Corona-Krise: Jetzt Senioren wie beim Klima­wahn als Sünden­böcke?

Wenn es nach den Linken geht, steht Senioren keine gute Zukunft ins Haus. | Bild: pixabay / Geralt

Die Corona-Pandemie wurde und wird zur Einschrän­kung persön­li­cher Frei­heiten, zur Isolie­rung des Einzelnen und zur Spal­tung der Gesell­schaft insge­samt miss­braucht und instru­men­ta­li­siert. Für die sich abzeich­nende wirt­schaft­liche Kata­strophe in Folge des Corona-bedingten Lock­down in ganz Europa werden jetzt Sünden­böcke gesucht.

Senioren wieder Sünden­böcke

Schon seit Längerem hat sich der poli­ti­sche Main­stream auf die Gruppe der älteren Menschen über 65 einge­schossen, die als Haupt­ver­ur­sa­cher des sich anbah­nenden Desas­ters darge­stellt werden. Ein Muster­bei­spiel einer derar­tigen Hetze stellt beispiels­weise ein Artikel im Der Stan­dard dar. Das bekannte „Quali­täts­me­dium“ formu­liert das gleich zur Einlei­tung folgender Maßen:

„Das Coro­na­virus hat ältere Menschen dahin­ge­rafft, die Jungen bezahlen deren Schutz mit Jobver­lust und Einkom­mens­knick. Ist ein Soli­dar­bei­trag fällig? Sollen künftig nur die Alten isoliert werden?“

Was in diesen drei Sätzen alles unter­stellt, verdreht, verschwiegen und zur Diskus­sion gestellt wird, ist einfach unge­heu­er­lich. Ein Poster zu diesem Artikel hat ganz zu Recht diesen als das Wider­lichste bezeichnet, was er je dort gelesen habe!

  1. Es waren nicht acht­zig­jäh­rige Tatter­greise am Stock, die das Virus in erster Linie von Italien aus in ganz Europa verbrei­tetet hatten, sondern wohl eher junge Menschen oder Jung­ge­blie­bene. Und nach Italien brachten es eben­falls nicht Touristen aus China im Senio­ren­alter, sondern tausende Billig-Arbeits­kräfte die dort unter zu hinter­fra­genden Umständen tätig sind.
  2. In Öster­reich waren z.B. rund 70% der Erkrankten jünger als 65 Jahre. Es war also die Erwerbs­ge­nera­tion der Dreißig- bis Sech­zig­jäh­rigen, die haupt­säch­lich von der Pandemie betroffen waren. Ledig­lich bei den Todes­raten waren ältere Menschen am stärksten betroffen, wobei aller­dings nicht klar ist, ob diese Menschen durch das Virus oder bloß mit dem Virus gestorben sind. Aus den Ster­be­sta­tis­tiken wird man viel­leicht in einem Jahr heraus­lesen können, ob nicht das Virus das natür­liche Ableben der Betrof­fenen bloß um einige Monate beschleu­nigt hat.
  3. Auch wenn also die Wahr­schein­lich­keit mit oder durch das Coro­na­virus zu sterben bei alten Menschen zwei­fellos höher als bei jungen Menschen ist, so haben ältere Menschen den Vorteil dem Virus leichter auswei­chen zu können. Man muss ab 65 nicht mehr arbeiten gehen und daher auch nicht in öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln fahren, usw. usf. Oben­drein trägt jeder Mensch eine Eigen­ver­ant­wor­tung und wird sich aus freien Stücken daher so verhalten, dass er einer mögli­chen Anste­ckung aus dem Wege geht. Eine Zwangs­iso­lie­rung älterer Menschen ist daher voll­kommen unnot­wendig.
  4. Das Schicksal der älteren Menschen kann daher nicht als Grund ange­führt werden, um die Wirt­schaft eines Landes gegen die Wand zu fahren! Der Lock­down war eine Panik­re­ak­tion von Poli­ti­kern, die erst viel zu spät die Bedro­hung regis­triert und dann unbe­dacht und über­zogen reagiert hatten. Von allen Anfang an war es völlig sinnlos, die Corona-Beschrän­kungen auch in jenen Bezirken zu imple­men­tieren, die vom Virus kaum betroffen waren. Indi­rekt wird dieser Fehler ja jetzt schon in so manchen Stel­lung­nahmen einge­räumt.
  5. Nachdem es also keinen objek­tiven Grund dafür gibt, ältere Menschen wegen des Coro­na­virus zu zwangs­iso­lieren, oder ihre durch jahr­zehn­te­langer Arbeit erwor­benen Pensi­ons­an­sprüche zu hinter­fragen, handelt es sich bei derar­tigen Vorschlägen um menschen­rechts­wid­rige Zwangs­maß­nahmen, die an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte erin­nern, vorge­bracht von einem Medium das sich sonst bei jeder passenden oder unpas­senden Gele­gen­heit als Grals­hü­terin eben dieser Menschen­rechte gebärdet!
  6. Fakt ist, dass die jüngere Genera­tion heute unter Bedin­gungen in das Arbeits­leben eintritt, die früher undenkbar waren: Beispiel­weise in unbe­zahlte Prak­tika, zeit­lich befris­tete Anstel­lungen, unfrei­wil­lige Teil­zeit­be­schäf­ti­gungen, das alles bei schandbar nied­rigen Gehäl­tern. All diese Gege­ben­heiten sind eine Folge der unge­zü­gelten Globa­li­sie­rung, durch die junge Menschen heut­zu­tage in Konkur­renz mit asia­ti­scher Skla­ven­ar­beit treten müssen. Gerade diese Globa­li­sie­rung wird von den Main­stream-Medien, wie etwa die hier genannte Zeitung seit je her beju­belt.
  7. Es ist klar, dass junge Menschen mit diesen Zuständen höchst unzu­frieden sind. Diese berech­tigte Unzu­frie­den­heit soll also den Zorn auf die ältere Genera­tion wecken, die für Linke zu einem Art Feind­bild geworden ist. Auch im Zuge der Klima­hys­terie ist es die alte Genera­tion, der wir heute weit­ge­hend unseren Wohl­stand verdanken, gegen die die Jugend aufge­hetzt wird. Gegen eine Jugend, die energie- und ressour­cen­ver­brau­chender wie keine andere Genera­tion lebt. Die „Umweltsau-Oma“ ist da wohl das beste Beispiel, wozu linke Brand­stifter und Hetzer fähig sind.
  8. Das besagte „Quali­täts­me­dium“ legt seine sonst zur Schau gestellte Maske der Mensch­lich­keit ab und es tritt die Fratze der brutalen Menschen­ver­ach­tung im Dienste der Inter­essen von wenigen Super­rei­chen hervor, wie z.B. eines Bill Gates, der die gesamte Mensch­heit am liebsten zwangs­impfen möchte, mit einen Impf­stoff, den es noch gar nicht gibt, unge­achtet irgend­wel­cher Neben­wir­kungen! Außer der von ihm selbst prognos­ti­zierten 700.000 (!) Impfopfer, die dabei welt­weit auf der Strecke bleiben würden.

Neustart und Hoch­fahren statt „Wieder­aufbau“

Abschlie­ßend sei noch etwas zum jetzt angeb­lich notwen­digen „Wieder­aufbau“ anzu­merken. Einen solchen hat bei uns nach dem Krieg die jetzt verteu­felte Groß- und Urgroß­el­tern-Genera­tion bewerk­stel­ligt und sonst niemand.

Und jetzt bedient man sich dieses positiv besetzten Wortes, wohl um indi­rekt über die EU weitere Milli­arden aus den Taschen der Steu­er­zahler zu ziehen und in weiterer Folge die Spar­gut­haben abgreifen zu können. Ein „Wieder­aufbau“ ist nur dann nötig, wenn etwas wie in Kriegen zerstört wurde – jetzt geht es nur um ein Hoch­fahren bzw. um einen Neustart bestehender Struk­turen. Struk­turen, die bei uns die gerade verteu­felte Aufbau­ge­nera­tion zumin­dest zu 80% bewerk­stel­ligt hat.

2 Kommentare

  1. Wir müssen doch etliche Menschen unter uns haben, die mit einem IQ von unter 50 ausge­rüstet sind, schade dass es so viele davon gibt. Ihr Artikel findet meine volle Unter­stüt­zung. Bin fast 80 Jahre alt und habe etli­ches erlebt, aber so viel Dumm­heit auf einmal über­rascht mich,

  2. Die Isola­tion der Alten treibt eine Abschot­tung quer durch die Fami­lien. Zerstört man die Fami­lien, zerstört man das Volk.Ist es das, was die Regie­rung will?

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