Buda­pest: Die „vertrie­bene“ Soros-Universität

Viktor Orbán · Bildquelle: Ungarnreal

Von Viktor Orbán
 

Die Zeit ist aus den Fugen! Man hielt eine Konfe­renz in der Innen­stadt von Buda­pest ab, und zwar im Gebäude der CEU, in der Nádor Straße. Seit Jahren höre ich von libe­ralen Poli­ti­kern und den sie unter­stüt­zenden Medien, dass die unga­ri­sche Regie­rung die Univer­sität schließen ließ und sie aus Buda­pest vertrieben hat.

Laut den Pres­se­nach­richten gab es am 16. und am 17. September auf dem Buda­pester Campus der Central Euro­pean Univer­sity, eine für die Presse öffent­lich zugäng­liche inter­na­tio­nale Konfe­renz, an der auch heraus­ra­gende Vertreter des libe­ralen akade­mi­schen und poli­ti­schen Lebens teil­nahmen. Wie konnte das alles geschehen? Auf die Weise,

dass jene, die bisher mit der Schlie­ßung der Univer­sität Kampagne gemacht haben, offen­sicht­lich nicht die Wahr­heit gesagt haben.

Wir, Ungarn, sind nicht über­rascht, denn wir wissen, wie George Soros und sein Team arbeiten. Der unga­ri­sche Speku­lant hat es immer verstanden, das Auftreten gegen seine geschäft­li­chen Unter­neh­mungen so erscheinen zu lassen, als wäre das eine schreck­liche gesell­schaft­liche Unge­rech­tig­keit oder wären dies gerade gegen seine Person gerich­tete bösar­tige, anti­se­mi­ti­sche Angriffe. Doch was mochten jene renom­mierten Forscher, Poli­tiker und Intel­lek­tu­elle gedacht haben, die auf der Konfe­renz erschienen waren und dort vortrugen? Wie sie wohl ihren Auftritt an der Univer­sität mit der Lüge in Einklang brachten, die CEU sei durch die unga­ri­sche Regie­rung aus Buda­pest vertrieben worden? Was empfinden wohl diese Wissen­schaftler, Experten, Poli­tiker jetzt, die ihre ganze fach­liche Glaub­wür­dig­keit verloren haben, weil sie auf die durch George Soros und sein globales Netz­werk verbrei­tete Lüge herein­ge­fallen sind? Pein­lich, sehr pein­lich. Viel­leicht sollte man auch hier­über eine Konfe­renz auf dem Buda­pester Campus der CEU veranstalten.

Ungarn wird im Zusam­men­hang mit der Soros-Univer­sität aus dem Grund atta­ckiert, weil es nicht zuließ, dass der Speku­lant und Milli­ardär auch weiter seine Macht miss­brauchte. In den ’90-er Jahren erließ der treue Verbün­dete von Soros, Bálint Magyar, der Bildungs­mi­nister der liberal-exkom­mu­nis­ti­schen Regie­rung eine Rege­lung, die gegen­über den unga­ri­schen Univer­si­täten der Soros-Univer­sität einen unbe­grün­deten Wett­be­werbs­vor­teil garan­tierte. Wir haben diese Rechts­lücke geschlossen und angeordnet,

dass alle in Ungarn ins Leben geru­fenen auslän­di­schen Univer­si­täten entspre­chend der glei­chen Bedin­gungen arbeiten und die Rechts­vor­schriften einhalten sollen.

Alle Univer­si­täten haben ohne Probleme die juris­ti­schen Voraus­set­zungen erfüllt. Es gab eine einzige Ausnahme: die Soros-Univer­sität. Für ihren Gründer zahlte es sich nämlich besser aus, unnötig um Hilfe zu rufen, eine inter­na­tio­nale Kampagne gegen Ungarn zu orga­ni­sieren, als die erlangten Privi­le­gien aufzugeben.

Eine Lüge führt nur zur anderen.

Möge hier die Topliste der größten Lügne­rinnen und Lügner sowie der Lügen stehen.

  • Guy Verhof­stadt schrieb über eine „ganz Europa betref­fende Schande”.
  • Judith Sargen­tini sagte in einem selbst­pro­du­zierten Kurz­film: Die CEU sei vertrieben worden.
  • Und der durch die Euro­päi­sche Kommis­sion ange­fer­tigte Länder­be­richt 2020 schreibt: „Die CEU hat ihre wissen­schaft­liche Tätig­keit in Ungarn beendet.”

Es ist die Schande der gesamten EU, dass die ange­spro­chenen, faktisch falschen Behaup­tungen als Grund­lage von juris­ti­schen Verfahren der EU dienen.

Quo vadis Europa?

Dieser Beitrag erschien zuerst bei UNGARNREAL, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

Unga­ri­sches Original: www.miniszterelnok.hu/az-eluldozott-egyetem


7 Kommentare

  1. Ich wünsche Herrn Orban ein langes ‚gesundes und erfolg­rei­ches Leben. Mögen die Ungarn die Weis­heit besitzen, ihn nicht abzuwählen

  2. Verhof­stad und Sargen­tini, ekel­hafte links­ex­treme Unper­sonen, die mit Sicher­heit im EPIM-Netz­werk von Soros massiv Kohle für ihre Lügen kassieren.

  3. Jedes Land bekommt die Regie­rung, die es gewählt (und verdient) hat. Unter Kickl wäre die Soros-Uni niemals nach Wien geholt worden. Kurz ist eben ein Soros-Jüng­ling und wird Öster­reich ebenso zugrunde richten, wie es deut­sche Poli­tiker mit Deutsch­land gerade machen.

    15
    • .….und der Wiener Bürger­meister hat auch sogleich, ob seiner grossen Verdienste, Soros‘ einen grossen goldenen Orden verliehen. Toll !!!

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