„Black Lives Matter“ am WC und beim Popo-Putzen

Dass die Schwie­rig­keiten in Sachen Inte­gra­tion nicht immer bei den zu Inte­grie­renden liegt, zeigt ein Fall aus Italien. Dort hat ein Schwarzer auf der Toilette hockend seine Körper­pflege im Glauben, er sei in einer Dusche, voll­zogen. Und das für jeder­mann einsehbar, da die betref­fende WC-Türe in einer römi­schen Bahn­sta­tion weit offen stand. Das Posi­tive dabei: Der Migrant hat sich redlich bemüht sauber und geruchlos zu bleiben, etwas, was gerade bei unge­pflegten Links- oder Grün­al­ter­na­tiven viel­fach nicht zu bemerken ist.

 

Hier den gepflegten Schutz­su­chenden lächer­lich zu machen ist inso­fern unan­ge­bracht, da ihm einfach niemand erklärt hat, wo man sich in unserer Zivi­li­sa­tion duscht und wo und wie man seine Notdurft verrichtet. So etwas kennen eben viele nicht, speziell wenn sie aus dem Busch, aus Wüsten oder aus Lehm­hütten kommen. Nicht ohne Grund wurde 2001 die Welt­toi­let­ten­or­ga­ni­sa­tion gegründet, welche die welt­weite Verbes­se­rung der hygie­ni­schen Verhält­nisse an oder in Toiletten zum Ziel hat. Von ihr stammt auch der Welt­toi­let­tentag. Etwa 6 von 10 Menschen haben aktuell (2019) welt­weit keinen Zugang zu sicheren Sani­tär­an­lagen. Mit einem Wort: Es besteht hier Nach- und Aufhol­be­darf. Eine Klo-NGO hätte da viel zu tun. Wie so etwas funk­tio­nieren könnte, zeigt ein Vorstu­di­en­lehr­gang der Wiener Universitäten.

Uni Wien: „Studie­rende“ lernen Popo-Putzen 

Etwa 900 „Studie­rende“ aus aller Herren Länder werden im Vorstu­di­en­lehr­gang der Wiener Univer­si­täten (VWU) auf die univer­si­tären Heraus­for­de­rungen in der Alpen­re­pu­blik vorbe­reitet, berich­tete die Kronen­Zei­tung. Zwei­fellos keine leichte Aufgabe für die dort „Lehrenden“, um im poli­tisch korrekten Sprach­modus zu bleiben, aber auch das Reini­gungs­per­sonal für die Toiletten ist da beson­ders gefordert.

Reini­gungs­per­sonal traumatisiert

Die bedau­erns­werten Reini­gungs­kräfte müssen der Arbeit doppelt und drei­fach nach­gehen, da es mit der Entsor­gung des Endpro­duktes der mensch­li­chen Verdau­ungs­kette viel­fach nicht so richtig klappen will. Aber auch Urinieren nach euro­päi­schen Stan­dards will gelernt sein – und so liest man aus dem internen E‑Mail-Verkehr zwischen „Lehrenden“ und der VWU-Leitung:

Liebe Kolle­ginnen und Kollegen, (…) aus gege­benem Anlass bitte ich euch, in euren Gruppen das Thema „Hygiene auf Damen­toi­letten“ anzu­spre­chen. (…) Es gibt eine Studentin, die täglich neben die Toilette auf die Fliesen uriniert, (…) die Geruchs­be­läs­ti­gung ist enorm (…), die Situa­tion ist unserem Reini­gungs­per­sonal nicht zu zumuten (sic!).

Die Lehrer­schaft reagierte prompt. Auf der Toilette wurden als „Sofort­maß­nahme“ neben dem oben abge­bil­deten Hinweis noch ein weiterer Sticker angebracht:


Gerade der aus arabi­schen Ländern kommende Schutz­su­chende, hockt gerne auf mit beiden Beinen auf der Klomu­schel und plat­ziert die Stuhl­säule am hinteren Rand der WC-Brille.

Bleibt zu hoffen, dass die alte Binsen­weis­heit „was Häns­chen nicht lernt, lernt Hans nimmer­mehr“ hier die Ausnahme bleibt und dass, wie aus den in Wien „Studie­renden“ auch aus vielen „Geflüch­teten“ rasch vorbild­lich Urinie­rende und Popo-Putzende werden.

2 Kommentare

  1. „Es gibt weise und einfäl­tige, starke und schwache, und viele haben unter­schied­liche Farbe und Form. Und also wiewohl die Stämme mitein­ander verkehrten, blieben sie doch stets unter sich, um das Gefüge der Allmacht zu wahren.
    Dies war so geordnet, weil der reine Frieden allein dort herr­schen kann und erhalten bleiben, wo Einklang ist.
    Was zuein­ander paßt, zeugt Frieden; was verschieden ist, zeugt Streit.“

    (aus der ILU-Lehre)

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