CDU-Poli­tiker fordert eine deut­sche Version der öster­rei­chi­schen „Land­karte des poli­ti­schen Islam“

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Der Kampf gegen den poli­ti­schen Islam ist seiner Meinung nach eine wich­tige Aufgabe

 

Der CDU-Poli­tiker Hans-Jürgen Irmer hat eine „Land­karte des poli­ti­schen Islams“ für Deutsch­land gefor­dert und sich dabei auf das aktu­elle Projekt der Univer­sität Wien und der Doku­men­ta­ti­ons­stelle Poli­ti­scher Islam bezogen, das mehr als 600 musli­mi­sche Orga­ni­sa­tionen, Vereine und Moscheen auf einer „Islam­karte“ in Öster­reich auflistet.

„Der Kampf gegen den poli­ti­schen Islam ist eine wich­tige Aufgabe. So etwas sollte es auch in Deutsch­land geben“, so der Bundes­tags­ab­ge­ord­nete gegen­über der Jungen Frei­heit.

„Öster­reich zieht die rich­tigen Schlüsse“, betonte Irmer. Es sei richtig und wichtig, „Erkennt­nisse zu gewinnen, zum Beispiel darüber, wer wo sitzt und welche Funk­tionen er hat“. Es ergänze das vor wenigen Wochen von der Unions­frak­tion beschlos­sene Maßnah­men­paket gegen „poli­ti­schen Isla­mismus“. In dem Posi­ti­ons­pa­pier heißt es unter anderem, dass die Finan­zie­rung von Moscheen aus dem Ausland trans­pa­renter gemacht werden müsse. Ausserdem soll die staat­liche Zusam­men­ar­beit mit Orga­ni­sa­tionen des poli­ti­schen Islam beendet werden. Bund, Laender und Kommunen muessten auch bei der Prae­ven­ti­ons­ar­beit enger zusammenarbeiten.

Musli­mi­scher Verband kündigt Klage an

An dem Projekt „Land­karte des poli­ti­schen Islam“ werde noch gear­beitet, heißt es auf der Website des Projekts. Öster­reich hat dem poli­ti­schen Islam nach dem isla­mis­ti­schen Terror­an­schlag in Wien im vergan­genen November den Kampf angesagt

Die Musli­mi­sche Jugend Öster­reich kündigte eine Klage gegen das Projekt an. Öster­rei­chi­sche Islam­ver­bände und linke Poli­tiker hatten zuvor kriti­siert, dass das Projekt die Sicher­heit von Vertre­tern des Islam in Öster­reich gefährde und Vorur­teile gegen Muslime geschürt würden.

Inte­gra­ti­ons­mi­nis­terin vertei­digt „Islam­karte

Die öster­rei­chi­sche Inte­gra­ti­ons­mi­nis­terin Susanne Raab (ÖVP) wies die Vorwürfe zurück.

„Es geht keines­wegs um einen Gene­ral­ver­dacht gegen Muslime“, sagte sie. „Es geht um den gemein­samen Kampf gegen den poli­ti­schen Islam als Nähr­boden für Extremismus.“

Auch mögliche Sicher­heits­be­denken sieht sie nicht.

„Wenn Sie jetzt sagen, Sie gründen einen isla­mi­schen Verein, wollen aber nicht, dass jemand weiß, was Sie tun und wer Sie sind, dann zeigt das genau das Problem, nämlich dass Sie lieber in privaten Hinter­zim­mern predigen“, erklärte sie.

Die Minis­terin fügte hinzu, dass die Erstel­lung der Karte auch im Inter­esse derje­nigen Muslime sei, die mit extre­mis­ti­schen Strö­mungen nichts zu tun haben wollen.

„Sie sollen auch wissen, in welche Moschee sie gehen und welche Struk­turen und Ideo­lo­gien dahinter stehen“, erklärte sie.

Quelle: Remix News


8 Kommentare

  1. „dass das Projekt die Sicher­heit von Vertre­tern des Islam in Öster­reich gefährde und Vorur­teile gegen Muslime geschürt würden.“

    Da haben wir sie wieder: Die bei Moslems und Linken beliebte Verwech­se­lung von „Vorur­teilen“ mit jahr­zehn­te­langen einschlä­gigen Erfah­rungen und fundiertem Wissen, z.B. aus dem Koran.

    • Die soge­nannten Vorur­teile sind in Wahr­heit Nach­ur­teile der Öpfer der Täter, die diese Nach­ur­teile aufgrund ihres Täter­ver­hal­tens dann als Vorur­teile gegen sie auslegen statt Einsicht in ihr Fehl­ver­halten zu zeigen und es zu korrigieren.

      Wenn man mit einer gewissen Klientel weitest­ge­hend umfas­send lange Zeit sehr nega­tive Erfah­rungen gemacht hat, distan­ziert man sich von ihr aufgrund des berech­tigten Urteils aufgrund ihres Verhal­tens – das ist kein Vorur­teil, das ist ein Erfah­rungs­wert, der erst zu dieser Beur­tei­lung geführt hat.

  2. Alles ein abge­kar­tetes hinter­häl­tiges Spiel – Vilimsky fordert mit allem Recht m. E. sofor­tigen Beitritts­stopp der Törkei zur ÄU:

    www.wochenblick.at/fpoe-vilimsky-verlangt-sofortigen-beitrittsstopp-fuer-tuerkei/

    „14,6 Mrd. Euro erhalten sieben poten­zi­elle EU-Beitritts­kan­di­daten, davon am meisten die Türkei, zwischen 2021 und 2027 für die „Heran­füh­rung an die EU“ (IPA III). EU-Abge­ord­neter und frei­heit­li­cher Dele­ga­ti­ons­leiter, Harald Vilimsky, kriti­siert das als „weiteren Schritt Rich­tung türki­scher EU-Mitglied­schaft“. Er verlangt weiterhin einen sofor­tigen Beitritts­stopp und die damit verbun­dene Einstel­lung von Zahlungen.“

    • Ein etwaiger EU-Beitritt der Türkei wird allein schon am Veto der Visegrad­staaten schei­tern. Auch Grie­chen­land dürfte Veto einlegen.

  3. „Musli­mi­scher Verband kündigt Klage an“

    Warum kündigen sie Klage an, wenn sie nichts zu verbergen haben und es keinen pöli­ti­schen Islöm in Doit­sch­land gibt?

    „Getrof­fene Hunde bellen“ heißt ein altes doit­sches Sprichwort.

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