Corona-Irrsinn immer uner­träg­li­cher: Mutter musste Schwimmbad vorzeitig verlassen weil Corona-Test auslief

Im Zirler Schwimmbad ist man vor dem heimtückischen Virus besonders auf der Hut, damit es nicht pünktlich nach Ablauf der Gültigkeit von Corona-Test unvermittelt zuschlägt. | Bild: Screenshot twitter.com/ZangerlIris

Hätte das, was sich jetzt rund um die soge­nannte „Pandemie“ abspielt, jemand vor zwei Jahren vorher­ge­sagt – man hätte ihn für verrückt gehalten. Dieser Wahn­sinn, mit dem die Leute völlig unnötig seit Monaten schi­ka­niert werden, wird für Personen, die noch gera­deaus denken können immer unerträglicher.
Heute wollen wir ein Beispiel bringen, was passiert, wenn Schi­kanen, ange­ordnet von offen­sicht­lich korrupten Poli­ti­kern (es gilt Tests und Masken zu verkaufen und kräftig dabei mitzu­schneiden, wie jeder weiß), von Leuten um- oder durch­ge­setzt werden, denen jedes Augenmaß fehlt und die im „im blinden Gehorsam“ jeden Irrsinn mittragen und/oder exeku­tieren. Das Erschre­ckende dabei, dass hier ein Menschen­typus zu Vorschein kommt, der gerade in Dikta­turen Aufwind erhält: der Block­wart, der wider­liche Denun­ziant oder der kleine Schuft, der es auskostet, als Erfül­lungs­ge­hilfe einer letzt­klas­sigen Poli­ti­ker­clique Macht über anstän­dige Personen auszuüben.

Nicht nach­voll­zie­barer Wahnsinn 

Anders ist nicht zu erklären, dass es Leute gibt, die den Test­wahn­sinn in einer Art und Weise umsetzen, die so offen­sicht­lich sinnlos ist, dass man glaubt es mit Psycho­pa­then tun zu haben. Wie neulich in einem Tiroler Bad.

Damit nicht „unab­hän­gige Fakten­che­cker“, wir fanta­sieren oder erfinden Schau­er­mär­chen, wollen wir auszugs­weise aus der Tiroler Tages­zei­tung zitieren:

„Inns­bruck – Bade­spaß mit der 3‑G-Regel: Im Zirler Schwimmbad mitunter ein Vergnügen mit Ablaufdatum.Je nachdem halt, wann der 48 Stunden gültige Covid-Test ausläuft. So musste eine Mutter vor einer Woche vorzeitig die Schwimm­ta­sche packen, weil ihr Test seine Gültig­keit verloren hatte. Offenbar kein Einzel­fall in Zirl […]

Wie in den Bädern üblich und vorge­schrieben, hat die Dame an der Kassa meinen Covid-Test und die Ninja-Pässe der Kinder verlangt, schil­dert die Mutter. Aber wie andern­orts eher unüb­lich, hat es die Schwimmbad­mit­ar­bei­terin beson­ders genau genommen. Dabei stellte sie fest, dass die Gültig­keit des Tests um exakt 17.14 Uhr endete. ‚Sie hat sich dann die Zeit sowie meinen Namen notiert und erklärt, dass ich bis spätes­tens 17.14 Uhr das Schwimmbad verlassen müsse‘, erin­nert sich die Zirlerin. Und damit ja nichts schief­geht, kündigte die Kassa­mit­ar­bei­terin an, dass ‚ich über die Laut­spre­cher­an­lage ausge­rufen werde‘.
So war’s dann auch: Schon um 16.30 Uhr dröhnte ein ‚Achtung, Achtung! Frau S. drin­gend zur Kassa kommen‘ aus den Lautsprechern.[…]“

Dass die Sache trotzdem ein Happy End fand, ist dem Umstand zu verdanken, dass die zwei­fache Mutter um etwa 17 Uhr sowieso gegangen ist, „weil ich ohnehin nicht länger bleiben wollte“, wie sie sagt.

Irsinn „kein Einztelfall“

Auch die Zirler Vize­bür­ger­meis­terin Iris Zangerl-Walser, zuständig fürs Freibad aber nicht für dessen Personal, erfuhr von der allzu strengen Ausle­gung der 3‑G-Regel. „Meines Wissens war das kein Einzel­fall. Das ist öfter vorge­kommen, dass Leute wegen des Test­ab­laufs nach Hause geschickt wurden.“ Der Zirler Bürger­meister Thomas Öfner will den Miss­stand repa­rieren: „Es gab am Montag ein Gespräch mit dem Badper­sonal.“ Dabei sei darauf hinge­wiesen worden, mit Augenmaß zu kontrol­lieren. „Nach einem Jahr der Beschrän­kungen sehnen sich die Menschen nach Entspan­nung. Das muss auch im Freibad möglich sein.“ Wichtig ist, „dass der Test beim Eintritt passt. Wenn er beim Aufent­halt abläuft ist das egal.“

Bleibt zu hoffen, dass das Virus, welches bekannt­lich überaus schlau ist und beispiels­weise Clan­hoch­zeiten oder BLM-Demos meidet, jedoch in Städten bevor­zugt zwischen 22 Uhr und 5 Uhr zuzu­schlagen pflegt, diese groß­zü­gige Ausle­gung nicht mitbe­kommt um sich dann pünkt­lich nach Ablauf der Gültig­keit der Tests auf sorg­lose Bade­gäste zu stürzen.


2 Kommentare

  1. in bad krum­pen­dorf (wörtersee), wurde so auch ein 10 jähr. mädchen zurück geschickt, ohne einlass.
    dumme, lieb­lose welt.

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