China spricht – Atlan­ti­sche Hege­monie zerbricht

Bild: Myself / Wikimedia commons / CC BY-SA 3.0

Neue globale Macht­ver­hält­nisse im neuen Jahr­hun­dert zeichnen sich ab

Einschnei­dende Entwick­lungen über die letzten Jahr­zehnte lassen funda­men­tale Macht­ver­schie­bungen zwischen den globalen Mächten und in den supra­na­tio­nalen Orga­ni­sa­tionen, wie z.B. den Vereinten Nationen, erwarten. Als die Charta der Vereinten Nationen im Oktober 1945 rati­fi­ziert wurde, zählte die Welt­be­völ­ke­rung 2,5 Milli­arden Erdbe­wohner unter einer bi-polaren Welt­ord­nung mit insge­samt nur zwei Machtblöcken.

Seither sind 75 Jahre vergangen und tief­grei­fende Umwäl­zungen haben eine stark verän­derte Ausgangs­lage und völlig neue Situa­tion hinterlassen:

  • der Anstieg der Welt­be­völ­ke­rung auf 7.6 Milli­arden Menschen
  • der spek­ta­ku­läre Aufstieg von China
  • das wieder­erstarkte Russ­land nach Auflö­sung der Sowjetunion
  • die poli­ti­sche Über­deh­nung der USA als „Welt­po­li­zist“ der Vergangenheit
  • das Entstehen einer multi­po­laren Welt­ord­nung nach Fall des Eisernen Vorhangs

Eine Schmä­le­rung einge­ses­sener Macht­ver­hält­nisse kann Entzugs­er­schei­nungen auslösen, denn es fällt schwer auf vorma­lige Hege­mo­ni­al­an­sprüche wieder zu verzichten. Wie die Geschichte lehrt, können Macht­ein­bußen sehr leicht krie­ge­ri­sche Konflikte verur­sa­chen. Bevor es dazu kommt, wird um die Gunst poten­ti­eller Verbün­deter gebuhlt, doch der aufstei­gende und vermeint­lich schul­dige staat­liche Konkur­rent mit über­trie­benen Vorwürfen überzogen.

So könnte man die schrillen Töne des anglo­ame­ri­ka­ni­schen Estab­lish­ments gegen China und Russ­land inter­pre­tieren. Die atlan­ti­schen Kartell­me­dien werden nicht müde, die Schuld am eigenen Versagen der chine­si­schen oder russi­schen Seite zuzu­schieben: Ob zu nega­tive Leis­tungs­bi­lanz­de­fi­zite, zu viele Grip­pe­viren im eigenen Land oder zu wenig Profite aus den welt­weiten Protek­to­raten, selten werden eigene Fehl­leis­tungen dafür verant­wort­lich gemacht. Denn viel leichter fällt es, die Schuld eigenen Versa­gens den aufstre­benden neuen Mächten anzudichten.

Das atlan­ti­sche Estab­lish­ment versucht die euro­päi­schen Protek­to­rate in seine Konflikte gegen China und Russ­land mit hinein zu ziehen. Zugleich bemühen sich die vermeint­li­chen Hilfs­wil­ligen aus Europa, aus ihren Kriegs­aben­teuern, wie z.B. in Afgha­ni­stan, Syrien oder Libyen auszu­steigen. Um wieder­holten Kriegs­be­tei­li­gungen  künftig zu entgehen, wäre es notwendig eine alter­na­tive Politik zu ergreifen und beispiels­weise auch die Vorschläge aus dem Reich der Mitte in Erwä­gung zu ziehen:

Atlan­ti­sche Medi­en­mo­no­pole wurden nicht dazu geschaffen, ihren Konsu­menten ein neutrales Bild zu vermit­teln. Dazu kommt, dass im Westen ein kurz­fris­tiger Zick-Zack Kurs und tages­po­li­ti­sche Oppor­tu­ni­täten domi­nieren. Das Regie­rungs­mo­dell Chinas hingegen erlaubt dem Land auch lang­fris­tigen Zielen nach­zu­gehen. Vor diesem Hinter­grund könnten Erkennt­nisse aus östli­chen Quellen Europa sehr nütz­lich sein. Ausführ­liche poli­ti­sche Erklä­rungen von Seiten des chine­si­schen Präsi­denten liegen dem Buch­handel mitt­ler­weile in insge­samt drei Bänden vor. Sie vermögen die Ziele und Politik Chinas direkt und unver­fälscht – ohne jeden Medi­en­filter – wiederzugeben:

Xi Jinping spricht

- zum Umwelt­schutz und zur ökolo­gi­schen Zivilisation 

In seinem Gratu­la­ti­ons­schreiben unter dem Titel – Blauer Himmel, grüne Wiesen und sauberes Wasser – an das Eco Forum in Guiyang 2013 schreibt Präsi­dent Xi Jinping, dass „der Eintritt in eine neue Ära der ökolo­gi­schen Zivi­li­sa­tion und Aufbau eines harmo­ni­schen Chinas, wich­tige Elemente zur Reali­sie­rung des chine­si­schen Traums wären … China werde den Austausch und die Zusam­men­ar­beit mit allen Ländern im ökolo­gi­schen Bereich vertiefen…“

- Aufbau neuar­tiger Bezie­hungen zwischen den Großmächten

In einem Vortrag im Jahr 2013 vor dem Moskauer Institut für Inter­na­tio­nale Bezie­hungen führte Xi Jinping aus:

„… In dieser Welt sind Frieden, Entwick­lung und Koope­ra­tion zum gemein­samen Nutzen zum Trend der Zeit geworden. Das alte Kolo­ni­al­system ist wie Karten­haus in sich zusam­men­ge­stürzt… Kein Land in der Welt und keine Staa­ten­gruppe sind noch in der Lage, allein über welt­po­li­ti­sche Ange­le­gen­heiten zu entscheiden.

…Wenn man mit dem Vorwärts­lauf der Zeit Schritt halten möchte, darf man es nicht dabei bewenden lassen, physisch bereits im 21. Jahr­hun­dert ange­kommen zu sein, aber psychisch noch in der Vergan­gen­heit zu verharren, in der alten Zeit der kolo­nialen Expan­si­ons­be­stre­bungen, im Denken des Kalten Krieges, gefangen im Rahmen des alten Nullsummenspiels.

… der Aber­glaube an Waffen­ge­walt als Mittel zur Bewäl­ti­gung  von Problemen verbietet sich erst recht… Mit dem unauf­halt­samen Vorwärts­dringen der Multi­po­la­rität der Welt, der Entwick­lung der wirt­schaft­li­chen Globa­li­sie­rung, der kultu­rellen Viel­falt und der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft stehen der Mensch­heit heute bessere Bedin­gungen als je zuvor zur Verfü­gung, um große Schritte in Rich­tung Frieden und Entwick­lung zu machen. Die Zusam­men­ar­beit, von dem beide Seite profi­tieren, ist der realis­ti­sche Weg zur Umset­zung dieses Zieles…

Das Schicksal der Welt muss von den Völkern aller Länder gemeinsam bestimmt werden. Für Ange­le­gen­heiten, die unter die Souve­rä­nität der Länder fallen, dürfen nur die Regie­rung und das Volk des betref­fenden Landes zuständig sein… Das ist das demo­kra­ti­sche Prinzip zur Behand­lung inter­na­tio­naler Ange­le­gen­heiten, dem die inter­na­tio­nale Gemein­schaft geschlossen folgen sollte.

… Die Bezie­hungen zwischen China und Russ­land zählen zu den wich­tigsten bila­te­ralen Bezie­hungen der Welt, noch mehr: die Bezie­hungen zwischen Russ­land und China sind die besten zwischen Großmächten.

… starke chine­sisch-russi­sche Bezie­hungen… sind auch eine wich­tige Garantie für den Frieden und die Stabi­lität in der Welt… 

… Nach der „Teestraße“ aus dem 17. Jahr­hun­dert wird nun die Öl- und Gaspipe­line zwischen China und Russ­land zur neuen „Schlag­ader des Jahr­hun­derts“… wir werden unsere Zusam­men­ar­beit auf Gebiete erwei­tern, wie Infra­struktur, Hoch­tech­no­logie, Entwick­lung und Produktion… 

Teestraße oder Sibi­ri­scher Trakt: Routen im 18. Jh. (grün) und frühen 19. Jh. (rot). Bild:  Kaiserc / wiki­media commons / CC0

- Neuar­tige Bezie­hungen zwischen China und den USA aufbauen 

Anläss­lich einer Pres­se­kon­fe­renz zusammen mit dem US Präsi­denten am 7. Juni 2013 gab Präsi­dent Xi Jinping folgende Erklä­rungen ab: „…wir beide sind der Ansicht, dass China und die USA ange­sichts der raschen Entwick­lung der Globa­li­sie­rung und realen Gege­ben­heiten mit allen Staaten letzt­lich in einem Boot sitzen und einen neuen Weg einschlagen sollten, der sich von Konflikten der Groß­mächte in der Vergan­gen­heit unter­scheidet… Wir kamen darin überein, unsere Makro­wirt­schafts­po­litik besser abzu­stimmen und durch wirt­schaft­liche Entwick­lung beider Länder unsere Zusam­men­ar­beit auszu­bauen und schließ­lich ein starkes, nach­hal­tiges und ausge­wo­genes wirt­schaft­li­ches Wachstum in der Asien-Pazifik-Region sowie welt­weit zu realisieren…

Die chine­si­sche und die ameri­ka­ni­sche Nation sind beide groß­ar­tige Nationen, beide Völker sind groß­ar­tige Völker…

China gehört zu den Opfer­staaten von Hacker­an­griffen und tritt entschlossen für die Vertei­di­gung im Internet ein, daran haben China und die USA ein gemein­sames Interesse…“

- eine Brücke der Freund­schaft und Koope­ra­tion zwischen Asien und Europa ausbauen – Rede Xi am Collège d’Europe in Brügge, Belgien – 1.4.2014

„… Wir müssen uns gemeinsam anstrengen, vier Brücken zu schlagen, nämlich für den Frieden, für das Wachstum, für Reformen und für Zivi­li­sa­tionen, so dass wir global gesehen eine noch einfluss­rei­chere, umfas­sende stra­te­gi­sche Part­ner­schaft zwischen China und der EU einrichten können. 

… wir müssen die beiden großen Märkte China und Europa mitein­ander verbinden. China und die EU sind wich­tige Wirt­schafts­mächte, die ein Drittel der Welt­wirt­schaft bestreiten. Wir müssen gemeinsam zu offenen Märkten stehen, die Verhand­lungen über Inves­ti­ti­ons­ab­kommen beschleu­nigen… (Anmer­kung: Eine Eini­gung konnte zum Jahres­ende 2020 erzielt werden: Die Rati­fi­zie­rung wird bis 2022 erwartet) und das große Ziel verwirk­li­chen unser bila­te­rales Handels­vo­lumen auf eine Billion USD auszubauen…

(Anmer­kung: Im Jahr 2019 betrug das Handels­vo­lumen zwischen der EU und China  € 560 Milliarden)

Status 2019: EU – PRC Handels­vo­lumen: 560 Milli­arden Euro

… Die Chinesen vertreten den Stand­punkt, dass „Harmonie in der Verschie­den­heit“ zu suchen ist, während die EU das Motto „In Viel­falt geeint“ betont.“

 - Gemeinsam die Wirt­schaft entlang der Seiden­straße aufbauen

 In einer Rede am 7.9.2013 an der Univer­sität Nazar­bayev in Kasach­stan erläu­terte Präsi­dent Xi Yinping:

„Vor über 2100 Jahren wurde Zhang Qian, der während der Han-Dynastie lebte, zweimal als Gesandter in einer Frie­dens- und Freund­schafts­mis­sion nach Zentral­asien geschickt. Dabei gelang es ihm… auch die Seiden­straße zu erschließen, die den Osten mit dem Westen und Europa mit Asien verbindet…

… China geht unbe­irrt den Weg der fried­li­chen Entwick­lung weiter und verfolgt entschlossen eine unab­hän­gige und selbst­stän­dige Außen­po­litik des Friedens…

 … Wir sind bereit, mit den zentral­asia­ti­schen Staaten über bila­te­rale Bezie­hungen im Rahmen der Shang­haier Koope­ra­ti­ons­or­ga­ni­sa­tion (SCO) das gegen­sei­tige Vertrauen zu stärken, die Zusam­men­ar­beit zu vertiefen und mit vereinten Anstren­gungen die „drei Kräfte“ (Terro­rismus, Sepa­ra­tismus und Extre­mismus), den Drogen­handel sowie die grenz­über­schrei­tende orga­ni­sierte Krimi­na­lität zu bekämpfen, um ein gutes Umfeld für die wirt­schaft­liche Entwick­lung und das Wohl­ergehen der Völker in dieser Region zu schaffen…

Grün­dungs­staaten Shanghai Coope­ra­tion Orga­ni­sa­tion (SCO) – gegründet 2001

Eine verstärkte Zusam­men­ar­beit zwischen der Shang­haier Koope­ra­ti­ons­or­ga­ni­sa­tion (SCO) und der Eura­si­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft wird uns einen noch größeren Entwick­lungs­spiel­raum bieten.

… um unsere Zusam­men­ar­beit weiter zu vertiefen, sollten wir mit einem inno­va­tiven Koope­ra­ti­ons­mo­dell gemeinsam einen neuen Wirt­schafts­kor­ridor entlang der Seiden­straße aufbauen.

… wir sollten uns stärker für den freien Handel einsetzen. Fast drei Milli­arden Menschen leben entlang dem Seiden­straßen-Wirt­schafts­kor­ridor, der einen unver­gleich­li­chen Markt bietet.

… wir sollten über die Erleich­te­rung des Handels und der Inves­ti­tionen beraten und geeig­nete Pläne zum Abbau von Handels­bar­rieren ausarbeiten… 

… wir sollten die Geld­zir­ku­la­tion beschleu­nigen. Zwischen China und Russ­land beispiels­weise besteht in der Zahlungs­ver­kehrs­ab­rech­nung bereits eine gute Zusammenarbeit.

Auf keinen Fall werden wir uns in die inneren Ange­le­gen­heiten eines zentral­asia­ti­schen Staates einmi­schen. Es liegt nicht im Bestreben Chinas, eine führende Macht­funk­tion in regio­nalen Ange­le­gen­heiten auszu­üben oder unsere Einfluss­sphäre zu erweitern…“

 - Gemeinsam eine mari­time Seiden­straße des 21. Jahr­hun­derts aufbauen

In einer Rede vor dem indo­ne­si­schem Parla­ment am 3. Oktober 2013 sagte Präsi­dent Xi Yinping:

„China ist bereit, den ASEAN Staaten aufrichtig gegen­über zu treten, mit Ihnen in aller Freund­schaft zu verkehren und das gegen­sei­tige poli­ti­sche und stra­te­gi­sche Vertrauen ständig weiter zu festigen.

… Auf der Welt gibt es kein allge­mein­gül­tiges Entwick­lungs­mo­dell, eben so wenig wie einen unab­än­der­li­chen, starren Entwicklungsweg. 

… wir sollten uns in Fragen, die für die andere Seite von wesent­li­chem Belang sind, gegen­seitig unter­stützen und die Haupt­rich­tung der stra­te­gi­schen Zusam­men­ar­beit zwischen China und den ASEAN-Staaten unbe­irrt verfolgen. 

ASEAN Plus 3 (China, Japan, Süd Korea) und Plus 6 (Indien, Austra­lien, Neu Seeland)
Bild: Tiger7253 / wiki­media commons / CC BY-SA 4.0

Wir müssen uns vom Denken des Kalten Krieges lösen, statt­dessen für das neue Konzept  der umfas­senden, gemein­samen und koope­ra­tiven Sicher­heit eintreten und gemeinsam Frieden und Stabi­lität in der Region bewahren.

Was die Meinungs­ver­schie­den­heiten und Strei­tig­keiten hinsicht­lich der terri­to­rialen Souve­rä­nität und mari­timen Rechte zwischen China und einigen südost­asia­ti­schen Ländern angeht, so müssen China und die ASEAN-Länder konse­quent an dem fried­li­chen Weg fest­halten, entspre­chende Fragen durch gleich­be­rech­tigte Dialoge und freund­schaft­liche Verhand­lungen ange­messen und sorgsam behan­deln, um die Gesamt­heit der bila­te­ralen Bezie­hungen und der regio­nalen Stabi­lität zu wahren.“

 -  die Entwick­lung in armen Gebieten beschleunigen

Xi Jinping bei einem Kata­stro­phen­ein­satz im Jahr 2008 bei einer der betroffen Fami­lien in Tongren (Provinz Guizhou)

Aus Gesprä­chen des Präsi­denten Xi anläss­lich eines Besu­ches in der Provinz Hebei:

„… Die härtesten und schwie­rigsten Heraus­for­de­rungen, um eine Gesell­schaft mit beschei­denem Wohl­stand in jeder Hinsicht zu voll­enden, liegen in den länd­li­chen Gebieten, insbe­son­dere in den Armuts­ge­bieten unseres Landes. Wir können nicht davon spre­chen, eine Gesell­schaft mit beschei­denem Wohl­stand verwirk­licht zu haben, solange die länd­li­chen Gebiete, beson­ders die armen Teile auf dem Land, hinter der Entwick­lung des übrigen Landes zurückbleiben.

 … Wir setzen uns alle dafür ein, die Betrof­fenen aus der Armut zu befreien und ihnen Wohl­stand zu ermöglichen.

 … Die länd­li­chen Gebiete sehnen sich nach Entwick­lung und die Bauern fordern ein besseres Leben.

… Wir sollten alle an einem Strang ziehen und uns enga­gieren, um die Politik voll­ständig in die Praxis umzu­setzen und unseren Lands­leuten in den armen länd­li­chen Gebieten möglichst schnell ein besseres Leben zu verschaffen.“

Die oben genannten Zitate sollten genügen, um darzu­stellen, dass es neben der atlan­ti­schen Politik im Westen noch andere Modelle gibt, um die besten Lösungen zu reali­sieren. Den Aussagen der chine­si­schen Staats­füh­rung kann volle Glaub­wür­dig­keit einge­räumt werden, zumal China sich, im Gegen­satz zu den west­li­chen Seemächten, über mehrere Jahr­tau­sende seiner Geschichte niemals in kolo­niale Aben­teuer verstrickte. Diese histo­ri­sche Tatsache sollte man niemals vergessen!

***
Die oben genannten Zitate des chine­si­schen Präsi­denten wurden entnommen aus:

Xi Jinping: China Regieren
Band I  : ISBN 978–7–11–909060‑3, Erschei­nungs­jahr 2014
Band II : ISBN 978–7‑11–911172‑8, Erschei­nungs­jahr 2017
Band III: ISBN 978–7‑11–912412‑4, Erschei­nungs­jahr 2020

 

 

 


4 Kommentare

  1. Xi Jinping beim WEF

    Xi Jinping erwähnte weder die USA noch bestimmte Länder in seiner Rede vor dem WEF, sondern nannte die Vereinten Nationen in einem Aufruf zur inter­na­tio­nalen Zusam­men­ar­beit. China ist im Ausland „durch­set­zungs­fä­higer“, sagte Xi Jinping. Und das glaube ich ihm aufs Wort. Wer das gewal­tige Heer der Chinesen gesehen hat, fragt sich unwill­kür­lich, was wollen die damit?

    Wohin führt Xi Jinping China – die neue Welt des Xi Jinping

    www.youtube.com/watch?v=orDZMJ_mnhQ

    Man findet die Doku nicht so leicht, deshalb stelle ich den Link hinein.
    Wenn die Plan­demie stoppen wollen, sollten wir besser eine Gegen­of­fen­sive starten. Denn der Westen tut genau das, was Schwab in seinen Büchern sagt: Niemals!

    thenewamerican.com/world-economic-forum-founder-claims-world-will-never-return-to-normal/

    China will einen eura­si­schen Konti­nent und macht dabei enorme Fortschritte.

    Unter Menschen­rechten versteht China etwas anderes als wir im Westen. China lehnt die west­li­chen Werte wie Demo­kratie, Menschen­rechte, Meinungs­frei­heit offi­zell ab.

    In Chinas Modell ist 1 Prozent der Mensch­heit Ausschuß, der vernichtet werden kann, die 99 Prozent erfüllen das Mittelmaß, von dem keine Kritik kommt.

    Sogar in den USA löscht Face­book china­kri­ti­sche Beiträge, der Arm Xi Jinpings ist lang.

    Die Demo­kra­tien in Taiwan und Hong­kong zerstört China gnadenlos. 

    Die Macht Xi Jinpings stützt sich auf Gewehr­läufe, damit bleibt er in der Tradi­tion Maos.

    Es geht nicht darum, ob die USA-Politik ideal war, wir wech­seln jetzt aber von einer nicht idealen Voraus­set­zung in eine ziem­lich unideale Voraus­set­zung. Europa wird eine chine­si­sche Provinz und die roman­ti­sche Seiden­straße ist der Heerweg dahin. 

    Daß es Krieg mit den USA geben wird, hat Chi Haotion 2003 in seinen Reden „Der Krieg ist nicht weit; er ist der Geburts­helfer des chin­ei­schen Jahr­hun­derts“ (EpochT­imes) ziem­lich klar formu­liert. „Jeder, der in west­li­chen Ländern war, weiß, dass deren Lebens­raum wesent­lich besser ist als unserer. Sie haben entlang der Auto­bahnen Wälder, während wir kaum ein paar Bäume an unseren Straßen haben. Ihr Himmel ist oft blau mit weißen Wolken, während unser Himmel mit einer Schicht dunklen Dunstes bedeckt ist. Deren Leitungs­wasser ist sauber genug zum Trinken, während bei uns sogar das Grund­wasser so verschmutzt ist, dass es ohne Filte­rung nicht getrunken werden kann. In ihren Straßen sind wenige Menschen, und zwei oder drei Personen können ein kleines Wohn­ge­bäude bewohnen; auf unseren Straßen dagegen wimmelt es von Menschen, und mehrere Personen teilen sich einen Wohnraum.“

    Der chine­si­sche Traum kann sehr schnell zum west­li­chen Alptraum werden.

  2. @ Pat & @ Ishtar – Wenn Sie das Problem der vermeint­li­chen Über­be­völ­ke­rung mit Umwelt­fragen und den armen Mehr­heiten der Welt­be­völ­ke­rung verknüpfen, so unter­liefen Ihnen „kleine“ Denk­fehler: 5% der Welt­be­völ­ke­rung, die in der USA leben, verbrau­chen 50% der Welt­energie Resourcen und produ­zieren 40% des Welt­ab­falls. Oder 15% der Welt­be­völ­ke­rung verbrau­chen 75% der Welt­re­sourcen – also die Schrumpf­köpfe 🙂 Doch es gibt eine kleine Gruppe (wenige Tausend) einer „Eliten“ an der Spitze – genauer gesagt unsere „Globa­listen“ – die ähnlich denken wie Sie, doch deren Schluss­fol­ge­rung kurz- & mittel­fristig (noch) nicht die Armen im Visier hat, sondern zuerst einmal die „Verur­sa­cher“ jener Misere, nämlich jene Bevöl­ke­rungs­gruppen, zu denen auch sie gehören. Jene Eliten meinen, dass genau jene wegge­räumt werden müssen und dreimal dürfen Sie raten, wie der Plan heisst: Der große Reset! Und zum Abschluss darf ich Ihnen noch eines mitgeben auf Ihren Lebens­wegen: Solche Meinungen wie die Ihren erfreuen jene Tope­liten, denn Sie suchen immer nach Kanal­ar­bei­tern und willigen Voll­stre­ckern – sie selbst sind ja zu wenige & lassen nur machen – und brau­chen Unwis­sende, welche für sie die Drecks­ar­beit machen… Also wenn Sie gerne selbst in die tödliche Falle tappen, dann schreiben Sie ruhig nur so weiter… doch passen Sie auf, für jene Eliten zählen Sie zu den ganz Armen im wahrsten Sinne des Wortes und jene kennen noch weniger Mitleid als Sie oder anders ausge­drückt: Gar keines!

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  3. @Pat

    „Ach ja, und was tun unsere Will­kom­mens­klat­scher? Laden noch Mio. von Gebär­wü­tigen ein.“

    Genau diese Gebär­wü­tigen sind das Problem. – Während die entwi­ckelten Gesell­schaften ein Gesund­schrumpfen verzei­chenen, was keines­falls ihr Bestehen bedroht, sondern eher bezgl. ihrer Ressourcen und der Müll­pro­duk­tion vorteil­haft ist, gebären ausge­rechnet die archaischsten patri­ar­chalsten brutalsten V.lker was das Zeug hält ohne auch nur eine Spur vernünf­tiger Weitsicht.
    Nun sitzen sie zu Millionen und Aber­mil­lionen hier, werden in noch größerer Zahl herein­ge­schau­felt, bekommen alles bezahlt und leben von Genera­tion zu Genera­tion von K.ndergeld und sons­tigen Sozi­al­leis­tunge, die die Einhei­mi­schen erwirt­schaften, die aller­dings immer weniger werden und dann kommt ein B.G. und will die Welt­be­völ­ke­rung redu­zieren mit nach meinem ethi­schen Verständnis ethisch unlaut.ren Mitteln, statt dort mit Geld­entzug und Eigen­ver­ant­wor­tung bei denen anzu­setzen, die für die Über­be­völ­ke­rung verant­wort­lich sind wegen strikter Verwei­ge­rung drin­gender Gebur­ten­kon­trolle und Eigen­ver­ant­wor­tung hinsicht­lich der Versor­gung ihrer selbst und ihres Nach­wuchses wie die Orgelpfeiffen.

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  4. Was mich am meisten scho­ckiert ist, dass inner­halb von 3 Genera­tionen (1 Gen. gerechnet mit 25 Jahren) die Welt­be­völ­ke­rung sich verdrei­facht hat. Der Mensch benö­tigt immer mehr Ressourcen und Fauna und Flora gehen immer mehr zu Grunde. Wenn das so weiter­geht wird der Kampf um Ressourcen ein Himmel­fahrts­kom­mando. Ach ja, und was tun unsere Will­kom­mens­klat­scher? Laden noch Mio. von Gebär­wü­tigen ein.

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