Corona-Diktatur schlägt wieder zu: Zensur­ver­fahren gegen beliebten Kritiker „Wegscheider“ von Servus TV

Wer gedacht hat, dass sich die Corona-Diktatur mit teils abge­wen­deter Impf­pflicht und Pseudo-Frei­heiten auf dem Rückzug befinde, irrt gewaltig. Denn in Öster­reich fährt das Regime erneut seine Geschütze auf und geht nun gegen den wohl bekann­testen Kritiker der Corona-Maßnahmen (und auch der Regie­rung) in den Medien vor, Ferdi­nand Wegscheider von Servus TV.

Medi­en­be­hörde leitet (Zensur-)Verfahren ein

Wegscheider ist mit seinem origi­nellen und überaus scharf­zün­gigen Wochen­rück­blick ein fester Bestand­teil beim öster­rei­chi­schen Heimat­sender Servus TV, wo seine Sendung regel­mäßig Rekord­ein­schalt­quoten verbucht. Dass die bissigen Kommen­tare vor allem gegen die Mäch­tigen im Lande gerichtet sind, hat ihm seit Monaten den Zorn von Linken, Corona-Jüngern, Main­stream-Medien und letzt­lich auch der Regie­rung eingebracht.

Nun versucht man das Sende­format offen zu zensieren. Denn die „unab­hän­gige“ Medi­en­be­hörde Komm­Aus­tria hat nach „langer Vorprü­fung“ ein offenes Verfahren gegen den Eigen­tümer von ServusTV, die Red Bull Media House GmbH, einge­leitet. Der faden­schei­nige Grund: „falsche oder irre­füh­rende Äuße­rungen, einsei­tige und unsach­liche Ausfüh­rungen und unzu­läs­sige Eingriffe in die Rechts­sphäre von Dritten“.

Kritik an Corona-Diktatur verboten

Dass Öster­reich mitt­ler­weile welt­weit alleine dasteht, was völlig absurde Corona-Zwangs­maß­nahmen und das krampf­hafte Fest­halten an einer Impf­pflicht betrifft, dürfte der Regie­rung nur noch mehr Antrieb geben, gegen sämt­liche Kritik vorzugehen.

Im Falle von Wegscheider wurde der linke Pres­se­clubs Concordia im Dezember 2021 vorge­schickt, um eine elfsei­tige (!) Sach­ver­halts­dar­stel­lung zu der Satire-Sendung abzu­geben. Der Grund war damals, dass das Format „Desin­for­ma­tion im Zuge mit der Corona-Pandemie“ verbreite. Natür­lich ist der linken Reichs­hälft, samt ihrer Jagd­ge­sell­schaft und den Main­stream-Medien, seit jeher der patrio­ti­sche und auf die Heimat bezo­gene Privat­sender Servus TV ein Dorn im Auge. Mit Regie­rungs­an­tritt der linken ÖVP-Grünen-Koali­tion wurden dem Sender etwa öffent­liche Werbe­schal­tungen gestrichen.


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38 Kommentare

  1. WHO: Über­wa­chung und Meinungs­dik­tatur für das «Gute»

    Die Pande­mie­rechts­ex­pertin Dr. Silvia Behrendt kennt die WHO von innen und kriti­siert in einer Podcast-Episode über das geplante globale Pande­mie­ab­kommen, dass diese zuneh­mend privat­wirt­schaft­liche Inter­essen bediene…

    In der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) wird derzeit über ein globales Pande­mie­ab­kommen verhan­delt (Corona-Tran­si­tion berich­tete hier und hier). Damit soll die WHO weit­rei­chende und verbind­liche Entschei­dungs­grund­lagen im globalen Gesund­heits­wesen erhalten. Für die Pande­mie­rechts­ex­pertin Dr. Silvia Behrendt stellt dies ein Problem dar, weil die Körper nun biopo­li­tisch entwür­di­gend als Appa­rate und Instru­men­ta­rien der Diagnose behan­delt würden.

    .….Die WHO, die Wahrheitsverkünderin
    Zum Programm der neuen Rege­lungen gehöre ausserdem das «Info­demic Manage­ment». Damit sollen «Falsch­in­for­ma­tionen» unter­bunden werden, die nicht der Meinung der WHO entsprechen. 

    Zu diesem Zweck werden gemäss Behrendt Begriffe zur Diffa­mie­rung und Schub­la­di­sie­rung entwi­ckelt, mit denen Kritiker mundtot gemacht und poli­tisch ins Abseits gestellt werden sollen. Die WHO bean­spruche damit eine Deutungs­ho­heit über Informationen

    Quelle:
    corona-transition.org/who-uberwachung-und-meinungsdiktatur-fur-das-gute

    Die Corona-Diktatur ( WHO ) wird bald wieder zu schlagen.…..

  2. Ja, die Wahr­heit tut sogar geistig Bedürf­tigen weh! Also losge­haut auf all jene,
    die noch gerade denken können.
    Danke an Herrn Mate­schitz und Servus TV, die den Rücken und Anstand haben,
    die Wahr­heit auszusprechen.
    Mein beson­deres Lob an Herrn Wegscheider, der sich nicht zu schade ist, das Feindbild
    für die Dumm­köpfe des Main­stream und der Politik abzu­geben. Soviel Zivilcourage
    hat Selten­heits­wert! Danke!

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  3. Dadurch, dass die WEF-Skla­ven­be­völ­ke­rung niemals auf ihre geliebte „Smart„Phone“-Fußfessel-Mikrowellen-Funkwanze verzichten werden, haben die GREAT RESET-Globa­listen-Konzerne Google und Amazon nun GANZ LEICHTES SPIEL, und die aktu­ellen und zukünf­tigen „Testungs“-PLANDEMIEN“ + Labor­rattten-Expe­ri­mente können so auf EWIG von Rocke­feller-Bill­Gates-WHO weiter­ge­führt werden – für die ewigen „Smart“-Sklaven der „GREAT RESET /AGENDA 2030“ des WEF & WHO.

    „Smart­phone wird in ein persön­li­ches Gesund­heits­gerät „verwan­delt“ -
    Google und Amazon im Gesundheitswesen“ :
    uncutnews.ch/dein-smartphone-wird-in-ein-persoenliches-gesundheitsgeraet-verwandelt-google-und-amazon-machen-grosse-schritte-im-gesundheitswesen/

    Bin mal gespannt, wann der erste EMP-Impuls durchs Mikro­wel­len­funk­netz gejagt wird, während die WEF-Sklaven das „Smart„phone an den Kopf halten, weil sie denken, sie haben eine „EEG“-Applikation auf ihrem Smart­phone instal­liert, das ihre Hinrströme messen soll …

  4. Für alle, die glauben, in Germa­ni­stan wäre die Impf­pflicht vom Tisch, und even­tuell sogar die gelben Gurken von der FDP mit Heldenmut kredi­tieren möchten – vergesst es ganz schnell. Das ist bloß das übliche Guter-Bulle-Böser-Bulle-Spiel. Die Vier­fach-Impf­pflicht ab 18 (Monaten) wird schneller als erwartet auf die Agenda zurück­kehren und ganz geräuschlos durch­ge­wunken werden – und dann wird sie auch drako­nisch „straf­be­wehrt“ sein. „Da man“ hat der Bums­re­gie­rung einen klaren Auftrag gegeben, Versagen ist keine Option.

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    • Alle ReGie­rungen bezahlen einen Scheixxx ! – Sie nehmen dein und mein sauer verdientes Geld, um es groß­zuegig in aller Herren-Länder zu verteilen. Da heißt es dann: der BUND,LAND,STADT hat bezahlt; man hört nie die Menschen wuerden es bezahlen .Genauso die Beti­te­lung Staat !- Es wir dir sugge­riert: du wärst der Staat. Aber in Wirk­lich­keit ist es eine Klicke (krimi­nelle Verei­ni­gung) von gerade mal 172 die im Parla­ment sitzen. Mit ihren ganzen Pseud­onymen und Phrasen an Wörtern, welche sie tagein und tagaus verwenden um den Mensch den Kopf zu bene­beln. Genauso wenig gibt es eine Gruen­dungs­ur­kunde ueber diesen sog. „STAAT“. Alles ein Hirn­ge­spinst wie der C‑Virus und weitere Dinge in diesem kranken System

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  5. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahr­heit spricht“ -
    „Nachdem ein geheimes Video CEO Marc Walder zeigt, wie er alle Redak­tionen der Ringier-Medien welt­weit auf Regie­rungs­kurs zwang, versucht man nun offen­sicht­lich noch an der Repu­ta­tion zu retten, was noch möglich ist und veröf­fent­lich über Blick den Artikel “Spital­ein­wei­sungen wegen Corona sind tiefer als ausge­wiesen“, der eine Wahr­heit zum Vorschein bringt, welche Menschen, die genau dieses Vorgehen des BAG schon zu Beginn der “Pandemie” kriti­sierten, vom glei­chen Blatt vor Monaten als Verschwö­rungs­theo­re­tiker, Aluhüte und Nazis diffa­mierte und hinge­stellt wurden. Offen­sicht­lich ist ein Riesen­krach im Hause Ringier ausgebrochen…“:

    www.dravenstales.ch/wer-einmal-luegt-dem-glaubt-man-nicht-und-wenn-er-auch-die-wahrheit-spricht/

  6. Video:
    „Marc Walder der CEO von Ringier, einer der welt­weit operie­renden Medi­en­un­ter­nehmen, bestä­tigt hier in einem Ringier AG – Online Event, dass die Regie­rungen, egal wie sie sich verhalten, vom Medien-Konzern unter­stützt werden muss !!“:

    t.me/uncut_news/40553

    „RINGIER-CEO Marc Walder trieb alle Gross­me­dien in Covid-Panik“:
    insideparadeplatz.ch/2022/01/29/walder-trieb-alle-grossmedien-in-covid-panik/

    Inter­view Marc Walder 3.1.22:
    www.nzz.ch/schweiz/ringier-ceo-walder-relativiert-und-entschuldigt-sich-bei-bild-ld.1663029

  7. Außer „Wegscheider“ kann man kaum noch Fern­sehen schauen. Nur noch Propa­ganda und Hetze. Egal ob Corona oder Ukraine. Sind ja auch genau die glei­chen „Kräfte“ dahinter.
    Riesige Angst geht um, daß die Wahr­heit an die Öffent­lich­keit kommt und immer mehr Menschen merken, daß man sie von Politik=Medien im Auftrag „finan­zi­eller Inter­es­senten“ nach Stich und Faden verarscht. Für Hass, Spal­tung der Gesell­schaften mit Volks­ver­het­zung und Zerstö­rung von einfachsten Rechten lt. GG bzw. Verfas­sungen. Gleich­zeitig der „Kampf gegen Hass und Hetze im Netz“. Das kommt zwangs­weise bezahlt schon „frei Haus“ von den „freien Medien“. Natür­lich auch der „Kampf“ und „Razzien gegen Rechts“. Mit Lob und Jubel, wenn man mit einer bei „Kauf­land“ bestellten „Azow-Fahne mit Haken­dings“ am Auto durch die Gegend fährt?
    Neuestes Beispiel „Krama­torsk“, wie in „derStan­dard“ und prin­zi­piell allen „freien und unab­hän­gigen Medien“ in Europa und den USA: „Der ukrai­ni­sche Präsi­dent Wolo­dymyr Selen­skyj bezeich­nete Russ­land in einer ersten Reak­tion als „das gren­zen­lose Böse“.“
    www.derstandard.at/story/2000134787043/mindestens-35-tote-zivilisten-bei-angriff-auf-bahnhof-von-kramatorsk?ref=rec
    Bild: i.ds.at/mWc2zA/rs:fill:1600:0/plain/2022/04/08/1erk007.jpg

    Ausge­brannte Autos, Ruß unter den Autos, Tote mit Blut­la­chen. 10m weiter ist durch die „Explo­sion einer Rakete“ nicht eine einzige Scheibe vom Bahnhof zu Bruch gegangen. Kein Ruß von den verbrannten Autos an den Wänden. Gut, der Wind muß dann außerst günstig gestanden haben. Keine Schmie­re­reien von „Antifa“ & Co.. Auf anderen Bildern an diesem Bahnhof sind die Glas­ku­geln histo­ri­scher Stra­ßen­lampen nicht mal vom Rauch ange­ko­kelt. Irre, daß sich die Kommen­ta­toren über „Totschka“ oder eine „Iskander“ streiten. Gleich­zeitig wird es immer mehr Nach­teil für die „Inter­es­senten“, daß man bei der Instal­la­tion von Schlüs­sel­po­si­tionen bei Regis­seuren, Repor­tern und Redak­teuren offen­sicht­lich nicht die Schau­esten ausge­sucht hatte. 

    Das soll der Wegscheider aber nicht auch noch an die große Glocke hängen. Damit würden sämt­liche Poli­tiker, die solche Fake-Geschichten für ihre Insze­nie­rungen in den Medien mißbrau­chen, plumper Kriegs­hetze über­führt. Da stuft man ihn dann als noch gefähr­li­cher als brand­ge­fähr­lich ein.
    Liebe Grüße aus dem „dunklen Teil von D“ ©.… (Hetz­Het­ze­Spal­tungs-Patent hat der ehema­lige ©BP Gauck).

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  8. Ach so, noch Eins, zu meinem Kommentar vom 08. 04. 2022 Beim 23:45.
    Selbst­ver­ständ­lich schaue ich auch täglich Nach­richten bei Tages­schau und Heute! ??
    Warum?
    Wer seine/unsere Feinde bekämpfen will muss sie studieren, dazu gehört es selbst­ver­ständ­lich auch sich diese anti­deut­schen, volks­ver­rä­te­ri­schen Propa­gan­da­na­ch­richten anzuschauen.

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    • Da geb ich Ihnen Recht, nur wenn man sich auf den Main­stream­m­edien und auch anderen galu­bwür­digen Medien infor­miert kann man sich eine Meinung bilden. Gut das es noch Medien gibt die nicht feige sind und vorallem sich nicht „unter­stützen lassen“

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  9. Hallo Zusammen, Ihr lieben Wegscheider-Fans.
    Ich bin ein treuer Zuschauer und auch Fan von F. Wegscheider. Ein Mann mit reich­lich Hinter­grund­wissen und Intel­li­genz versucht seinen Mitbür­gern und den Nach­barn aus Deutsch­land die Augen zu öffnen über die Misse­taten der Regie­renden. Das er leider dadurch in Mißgunst bei den Möch­te­gern Volks­ver­trä­tern fällt ist klar. Nur wenn man Angst vor der Verbrei­tung der Wahr­heit haben muß , so wie es ja offen­sicht­lich bei den Poli­ti­ker­ma­rio­netten in A und D der Fall ist, versucht man Herrn Wegscheider versu­chen den Mund zu verbieten. Poli­tiker die beim Volk beliebt sind hätten das nicht nötig. Ich hoffe und drücke Herrn Wegscheider die daumen das es noch vernünf­tige Richter ec. gibt die diesem bösen Spiel der Poli­tiker entge­gen­treten und wir noch viele Sendungen von Herrn Wegscheider sehen dürfen.
    Liebe Grüße aus Bayern

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  10. „unab­hän­gige“ Medi­en­be­hörde KommAustria…
    Medienbehörde?
    „GehAus­tria“ … geh zum Teufel!
    Servus tv ist der einzige noch ohne Herz­in­farkt, Wutaus­brüche und Kreis­lauf­kol­laps genieß­bare Sender. Und WEWg­scheider spricht mir voll aus der Seele.
    Natür­lich ein klarer Grund sowas zu verbieten.…
    Faschismus? Wieder da.

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  11. „falsche oder irre­füh­rende Äuße­rungen, einsei­tige und unsach­liche Ausfüh­rungen und unzu­läs­sige Eingriffe in die Rechts­sphäre von Dritten“ – das ist haar­genau das, was ich unserer und fast allen anderen Regie­rungen, dem RKI, der WHO, Bill Gates und Chris­tian Drosten vorwerfe!

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  12. Service-TV heute: Nachdem der „Narra­ti­vier“ erklären durfte, die Nazis hätten die Polni­sche Ober­schicht gevöl­ker­mordet, schal­tete ich aus! In Wahr­heit durften gefan­gene polni­sche Offi­ziere an einer deut­schen Uni studieren. Die dort erwor­benen Diplome wurden später vom polni­schen Staat aner­kannt. Das kann man alles nachprüfen!

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    • Alles klar! Nur die deut­schen Univer­si­täten für die polni­schen Offi­ziere hießen damals Konzentrationslager.

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      • Offi­ziers­lager für polni­sche Offi­ziere: Ein Univer­si­täts­kampus. Diplome wurden nach 1945 anerkannt

        Sport und Kunst im Nazi-Lager

        Theater hinter Stachel­draht: In Ober­bayern waren im Zweiten Welt­krieg polni­sche Offi­ziere inhaf­tiert – und verbrachten ihre Tage mit lesen, schwimmen, lernen. So wollte Hitler-Deutsch­land den Eindruck erwe­cken, es hielte sich ans Völker­recht. Ein Bilder­fund doku­men­tiert das vermeint­liche Idyll.

        Die polni­schen Häft­linge haben sich verkleidet. Sie tragen phan­ta­sie­volle Uniformen mit prunk­voll-fili­granen Orden, Schnauz­bart und Kneifer. Andere haben sich in wallende Frau­en­kleider gezwängt, die Wimpern getuscht, die Haare stecken unter einer blonden Perücke. Sie lachen und tanzen auf einer Bühne. Vor ihnen im Orches­ter­graben sitzen Mitge­fan­gene, Männer mit Violinen, Flöten und Trom­peten, konzen­triert und gut gelaunt in ihr Spiel vertieft.

        Es sind Szenen aus dem Lager­alltag im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutsch­land. Sie zeigen eine Haft­an­stalt in Murnau, Ober­bayern, während des Zweiten Weltkrieges.

        Die Bilder wollen nicht recht passen in die Vorstel­lung von Lagern der Nazis, die unwei­ger­lich an Zwangs­ar­beit und Vernich­tung denken lassen. Und tatsäch­lich klangen die Berichte von Theater spie­lenden Gefan­genen, von Biblio­theken, Ausstel­lungen, Sport­ver­an­stal­tungen und akade­mi­schen Vorle­sungen hinter Stachel­draht und Gefäng­nis­mauern unglaub­würdig. Selbst dann noch, als der Krieg längst aus war, die Gefan­genen in ihre Heimat zurück­ge­kehrt waren und die Erzäh­lungen über das angeb­lich so reiche Kultur­leben im Lager aus ihrem eigenen Mund kamen.

        In Deutsch­land weiß man noch immer wenig über die Lebens­um­stände kriegs­ge­fan­gener Polen in den soge­nannten Oflags, den deut­schen Gefan­ge­nen­la­gern für Offi­ziere. Die Sprach­bar­riere ist ein Grund dafür. Memoiren ehema­liger polni­scher Häft­linge erschienen in den vergan­genen Jahren meist nur auf Polnisch. Mit Foto­gra­fien ist das anders. Und dennoch hat es mehr als zehn Jahre gedauert, bevor eine größere Öffent­lich­keit im ober­baye­ri­schen Murnau von dem Fund eines unge­wöhn­li­chen Bilder­kon­vo­luts im Süden Frank­reichs erfuhr. Erstaun­lich umfäng­lich doku­men­tiert es jene Vorgänge, die sich während und kurz nach Ende der Nazi-Herr­schaft im Oflag VII‑A, wie das Offi­ziers­lager unweit des Staf­fel­sees am Fuße der Alpen offi­ziell hieß, ereignet haben.

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        Eine Holz­kiste im Müll
        In einer Winter­nacht des Jahres 1999 war der damals 19-jährige Olivier Rempfer aus der südost­fran­zö­si­schen Klein­stadt Cagnes-sur-Mer gerade auf dem Heimweg von einem Abend mit Freunden, als sein Blick auf eine Holz­kiste fiel. Die Box lag auf einem Müll­con­tainer in einer Straße des Nach­bar­ortes Saint-Laurent-du-Var. Er öffnete sie neugierig und entdeckte darin eine Menge in Papier einge­rollter zylin­der­för­miger Gegenstände.

        Erst zu Hause wickelte er sie aus und stellte fest, dass es sich um Roll­filme handelte, schwarz­weiß, 35-mm-Klein­bild. Er hielt die Film­streifen gegen das Licht – und sah Uniformen, Bara­cken, Wach­türme und verklei­dete Männer auf einer Bühne. Zunächst glaubte er, die Fotos seien während der Dreh­ar­beiten zu einem Kriegs­film entstanden, die Menschen darauf Schau­spieler. Olivier legte die Schachtel beiseite und vergaß sie, bis sie Jahre später seinem Vater, einem Foto­grafen, in die Hände fiel.

        Alain Rempfer wusste nicht, was auf den Nega­tiven zu sehen war – bis er sich im Jahr 2003 einen Film­scanner kaufte und schließ­lich Zeit fand, sich genauer mit den rund 300 Aufnahmen zu beschäf­tigen. „Ich erkannte schnell“, erzählt der heute 64-Jährige, „dass es sich um echte histo­ri­sche Fotos handelte, aufge­nommen während des Krieges in einem Gefan­ge­nen­lager. Auf dem Rand der Filme stand die Marke ‚Voigt­länder‘, ich kannte den Namen zwar nicht von Filmen, wusste aber, dass Voigt­länder ein deut­scher Kame­ra­her­steller war.“

        „Die jungen Männer schauten uns an“
        Rempfer suchte nach einem Anhalts­punkt dafür, wo die Bilder entstanden sein könnten. An der Heck­klappe eines Lkw, auf dessen Lade­fläche mehrere Männer saßen, waren in weißer Schrift „PW CAMP MURNAU“ und die Buch­staben PL zu lesen. Rempfer fand heraus, dass es im deut­schen Murnau von 1939 bis 1945 ein Kriegs­ge­fan­ge­nen­lager gab, in dem polni­sche Offi­ziere fest­ge­halten wurden.

        Vater und Sohn sahen sich die Bilder genauer an – und waren faszi­niert: „All diese jungen Männer schauten uns durch die Kamera direkt an, während sie in diesem Lager lebten“, so Alain Rempfer, „und wir wissen nicht, wie sie heißen, wie ihr Alltag im Camp war, wissen nichts über ihre Hoff­nungen, ihre Gefühle.“ Seltsam sei das gewesen, als fehle der Ton, als hätte man einen Stumm­film vor sich.

        „Oliver und ich über­legten, ob wir die Bilder einem Museum oder einer Biblio­thek geben sollten. Aber wir waren nicht sicher, ob sie dann nicht wieder für Jahre vergessen würden.“ Eine Website, so fanden sie, sei der beste Weg, um sie Menschen in aller Welt zu zeigen. Jenen, die daran inter­es­siert sein könnten, und vor allem den Ange­hö­rigen ehema­liger Häft­linge, die Infor­ma­tionen suchten oder jemanden auf den Bildern erkannten.

        „Ein über­se­henes Kapitel der Zeitgeschichte“
        Und tatsäch­lich meldeten sich viele Fami­lien ehema­liger polni­scher Kriegs­ge­fan­gener, die heute in den USA, Austra­lien, Kanada oder England leben. „Einige von ihnen haben auf den Bildern ihren Vater, Groß­vater oder Onkel erkannt“, sagt Alain Rempfer. Die ehema­ligen Häft­linge seien nach ihrer Befreiung sehr diskret bezüg­lich ihrer Jahre in Gefan­gen­schaft gewesen, hätten die Erin­ne­rungen für sich behalten. Erst jetzt würden ihre Fami­lien entde­cken, wie das Leben während dieser schwie­rigen Zeit gewesen sei.

        Den Foto­grafen zu finden, sagt Rempfer, hätten sie aller­dings nie versucht. „Diese Aufgabe erschien uns zu schwierig. Wir dachten, am ehesten würde die Website dabei helfen – aber bis heute war das noch nicht der Fall.“

        Auch in Murnau sammelt man seit Jahren Infor­ma­tionen über das Lager. Doch über­re­gio­nale Publi­ka­tionen gibt es kaum. Unter dem Titel „Gefan­gene Polen in deut­schen Offi­ziers­la­gern – ein über­se­henes Kapitel der Zeit­ge­schichte“ erschien 1980 in der „Frank­furter Allge­meinen Zeitung“ ein Aufsatz des deut­schen Histo­ri­kers Alfred Schi­ckel. Der Publi­zist wurde unter anderem vom SPIEGEL aufgrund späterer Veröf­fent­li­chungen ab Mitte der acht­ziger Jahre dem rechts­ra­di­kalen Spek­trum zuge­ordnet. In dem Artikel beklagte er das mangelnde Inter­esse der „Histo­riker hier­zu­lande oder anderswo im Westen“ bezüg­lich des Schick­sals der rund 18.000 polni­schen Insassen.

        „Vorzei­ge­lager“
        Von den insge­samt zwölf Offi­ziers­la­gern war Murnau jenes mit den rang­höchsten Insassen. Dazu gehörten unter anderen der Chef der polni­schen Flotte, Admiral Józef Unrug, sowie General Juliusz Rómmel, unter dessen Führung 1939 Warschau vertei­digt worden war.

        „Die Behand­lung der Inhaf­tierten war gut – jeden­falls so weit man das unter diesen Umständen sagen kann“, so die Einschät­zung von Marion Hruschka, die sich als Vorsit­zende des Histo­ri­schen Vereins Murnau seit mehreren Jahren mit dem Oflag befasst und dazu bereits eine Ausstel­lung orga­ni­sierte. Das Gefängnis sei als eine Art „Vorzei­ge­lager“ geführt worden und „wurde regel­mäßig vom Inter­na­tio­nalen Roten Kreuz visi­tiert“. Die Deut­schen wollten damit den Eindruck vermit­teln, dass sie sich an das Völker­recht und die Genfer Konven­tionen hielten.

        Mehr zum Thema
        Quelle: www.spiegel.de/geschichte/offizierslager-in-hitler-deutschland-bilderfund-aus-dem-oflag-murnau-a-951017.html

          • Danke! Die Erfah­rung lehrt, daß Kurz­mel­dungen meist zu kurz kommen. Es grenzt für mich an Wunder, daß der Text hier zu lesen ist. Der Völker­mord­ex­perte und Sozio­loge Gunnar Heinson, sollte eigent­lich von den Offi­ziers­ge­fan­ge­nen­lager mit Campus­cha­rakter gehört haben. Er behauptet aber dreist beim Talk im Hangar, daß Deutsch­land die polni­sche Ober­schicht vernich­tete. Und das bleibt hängen! Und das ist gewollt. Und das ist gut für den Ukraine-Krieg

  13. Wenn ich fern­sehe ist es Servus TV das ich hin und wieder bei inter­es­santen Sendungen wie Wegscheider, Talk im Hanger etc. einschalte. Leider ist noch kein reicher deut­scher Patriot auf den Gedanken gekommen einen demo­kra­ti­schen Sender ins leben zu rufen. Aber der würde hier kein wirt­schaft­lich keinen Bein (Aufträge) mehr auf den Boden bringen.
    Aber Diet­rich Mateschitz/ Red Bull scheint zu mächtig da welt­weit operie­rend. Hoffentlich.

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  14. den össis scheint der schmäh komplett abhanden gekommen zu sein.
    der red bull verleiht viel­leicht flügel…aba sicha ka hirn.

    schon schräg das der mata­schitz das alles so still hinnimmt,
    zuerst geschütze auffahren und dann auf seiner alm verkriechen.
    aber er weiss natür­lich das die thai dose im grossen spiel
    so klein ist wie almdudler in einem indi­schen kuhdorf.

    und sein gsöff ist noch ungs­under als da pfizer dreck

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    • erst hirn einschalten…dann daumen, liebe össis))
      der mate­schitz ist viel­leicht ein marke­ting genie,
      aber sicher kein phil­an­throp im sinne des wort’s

      er braucht die maerkte aber die brau­chen ihn nicht.
      dem ist ein verkaufter secher­pack von dem drecksaft
      sicher wich­tiger als irgendein knicker­bo­cker össi.

      sein ziel­pu­blikum sind halt mal die coolen wilden…
      und nicht staats­diener und sons­tige sklavenhäute.
      aber egal, der durch­schnitts sapien versteht eh nur bahnhof

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    • noch dümmer sind nur noch die Regie­rungen in Deutsch­land und Öster­reich, die gehören nämlich weit weg, am besten in die Mandschurei.

  15. Sehr schön auch die Kommen­tare unter dem Kurier-Artikel:
    Hervor­ge­hoben präsen­tiert werden einzig zwei Kommen­tare die voll und ganz auf Linie sind.

    Macht man sich die „Mühe“ die rest­li­chen Kommen­tare zu lesen wimmelt es hingegen von Zustim­mung für ServusTV. Sie mani­pu­lieren dreist unge­niert und offen­sicht­lich, auch ohne zu Lügen und zu Lücken.

    Ein Para­de­bei­spiel für Quali­täts­me­dien wie man sie kennt und verachtet!

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  16. Steht Öster­reich wirk­lich alleine da? Meines Wissens ist sowohl in Neusch­land als auch Drag­hi­talia die Spritz­pflicht noch nicht komplett vom Tisch (Ü50, Pfle­ge­kräfte), und EU-weit wird weiter die digi­talen Passier­sche­in­dik­tatur vorangetrieben.

    Von der gekauften Büttel­jour­nalie, loby­durch­seuchten Fassa­den­de­mo­kratie und der Farce von Rechts­wesen ganz zu schweigen.

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