Carla Toscano (VOX): „Die Agenda 2030 zielt darauf ab, den Menschen und die Familie zu zerstören“

Bildquelle: Álvaro Peñas

Inter­view mit Carla Toscano, natio­nale Abge­ord­nete von VOX und Spre­cherin der Partei in der Kommis­sion für Geschlechtergewalt

Von Álvaro Peñas

Neben Ihrer poli­ti­schen Tätig­keit gegen die Gender-Ideo­logie sind Sie auch für Ihre Präsenz in den sozialen Netz­werken bekannt, insbe­son­dere auf Twitter, wo Sie behaupten, das Gute, die Wahr­heit und die Schön­heit zu vertei­digen. Ist der Schlüssel zu diesen Werten heute verloren gegangen?

Das ist der Schlüssel zu allem. Die Gender-Ideo­logie ist der Kultur­kampf unserer Zeit. Es gibt supra­na­tio­nale Mächte und Orga­ni­sa­tionen, die auf die Zerstö­rung der mensch­li­chen Natur, auf die Zerstö­rung der Familie abzielen. Dies kann nur mit viel Propa­ganda und unge­rechten Gesetzen erreicht werden, wie z. B. Gender- und „Gleichstellungs“-Gesetze, LGBT-Gesetze, Abtrei­bungs- und Eutha­na­sie­ge­setze. Es geht um den Triumph des Bösen. Deshalb spreche ich vom Guten, Wahren und Schönen, denn nur wenn wir diese Werte durch­setzen, können wir all das, wofür diese Gender-Ideo­logie steht, wirksam bekämpfen.

Werte, die als selbst­ver­ständ­lich ange­sehen wurden, weil sie Grund­prin­zi­pien unserer Zivi­li­sa­tion sind.

Ja, so grund­le­gende Werte wie das Recht auf Leben. Wir müssen berück­sich­tigen, was es gekostet hat, dieses Recht auf Leben zu verwirk­li­chen, denn es genügt ein Blick in die Geschichte der Mensch­heit, um zu verstehen, wie wenig das Leben in einigen Zivi­li­sa­tionen wert war. Es hat viel gekostet, dies zu errei­chen, genauso wie die Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau oder die Frei­heit zu sagen, zu denken und zu tun. Dies sind Grund­rechte. Es handelt sich um Grund­rechte, im Gegen­satz zu den absurden Rechten, die die Linke jedes Mal erfindet, wenn sie ein poli­ti­sches Ziel verfolgt.

Die Wahr­heit ist jedoch, dass sie es geschafft haben, alles auf den Kopf zu stellen. Ich habe kürz­lich an einer Konfe­renz der EKR-Frak­tion (Konser­va­tive und Refor­misten) des Euro­päi­schen Parla­ments teil­ge­nommen, auf der wir darüber spra­chen, wie es ihnen gelungen ist, die Bedeu­tung der Werte in Europa zu verän­dern. Jetzt ist die Vertei­di­gung der Grund­werte faschis­tisch, man wird verteu­felt, wenn man das Gute vertei­digt. Deshalb müssen wir unseren Diskurs fort­setzen, uns ihnen entge­gen­stellen und weiter gegen Gesetze, Ideen und Propa­ganda kämpfen, die den Menschen großen Schaden zufügen. Nicht nur, weil sie viele Leben zerstören, wie das Abtrei­bungs­ge­setz, sondern auch, weil sie Fami­lien zerbre­chen und Ungleich­heit und Privi­le­gien fördern. Wir werden nicht zum Guten, zur Wahr­heit und zur Schön­heit gelangen, wenn wir nicht das Leben, die Frei­heit und die wirk­liche Gleich­heit verteidigen.

Sie berufen sich auf das Recht auf Leben und auf Europa. Was ist in Europa geschehen, dass die linke Ideo­logie zur offi­zi­ellen Ideo­logie der EU geworden ist oder dass Präsi­dentin von der Leyen behauptet, die Vermitt­lung der LGBT-Ideo­logie in den Schulen sei ein euro­päi­scher Wert?

Das ist die Agenda der Globa­listen. Es sind die „Werte“, die nicht nur von der Linken, sondern auch von vermeint­lich konser­va­tiven Parteien wie dem Partido Popular in Spanien vorge­schlagen werden. Wir sind uns nur nicht bewusst, dass diese ganze Gender-Ideo­logie eine globale Diktatur ist. In der Politik und in den Medien wissen wir, was vor sich geht, aber die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst und müssen erst einmal reagieren. Bei der Vermitt­lung der LGTBI-Ideo­logie in den Schulen beispiels­weise geht es nicht nur darum, ob man damit einver­standen ist oder nicht, sondern darum, dass alle Bürger und alle Eltern unsere Frei­heit vertei­digen müssen, unsere Kinder so zu erziehen, wie wir es wollen, denn diese Frei­heit ist heilig.

Leider ist Spanien das Versuchs­feld des Globa­lismus, und eines der schlimmsten Expe­ri­mente, das Gesetz über geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt, wird nun in das übrige Europa exportiert.

Dies ist eine weitere Folge dieser globalen Diktatur. Kein Land hat ein Gesetz wie das Gesetz über geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt, weil es ein unge­rechtes Gesetz ist, ein Gesetz, das die Grund­rechte verletzt. Es ist ein ideo­lo­gi­sches Gesetz, das nicht dazu beigetragen hat, die Zahl der weib­li­chen Opfer zu verrin­gern, sondern das den Fami­lien und vielen Männern immensen Schaden zufügt. Dieses Gesetz wird expor­tiert werden, weil es ein ideo­lo­gi­sches Gesetz ist, das zu der Vorstel­lung beiträgt, dass der Mensch von Natur aus böse und gewalt­tätig ist, und das dazu dient, Männer und Frauen gegen­ein­ander aufzu­hetzen. Ich weiß wirk­lich nicht, inwie­weit sie es expor­tieren können, weil es gegen Grund­rechte wie die Gleich­heit vor dem Gesetz verstößt. Es wird Länder geben, die das akzep­tieren werden, wie Spanien, aber viele andere werden es nicht tun.

Das Problem ist, dass alles in die Agenda 2030 einge­bettet ist, in der der Femi­nismus eine zentrale Rolle spielt.

Ja, all diese Gesetze sind nichts weiter als kleine Fronten, die im Rahmen eines größeren Ziels gewonnen werden. Das Schlimme ist, dass die Bürge­rinnen und Bürger nicht begreifen, was die Agenda 2030 bedeutet, welchen Verlust an Frei­heit sie mit sich bringt, und dass wir letzt­end­lich Spiel­ball von Insti­tu­tionen sind, deren Ziel die Zerstö­rung der Person und der Familie ist, und sie benutzen diese Gesetze als Werk­zeuge. Wenn wir sie nicht aufhalten und die Bürger nicht reagieren, sei es mit ihrer Stimme oder durch viel­fäl­tige Proteste, werden wir am Ende unsere Frei­heit verlieren.

Eine Ansteck­nadel, die der Agenda 2030, die von allen poli­ti­schen Führern Spaniens außer VOX getragen wird. In der Tat gibt es bereits 2030 Räte in Gemeinden, die von den Sozia­listen oder der Volks­partei regiert werden.

Die Volks­partei ist der Agenda 2030 voll und ganz verpflichtet. Ihre Führer tragen ihre Ansteck­na­deln, und in den Kommis­sionen und Initia­tiven des Kongresses, in denen die Geschlech­ter­per­spek­tive oder der Umwelt­schutz eine Rolle spielen, stimmt die Volks­partei immer mit Ja. Sie macht sogar radi­ka­lere Vorschläge zur Vertie­fung der Agenda 2030 als die „offi­zi­elle“ Linke. Und ich sage „offi­ziell“, weil die Volks­partei für mich eine Partei der Linken ist und die gleiche globa­lis­ti­sche Politik betreibt.

Nach dem Fall von Kabul äußerten die Femi­nis­tinnen in der spani­schen Regie­rung ihre Sorge ausschließ­lich um „Frauen und Mädchen“. Was würde passieren, wenn sich jemand nur für Männer inter­es­sieren würde?

Ich gebe immer dieses Beispiel. Stellen Sie sich ein Gesetz vor, das „nur für Weiße“ gilt oder „die Strafe erhöht, wenn der Angreifer schwarz ist“. Bei einem Mann kann man das sagen, aber in anderen Fällen ist es unge­heu­er­lich. Wenn ich also lese, was unsere Femi­nis­tinnen über die Taliban sagen, finde ich das beschä­mend, aber gleich­zeitig tun sie mir leid. Die Linke hat sich nie für die Rechte musli­mi­scher Frauen einge­setzt, aber jetzt, wo dies in Afgha­ni­stan geschehen ist, sorgen sie sich um sie. Zunächst einmal müssen wir uns um alle kümmern, um Männer und Frauen. Wie VOX immer sagt, sind alle Leben wichtig. Und zwei­tens tut es mir leid, dass sie so wider­sprüch­lich sind, weil sie immer den Islam vertei­digen und ihn jetzt kriti­sieren müssen.

Viel­leicht weil sie den Islam als Verbün­deten gegen einen gemein­samen Feind sehen?

Ja, der gemein­same Feind sind die west­li­chen Werte der jüdisch-christ­li­chen Zivi­li­sa­tion. Deshalb unter­stützt die Linke den Islam, auch wenn sie in Bezug auf die Werte nicht kompa­tibel sind. Es gibt musli­mi­sche Länder, in denen Homo­se­xu­elle gehängt werden, in denen Frauen nicht die glei­chen Rechte haben wie Männer, in denen die falschen Gruppen, die die Linke zu vertei­digen vorgibt, unter­drückt werden. Sie ist völlig inkohärent.

Twitter scheint wie die Linke zu denken und hat das Konto des Taliban-Spre­chers beibe­halten, während das Konto von Donald Trump gelöscht wurde. Wurden Sie auf Twitter zensiert?

Ja, mein Konto wurde bereits zweimal geschlossen. Das Komi­sche daran ist, dass ich mehr­mals mit dem Tod bedroht und mit allen mögli­chen Belei­di­gungen beschimpft wurde, und keines dieser Konten wurde gelöscht. Ich jedoch, der nicht belei­digt oder droht, wurde zensiert. Twitter ist ein weiterer Arm der globa­lis­ti­schen Agenda, und da die Absicht ist, dass nur bestimmte Ideen gehört werden sollen, sind dieje­nigen von uns, die mit der Agenda nicht einver­standen sind und andere Ideen vorschlagen, dieje­nigen, die unter Zensur leiden.

Dies ist ein weiterer Wider­spruch: Soziale Netz­werke behaupten, die Meinungs­frei­heit zu fördern, üben aber Zensur aus.

Alles, was die Linke zu vertei­digen vorgibt, ist ihr Haupt­feind. Sie behaupten, die Gleich­heit zu vertei­digen, und schlagen Gesetze vor, die zu Ungleich­heit führen und einen Teil der Gesell­schaft gegen­über einem anderen privi­le­gieren. Sie behaupten, die Frei­heit zu vertei­digen, und schaffen Gesetze wie das demo­kra­ti­sche Gedächtnis oder LGTBI-Gesetze, damit man sich ihrer Meinung nicht wider­setzen kann. Sie schränken Sie in der Erzie­hung Ihrer Kinder ein, sie wollen sie mit ihren Ideen indok­tri­nieren, und dann sind sie die Verfechter der Meinungsfreiheit.

Das Schlimmste an all diesen Wider­sprü­chen und an der poli­ti­schen Korrekt­heit ist, dass sie kein Ende zu nehmen scheinen.

Sie sind dabei, eine Gesell­schaft zu schaffen, in der man niemanden belei­digen kann, und haben damit Erfolg. Eine gläserne Genera­tion, in der es niemand wagen kann, etwas zu sagen, was uns nicht gefällt. Und ich vertei­dige immer das Recht auf Belei­di­gung inner­halb bestimmter Grenzen, d. h. ohne Drohungen oder Gewalt. Wir müssen dieses Recht vertei­digen, weil wir eine Gesell­schaft von Schwach­köpfen schaffen. Ich muss nicht alles gut finden, was andere sagen oder tun, es ist nur gesund, dass wir nicht in allem einer Meinung sind. Wir ziehen eine Genera­tion von Menschen heran, die es nicht wagt, sich einer Ableh­nung, einer Meinungs­ver­schie­den­heit zu stellen. Wir werden ein zerbrech­li­ches Volk sein, und das erste Opfer von all dem ist die Freiheit.

Sind Sie ange­sichts dieses Szena­rios opti­mis­tisch für die Zukunft?

Ja, denn es gibt Hoff­nung, denn es gibt Menschen und Parteien, wie VOX, und auch einige Medien, die weiterhin die Wahr­heit sagen werden. Ich bekräf­tige mein persön­li­ches Enga­ge­ment gegen Gender­ge­setze, und wie ich so viele andere Menschen, die wollen, dass sich das Gute durch­setzt. Und das Gute wird sich durchsetzen.

Quelle: www.decisionradio.com

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5 Kommentare

  1. Wann wurde denn eigent­lich Bill Gates gehängt? Oer wurde der nur auf Bewäh­rung gehängt? Ich frage ja nur ^^

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