen zufolge gibt es derzeit ein hohes Maß an Akti­vität, das darauf hindeutet, dass Alge­rien mögli­cher­weise eine massive Ankunft von Schnell­booten vorbe­reitet, die auf keinerlei Wider­stand stoßen, wenn sie Kurs auf die spani­sche Küste nehmen.

13 Kommentare

  1. Wieso sollten die nord­afri­ka­ni­schen Staaten die Abwehr für uns Euro­päer über­nehmen? Wenn wir selbst nicht in der Lage sind unseren Raum zu vertei­digen sind wir es auch nicht wert zu existieren.

    • Die große Umvol­kung Europas, welches ‑allen voran Dumm­land- mit Migra­tion abge­schafft werden soll, hat seinen Anfang sichtbar 2015 genommen; die Ausar­bei­tung des Textes des inter­na­tio­nalen Migra­ti­ons­pakts begann im April 2017:
      Der Globale Pakt für eine sichere, geord­nete (geordnet???)und regu­läre Migra­tion, der alle Dimen­sionen (!! genau das merken wir schon lange und hat mit „geordnet“ rein gar nix zu tun…) abde­cken soll. Die den Pakt schlie­ßenden Staaten (Merkels Deutsch­land ist selbst­ver­ständ­lich mit von der Partie!) verpflichten sich, gemeinsam darauf hinzu­wirken, dass die Situa­tion poten­zi­eller Migranten einer­seits in den Herkunfts­län­dern auskömm­li­cher (auskömm­li­cher???) gestaltet wird, damit sie nach Möglich­keit dort bleiben können, und dass ande­rer­seits ‑während und nach der gege­be­nen­falls statt­fin­denden Wande­rung (Wande­rung???)- unter­wegs und in den Ankunfts­län­dern ihre Menschen­rechte (aber nicht die der Bürger des jewei­ligen Landes!) gewahrt werden. Da die aus dem Pakt resul­tie­renden Verpflich­tungen für die Unter­zeich­ner­staaten recht­lich nicht bindend sind, bleibt die Umset­zung der poli­ti­schen Konstel­la­tionen und Vorgaben auf natio­nal­staat­li­cher Ebene abhängig.
      Aha! „Recht­lich nicht bindend“ (im Gegen­satz übri­gens zu dem geplanten „Inter­na­tio­nalen Pande­mie­ver­trag“, der für die Unter­zeichner recht­lich sehr wohl BINDEND sein wird…).
      Damit hätte Deutsch­land die Möglich­keit und Macht gehabt, seine Grenzen zu schließen…! Ein Schelm, der kapiert, was Deutsch­land bezweckt…

  2. Alle weiter­ge­leitet in die Ukraine. Dort werden Männer gebraucht. Alles was nach Deutsch­land kommt, kriegt Fast Food direkt in den Bus gelie­fert. Kein Aussteigen nötig. Toilette on board.
    Und ohne Pause weiter direkt in die Ukra-ruine. Nur diese wert­vollen Gold­stücke können dieses Land wieder aufbauen.

  3. Es verdichten sich die Belege, wonach der Glau­bens­krieg der isla­mi­schen Ideo­logie zentral über das Netz gesteuert wird. Nach­ste­hend ein Beispiel einer Inter­net­seite aus Saudi Arabien, die von einem Paki­stani in Saudi Arabien erstellt und betrieben wurde. Darin fanden sich auch ausführ­liche Anlei­tungen zum Bombenbau, etwa wie zum Anschlag in Boston 2013 verwendet, bei dem es vielen Menschen die Glieder abriss und die vorsätz­lich grausam verstüm­melt wurden. Es handelt sich hier nicht banal um „Terro­rismus“. Es handelt sich um den kollektiv und zentral geführten Angriff eines kyber­ne­ti­schen Komplexes gegen das Abendland:

    en.wikipedia.org/wiki/Inspire_(magazine)

    10
  4. Abschie­be­haft. Nöti­gen­falls in (ordent­lich geführten und menschen­wür­digen) Lagern.
    Es gibt kein Recht auf Illegalität.

  5. alle nach frankreich…so ist’s gut.
    der rest nach schweden und wem dort der pudding
    nicht schmeckt nach deppen­land da gibts seit gestern
    die staats­bür­ger­schaft als zugabe obendrauf.

    die vorkriegs­jahre sind ja immer die schlimmsten,
    wenns dann mal losgeht…wirds besser

    • Wir hier wissen fast alle, was rich­ti­ger­weise und vernünf­ti­ger­weise zu tun wäre – aber die, die die Macht haben und die Gütmön­schen nicht und die sind offenbar in der abso­luten Mehr­heit – m. E..

    • Ist es eigent­lich tech­nisch möglich, den Wellen­gang an der Küste etwas zu opti­mieren? In diversen Frei­zeit­ein­rich­tungen und Aqua­parks funk­tio­niert es (linear, ring­förmig, zufällig…).

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