Antifa von der Leine gelassen

Die verwüstete Halle der Gedächtnisstätte in Guthmannshausen bei Weimar · Foto: privat

Die BRD-Antifa über­zieht ausge­suchte Orte und Personen mit Gewalt und Terror

Wenn man in den Such­ma­schinen nach „Brand­an­schlägen in Thüringen“ sucht, kommen fast ausschließ­lich die Meldungen über einen Versuch, am 13. Mai die Israel-Fahne am Rathaus von Nord­hausen (Südharz) anzu­zünden. Die zuvor statt­ge­fun­denen acht Brand­an­schläge auf Gebäude, die von „Rechten“ genutzt werden und die schweren Sach­be­schä­di­gungen um den 1. Mai sind unter „ferner liefen“ ange­ordnet. Dies zeigt die veröf­fent­lichte Sicht­weise: Eine imagi­näre „Rechte Gewalt“ steht im Mittel­punkt der Bericht­erstat­tung, die reale linke Gewalt wird weit­ge­hend ausgeblendet.

Nachdem seit März sieben regio­nale rechte Szene­treffs, Fitness­center und Gast­stätten in Thüringen, Westsachsen und dem südli­chen Sachsen-Anhalt in Flammen aufgingen, wurde am frühen Abend des 23. April die Gedächt­nis­stätte in Guth­manns­hausen bei Weimar, eine private Gedenk­stätte für die 12 Millionen zivilen deut­schen Opfer von Bomben­krieg, Flucht und Vertrei­bung, das erste über­re­gio­nale Objekt das Opfer eines schweren Brand­an­schlag. Das bewohnte Haus wurde schwer beschä­digt und dass keine Menschen zu Schaden kamen ist nur einem Zufall zu verdanken. Vor der Brand­le­gung wurden 14 Gedenk­steine im Garten des Anwe­sens, die an die Opfer von Flucht und Vertrei­bung erin­nern, mit schwarzer Teer­farbe besprüht, was den poli­ti­schen Hinter­grund unter­streicht. Die Täter gingen dabei gezielt und profes­sio­nell vor und hatten offenbar das Haus und die Umge­bung gründ­lich ausgekundschaftet.

In Thüringen regiert seit 2015 eine rot-rot-grüne Landes­re­gie­rung unter dem LINKEN-Poli­tiker Bodo Ramelow. Sowohl Ramelow, als auch Poli­ti­kern seiner Partei und seiner Koali­ti­ons­partner werden mehr oder weniger offene Sympa­thien gegen­über der gewalt­be­reiten Antifa zuge­sagt. In Leipzig, Berlin, Frankurt/Main und Hamburg haben Antifa-Banden in besetzten Häusern feste Rück­zugs­räume. Selbst die Polizei wurde das Opfer links­ex­tremer Gewalt­taten, wie zuletzt am 1. Mai mit dem Über­fall auf ein Poli­zei­re­vier in Leipzig. In Sachsen wurde der Vorsit­zende der NPD-Jugend­or­ga­ni­sa­tion das Opfer eines Über­falles. Die Antifa-Schläger drangen unter dem Ruf „Polizei – sofort öffnen“ in seine Wohnung und zerschlugen mit einem Hammer seine Fußknöchel.

In einem Offenen Brief wandte sich jetzt der Vorstand des Vereins Gedächt­nis­stätte e.V. an Bodo Ramelow, der zum Anschlag auf die Israel-Fahne gesagt hatte: „Bren­nende israe­li­sche Fahnen sind die Vorboten von bren­nenden Synagogen.“ Im Brief heißt es:

„Sind bren­nende Häuser keine Vorboten, Herr Ramelow? War dies nicht bereits Anlass genug für gezielte, präven­tive Maßnahmen zur Sicherheitslage?
Ist Ihnen zugegen, dass der staat­lich geför­derte Verein MOBIT (Sitz in Erfurt) mit seiner aktu­ellen, sozi­al­me­dialen Film­kam­pagne „ … „ keinen Meter deut­scher Boden“ — Die extreme Rechte in Thüringen“ in Verbin­dung mit dem Aufruf „Mobit e.V. und die Filmpirat*innen wollen mit dieser Doku­men­ta­tion zur Ausein­an­der­set­zung mit der extremen Rechten anregen“ einschlägig, groß­flä­chig und ohne Vorbe­halt infor­miert, somit Hetze gegen Menschen­gruppen schürt und dass Sie im Vorwort Ihres Buches „Made in Thüringen — NAZI-Terror und Verfas­sungs­schutz­skandal“ bereits 2012 forderten, Anti­fa­schismus müsse zum Staats­ziel erklärt werden? Wir stehen heute vor bren­nenden Fahnen und Häusern! Verstehen Sie DAS unter gelun­gener sozialer Gerech­tig­keit, die Sie seiner­zeit ambi­tio­niert als Erster mit der „Erfurter Erklä­rung“ unterzeichneten?“

Beilage: Offener Brief an MP Ramelow


2 Kommentare

  1. Die Antifa hat auch in München – Laim, ca. 20.000 Haus­halte vor kuzen lahm gelegt. Ein kkeiner Brand­an­schlag auf die Strom­ver­sor­gung. Wir brau­chen mehr Geld gegen rääätchs. Ja nee, is klar.

  2. Die Antifa, eine Verbre­cher­or­ga­ni­sa­tion die von den Altpar­teien im Bundestag finan­ziert und unter­stützt wird.
    Ein feiges und gewalt­tä­tiges Gesindel, was dumm wie Brot ist und sich nur im Rudel stark fühlt. Einzeln macht sich diese Drei­rad­gang in die Hose.

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