Bayern: Saison-Aus für Regener Eis­hockey­verein wegen Eishal­len­umbau zum Massen-Impfzentrum

Der Eislauf- und Eishockeybetrieb muß in der Eishalle Regen einem Impfzentrum weichen. Bild: Xgeorg/wikimedia commons/(CC BY-SA 4.0) und Pixapay / Montage Unser-Mitteleuropa

Massen­imp­fungen bereits für Mitte Dezember geplant?

Die Regener Eishalle soll das Corona-Impf­zen­trum im Land­kreis Regen werden. Das ist am Mitt­woch­nach­mittag im Land­ratsamt entschieden worden. Die Eissport-Saison ist für die Halle damit gelaufen. In der Halle sollen demnächst die Um- und Einbauten erle­digt werden. So könnte, wie von den Land­kreisen verlangt, das Impf­zen­trum Mitte Dezember den Betrieb aufnehmen, berichten die Passauer Neue Presse.

Aus für Eisho­cke­sport  und Eislaufbetrieb

Die Umfunk­tio­nie­rung der Sport­halle zum Impf­zen­trum ist eine Entschei­dung mit weit­rei­chenden Konse­quenzen im Heimat­sport. Denn schon jetzt ist klar: Mangels Alter­na­tive muss der ERC die Mann­schaft vom Spiel­be­trieb der Eisho­ckey-Bezirks­liga abmelden. Die Bayer­wald-Stadt muss in diesem Winter auf ihren geliebten Eisho­ckey-Sport verzichten, so pnp.de weiter. Und weil „dank“ Corona die Uhren jetzt überall anders zu gehen scheinen wurde der Vorsit­zende des ERC Regen Tobias Himmel­stoß von der Nach­richt über­rum­pelt und ist dementspre­chend enttäuscht vom uner­wartet schnellen Vorgehen der Verant­wort­li­chen. „Wir sind einfach vor voll­endete Tatsa­chen gestellt worden.“

Kata­stro­phale Folgen für den Verein 

Vorsit­zender befürchten Spieler-Flucht, falls die Spiel­saison gene­rell weiter gehen wird. . „Wenn die Saison weiter­geht, könnte es sein, dass einige unserer Spieler kurz­fristig den Verein wech­seln wollen. Da werden wir sie leider ziehen lassen müssen. Und ob sie dann wieder zurück­kommen, steht in den Sternen“, so Himmel­stoß. Neben den fehlenden Eintritts­gel­dern muss der Verein in diesem Jahr auch ohne die Einnahmen aus der Christ­baum­ver­stei­ge­rung und dem Christ­kindl­markt kalku­lieren. Darüber hinaus wird wohl der ein oder andere Sponsor sein Enga­ge­ment redu­zieren oder einstellen.

Auch Nach­wuchs leidet

Unter der Hallen­be­le­gung zu leiden hat schluss­end­lich auch die in den vergan­genen zwei Jahren akri­bisch aufge­baute Nach­wuchs­ab­tei­lung des Vereins. „Das wird nun alles zunichte gemacht“, sagt Himmel­stoß. Dabei habe man im Sommer viele Anmel­dungen von inter­es­sierten Kindern verbu­chen können. Trübe Aussichten also für den ERC, der sich zumin­dest auf seine Mitglieder verlassen kann. Bislang gibt es keine Austritte, berichtet die genannte Zeitung weiter.

5 Kommentare

  1. Da sollte man sich als Eisho­ckey­verein doch wieder einmal auf die hohe Kunst eines ordent­li­chen Body­checks gegen die Verant­wort­li­chen dieser krimi­nellen Vorge­hens­weise besinnen und sie einen Puck mit einem ordent­li­chen Slapshot auf Augen­höhe fressen lassen.

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    • Richtig erkannt von Ihnen! Allein der Gedanke, dass ausge­rechnet dort, wo sich Eisho­ckey-Cracks knall­hart matchen sollten, bald ganze Hundert­schaften verweich­lichter Memmen geimpft werden, ist für Leute die noch Mumm in den Knochen haben, nur schwer zu ertragen!

      • Jawohl – diese hyste­ri­schen Weich­eier denken wohl so ein Injek­ti­ons­stich würde sie ebenso abhärten als wenn sie sich bei einer ehren­haften Mensur einen Schmiss geholt hätten.

        • Da bin ich voll­kommen d’accord bei Ihnen! Zu solchen Wasch­lappen fällt mir da höchs­tens noch der Spruch vom Alten Fritz ein, als er in der Schlacht bei Kolin, als sich die Nieder­lage der Preußen gegen Öster­reich abzeich­nete, der sich auflö­senden Truppe „Hunde wollt ihr ewig leben!“ entgegenschleuderte.

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