Besorg­nis­er­re­gendes aus Israel: Virus-Muta­tion für Geimpfte anste­ckender als für Ungeimpfte

Bild: Geralt / Pixapay

Wer den Worten der Poli­tiker die uns weiß­ma­chen wollen, dass alles so früher weiter­gehet, wenn die Bevöl­ke­rung „duch­ge­impft“ sein wird, Glauben geschenkt hat, wird durch eine Studie aus Israel jetzt eines Besseren belehrt. Und einmal mehr bewahr­heitet sich eine „Verschwö­rungs­theorie“, nämlich, dass am Ende des Tages die Geimpften die Leit­tra­genden dieses ganzen Corona-Irrsinns werden könnten.

Corona-Studie: Geimpfte infi­zieren sich häufiger mit Südafrika-Variante

In Israel haben sich mehr geimpfte Menschen mit der südafri­ka­ni­schen Corona-Vari­ante infi­ziert, als Forscher erwartet hatten. Ein schlechtes Zeichen? Diese Frage stellt die Frank­furter Rund­schau in einem ausführ­li­chen Artikel.

Geimpfte acht Mal (!) mehr Geimpfte als Unge­impfte mit Südafrika-Variante

Die schlechte Nach­richt aus Israel: Laut einer aktu­ellen Studie der Univer­sität Tel Aviv und der Clalit Health­care Orga­ni­sa­tion – der größten Kran­ken­kasse in Israel – haben sich Geimpfte achtmal so häufig als Unge­impfte mit der südafri­ka­ni­schen Vari­ante ange­steckt. Und weiter berichtet die genannte Zeitung, dass der Impf­schutz von mRNA-Vakzinen bei südafri­ka­ni­scher Corona-Vari­ante nicht immer wirksam sei. Wir zitieren wörtlich:

„In Israel haben 4,9 Millionen Menschen – rund 53 Prozent der Bevöl­ke­rung – bereits beide Impf­dosen erhalten. Dort werden ausschließ­lich mRNA-Vakzine gespritzt, der größte Teil stammt von Biontech/Pfizer, ein klei­nerer von Moderna. Das Forschungs­team hatte für seine Studie die Proben von 150 Menschen unter­sucht, die positiv auf das Coro­na­virus getestet worden und teils asym­pto­ma­tisch infi­ziert, teils aber auch erkrankt waren, obwohl sie entweder bereits die erste Impfung oder sogar beide Impfungen bekommen hatten.“

Erst­mals Daten „aus realer Welt“ – Studi­en­lei­terin über „Ergebnis nicht glücklich“

Studi­en­lei­terin Adi Stern zur Über­ra­schung, die aller­dings für „Verschwö­rungs­theo­re­tiker“ keine ist: „Dieses Ergebnis machte mich nicht glück­lich.“ Im Vergleich mit dem origi­nalen Virusstamm und der briti­schen Vari­ante sei die südafri­ka­ni­sche Vari­ante dazu in der Lage, den Impf­schutz zu durch­bre­chen. Die Studie sei „sehr wichtig“, erklärte Ran Balicer, Forschungs­di­rektor der Clalit Health­care Orga­ni­sa­tion, weil es die erste sei, die auf Daten aus der realen Welt basiere. Und diese Daten haben es in sich: Die Ergeb­nisse der Corona-Studie mit „Real-World-Daten“ schneiden nämlich schlechter ab als zuvor im Labor­ver­such simu­liert und am beun­ru­hi­gendsten an der Studie aus Israel ist die Tatsache, dass sich Geimpfte häufiger als Unge­impfte mit der südafri­ka­ni­schen Vari­ante infizierten.

Auch Astra­Ze­neca gegen Muta­tion wirkungslos

Auch der Astra­Ze­neca-Impf­stoff, der außer­halb Israels zum Einsatz kommt, schützt kaum noch vor der südafri­ka­ni­scher Corona-Vari­ante. Bereits vor Wochen hatte eine Studie aus Südafrika ergeben, dass auch das Vakzin von Astra­Ze­neca, das als Vektor­i­mpf­stoff auf einer anderen Tech­no­logie basiert, kaum vor der südafri­ka­ni­schen Vari­ante schützt. Die Impfungen mit dem Vakzin waren deshalb in Südafrika gestoppt worden.

„Verschwö­rungs­theorie“ bestä­tigt: weiterhin Masken und „Social Distancing“

Ran Balicer von der Clalit Health Orga­ni­sa­tion betont vor dem nieder­schmet­ternden Ergebnis, es sei wichtig, wachsam zu bleiben. Das schließe ein, weiter in geschlos­senen Räumen Masken zu tragen und „Social Distancing“ zu prak­ti­zieren. Womit die beiden Agenden, „Durch­impfen der Bevöl­ke­rung“ und weiter die Bevöl­ke­rung mit über­zo­genen Maßnahmen zu diszi­pli­nieren wohl parallel durch­ge­zogen werden. Im Artikel „Israel: Jetzt alle 6 Monate weitere Impfungen – sonst keinen Impf­pass“ berich­teten wir bereits über den Umstand, dass in Israel jetzt alle Geimpften zweimal jähr­lich jeweils zwei Impfungen verpasst werden. Als im Schnitt alle drei (!) Monate eine Impfung. Ob das ein gesunder Körper über einen längeren Zeit­raum ohne Folgen aushält, mögen Medi­ziner beurteilen.

Hier der Link zur Studie der ange­se­henen  israe­li­schen Univer­sität und hier auszugs­weise eine Über­set­zung aus dem Englischen:

„… Der BNT162b2 mRNA-Impf­stoff hat einen hohen Schutz gezeigt, dennoch besteht die Befürch­tung, dass mehrere Vari­anten von Bedenken (VOCs) die durch die Impf­stoffe erzeugte Immun­ab­wehr über­winden können. Neutra­li­sa­ti­ons­as­says haben eine gewisse Verrin­ge­rung der Neutra­li­sa­tion der VOCs B.1.1.7 und B.1.351 gezeigt, aber die Rele­vanz dieser Assays im wirk­li­chen Leben bleibt unklar. Hier führten wir eine Fall-Kontroll-Studie durch, die unter­suchte, ob BNT162b2-Geimpfte mit doku­men­tierter SARS-CoV-2-Infek­tion im Vergleich zu unge­impften Personen eine höhere Wahr­schein­lich­keit hatten, sich mit B.1.1.7 oder B.1.351 zu infi­zieren. Geimpfte, die sich mindes­tens eine Woche nach der zweiten Dosis infi­zierten, waren über­pro­por­tional häufig mit B.1.351 infi­ziert (Odds Ratio von 8:1). Dieje­nigen, die zwischen zwei Wochen nach der ersten Dosis und einer Woche nach der zweiten Dosis infi­ziert wurden, waren über­pro­por­tional mit B.1.1.7 infi­ziert (Odds Ratio von 26:10), was auf eine redu­zierte Wirk­sam­keit des Impf­stoffs gegen beide VOCs unter verschie­denen Dosie­rungs-/Zeit­be­din­gungen hindeutet. Nichts­des­to­trotz bleibt die B.1.351-Inzidenz in Israel bis heute niedrig und die Wirk­sam­keit des Impf­stoffs gegen B.1.1.7 bleibt bei den voll­ständig Geimpften hoch. Diese Ergeb­nisse deuten insge­samt darauf hin, dass eine Durch­bruch­in­fek­tion mit beiden VOCs häufiger vorkommt, jedoch eine Kombi­na­tion aus Massen­imp­fung mit zwei Dosen in Verbin­dung mit nicht-phar­ma­zeu­ti­schen Inter­ven­tionen ihre Ausbrei­tung kontrol­liert und eindämmt. …“


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11 Kommentare

  1. Die Deut­schen sollten sich abge­wöhnen von Fehlern der Regie­rung zu reden, wenn staat­liche Maßnahmen zu Miss­ge­schi­cken führen. Die Steu­er­männer unserer Mario­netten sind sehr raffi­niert und skru­pellos. Ihre „Fehler“ sind Absicht und ihre Absichts­er­klä­rungen sind Lügen. Das Ziel der fremden Macht­haber ist die Ruinieren des Lande.

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  2. Prima erklärt, wie die Impfung wirkt. Denke dich jeder seins. Aber der Schul­dige wurde ja bereits gefunden. Welch genial simpler Ablauf.

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  3. Lest mal bitte das hier und verbreitet es bitte, sagt es weiter:

    uncutnews.ch/ehemaliger-senior-oekonom-bei-der-weltbank-nehmen-sie-sich-in-acht-vor-den-covid-pcr-tests-und-der-unerbittlichen-impfen-impfen-impfen-kampagne-von-europa-und-den-usa/

    Text­aus­schnitt:

    „Auf der anderen Seite gibt es einen uner­bitt­li­chen Drang der west­li­chen Länder, vor allem Europas und der USA, zu impfen-zu-impfen-zu-impfen und noch­mals zu impfen – und das mit einer Substanz, die sich nicht einmal als Impf­stoff quali­fi­ziert, nämlich einer neuen Art von dem, was auch „Genthe­rapie“ genannt wird, einer mRNA-artigen Injek­tion, die das mensch­liche Genom und höchst­wahr­schein­lich das mensch­liche ADN beein­flussen wird. mRNA steht für messenger ribonu­cleuc acid.“

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  4. Die Profs. Dres. Sucharit Bhakdi und Stefan Hockertz sowie Dr. Wolf­gang Wodarg sagten all dies voraus!! Das sind für mich Fach­leute der Spit­zen­klasse!! Nicht wie Drosten, Wiehler oder gar Lauter­bach, das sind alle­samt Wasch­lappen und Sklaven der Pharma und der Merkel!!

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  5. Geimpfte acht Mal (!) mehr Geimpfte als Unge­impfte mit Südafrika-Variante“
    “ haben sich Geimpfte achtmal so häufig als Unge­impfte mit der südafri­ka­ni­schen Vari­ante angesteckt. “
    So wie das da steht, erweckt der Artikel den Eindruck, durch die Impfung wird man als Indi­vi­duum sogar achtmal so gefährdet sein, sich mit der SA-Mutante anzustecken.
    Das ist aber eine völlige Fehl­in­ter­pre­ta­tion jener Studie. Was wirk­lich gemeint war, steht in diesem Artikel zu jener Studie der Univer­sität Tel Aviv und der Clalit Health­care Organisation:
    www.berliner-zeitung.de/news/suedafrika-mutation-kann-offenbar-biontech-impfstoff-durchbrechen-li.151999
    Es wurden nämlich 150 Infi­zierte, die zuvor geimpft waren und 150 Infi­zierte, die zuvor nicht geimpft waren unter­sucht und vergli­chen. Ange­nommen, die Impfung bietet voll­kom­menen Schutz gegen alle Stämme, außer einer einzigen, dann ist es doch logisch, dass jene die sich trotzdem infi­zieren, nur mit der Muta­tion infi­ziert sein können. Die Studie beweist eigent­lich indi­rekt nur die Wirk­sam­keit der Impfung gegen die bishe­rigen Stämme.
    Um es noch klar zu sagen: Hier wurden Äpfel mit Birnen vergli­chen. Denn: um 150 Infi­zierte zu finden, die zuvor schon geimpft waren, musste ein viel höherer Bevöl­ke­rungs­an­teil herhalten, als um die anderen 150 zu finden. Die Studie erlaubt noch nicht einmal einen Rück­schluß darauf, wie stark die Impfung auch vor der Muta­tion schützt, denn 150 Infi­zierte mit 150 Infi­zierten zu verglei­chen ergibt nur eine rela­tive Aussage.

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  6. Es ist wieder nur von Infek­tionen die Rede und kein Wort darüber,ob und wie krank man wird mit der Vari­ante und 2 Behandlungen,ob man Fieber hat etc.
    Es ist doch völlig egal,ob ich mich anstecke mit irgendwas,wenn ich keinerlei Symptome habe und nicht daran sterbe !!!!

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