Bosnien erwartet von der EU Hilfe bei der Orga­ni­sa­tion der Rück­sen­dung von Migranten in ihre Herkunfts­länder

Die bosnischen Vertreter: Nedeljko Jovic, Zoran Galic und Mirsad Buzar · Foto: MSBiH

Anläss­lich der gest­rigen Video­kon­fe­renz disku­tierten die Innen- und Sicher­heits­mi­nister des west­li­chen Balkans und Vertreter der Euro­päi­schen Union die Modelle für einen effi­zi­en­teren Kampf gegen irre­gu­läre Migra­tion entlang der östli­chen Mittel­meer- und Balkan­route.

An der Konfe­renz nahmen auch Marga­ritis Schinas, Vize­prä­si­dentin der Euro­päi­schen Kommis­sion zur Förde­rung des euro­päi­schen Lebens­stils, Oliver Verhelii, Kommissar für Nach­bar­schaft und Erwei­te­rung, der öster­rei­chi­sche Innen­mi­nister Karl Nehammer und Vertreter von Frontex und ICMPD teil.

Bosnien und Herze­go­wina war auf der Konfe­renz durch den stell­ver­tre­tenden Sicher­heits­mi­nister von Bosnien und Herze­go­wina, Nedeljko Jovic, den Direktor der Grenz­po­lizei von Bosnien und Herze­go­wina, Zoran Galic, und den stell­ver­tre­tenden Direktor des Auslän­der­dienstes, Mirsad Buzar, vertreten.

Jovic stellte die aktu­elle Situa­tion in Bosnien und Herze­go­wina vor und wies auf die großen Heraus­for­de­rungen hin, denen Sicher­heits­be­hörden bei der Bekämp­fung der ille­galen Migra­tion und des Menschen­han­dels gegen­über­stehen.

„Mehr als 60.000 ille­gale Migranten, die in den letzten zwei­ein­halb Jahren auf dem Terri­to­rium von Bosnien und Herze­go­wina regis­triert wurden, und die derzei­tige Zahl von etwa neuen 150 Migranten pro Tag stellen eine große Sicher­heits- und huma­ni­täre Heraus­for­de­rung für Bosnien und Herze­go­wina dar“, betonte Jovic.

Für eine effi­zi­en­tere Bekämp­fung der ille­galen Migra­tion müssen die Kapa­zi­täten der Grenz­po­lizei von Bosnien und Herze­go­wina und des Dienstes für Ausländer von Bosnien und Herze­go­wina sowie der Migra­tions- und Asyl­be­hörden gestärkt werden, um die ille­gale Migra­tion im Land effi­zi­enter bekämpfen zu können; vor allem erfor­der­lich ist die bessere Umset­zung von Rück­über­nah­me­ab­kommen.

Jovic fügte hinzu, dass Bosnien und Herze­go­wina mate­ri­elle Unter­stüt­zung von der EU, Unter­stüt­zung bei der Orga­ni­sa­tion der Rück­kehr ille­galer Migranten in ihre Herkunfts­länder sowie den Austausch von Infor­ma­tionen und bewährten Verfahren erwartet.

Quelle: Avaz.ba

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