Ausgangs­be­schrän­kungen für Italiener, aber offene Türen für „Immi­granten“

Auf der der „GNV AZZURRA“ werden die von den Schleusern übernommenen Migranten zwischengeparkt – das Wassertaxi Schlepper-Schiff kann dann sogleich zu einer weiteren „Rettungsmission“ aufbrechen.

Die italie­ni­sche Regie­rung hat ihr Verspre­chen, aufgrund der Coro­na­virus-Epidemie die Häfen zu schließen, in denen ille­gale Immi­granten an Bord von NGO- und Mili­tär­schiffen ankommen, nicht einge­halten und will den zuneh­menden Strömen ille­galer Immi­granten, die an der sizi­lia­ni­schen Küste anzu­landen versu­chen, neuer­dings sogar Quaran­tä­ne­schiffe zur Verfü­gung stellen.

Wegen des Wider­stands der Sizi­lianer, ille­gale Immi­granten an Land zu lassen, die mögli­cher­weise mit Covid-19 infi­ziert sind, beschloss die Conte-Regie­rung, den 156 Immi­granten, die mit der „Alan Kurdi“ der deut­schen NGO „Sea Eye“ nach Italien gebracht wurden, das Schiff „GNV Azzurra“ (Bild) zur Verfü­gung zu stellen.

Diese Entschei­dung schlägt ein neues Kapitel der erbärm­li­chen und endlosen Geschichte der ille­galen Immi­gra­tion nach Italien auf und macht nur deut­lich, dass Menschen­händler und NGOs weiterhin ermun­tert werden, ille­gale Immi­granten mit Booten und Schiffen nach Europa zu schleusen und sie oftmals auf hoher See in der Nähe der italie­ni­schen Küste auszusetzen.

Wieder einmal steht die rot-gelbe italie­ni­sche Regie­rung eher auf Seiten der Fremden als auf Seiten der Italiener. Die jüngste Regie­rungs­re­so­lu­tion gibt nicht nur wert­volle für den Kampf gegen die Epidemie benö­tigte Ressourcen preis, sondern unter­gräbt noch dazu die Glaub­wür­dig­keit Italiens. Ein Land, das bereit ist, seine Bürger zu Hause einzu­sperren, aber seine Häfen für ille­gale Immi­granten offenhält …

Dieser Artikel erschien zuerst in fran­zö­si­scher Sprache bei MEDIAS-PRESSE.INFO 

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