Corona-Krise: Zentralrat der Muslime sorgt sich um Moscheen und will Gebete verpflich­tend im deut­schen TV

Ali Mansuri/Wikimedia (CC BY-SA 2.5)

In Groß­bri­tan­nien werden aufgrund der Coro­na­virus-Krise isla­mi­sche Predigten und Muezzin-Gebets­aufruf bereits in diversen lokalen Radio­sta­tionen landes­weit von der BBC ausge­strahlt – Unser Mittel­eu­ropa berich­tete exklusiv. In Deutsch­land wollen Moslems aber noch einen Schritt weiter­gehen. Hier fordert der Zentralrat der Muslime die Über­tra­gung von Predigten im Fern­sehen, inklu­sive arabi­scher und türki­scher Untertitel.

Isla­mi­sche Predigten bald im ARD?

So forderte der Zentral­rats-Vorsit­zende Aiman Mazy­ekin der Osna­brü­cker Zeitung, dass die öffent­lich-recht­li­chen TV- und Radio­sender in Deutsch­land ein Alter­na­tiv­an­gebot für Moslems anbieten müssten. Denn immerhin würden die Moscheen landes­weit vorraus­sicht­lich noch den gesamten Ramadan über geschlossen bleiben. Man wolle die Forde­rung nun bei diversen Medien anbringen.

Jeden­falls schweben Mazy­ekin Sender wie ARD und Deutsch­land­funk vor, die etwa Predigten über­tragen könnten – auch mit arabi­scher und türki­scher Über­set­zung im Unter­titel. Der Zentralrat wird dazu ein Konzept erar­beiten, so der Vorsit­zende. Theo­lo­gisch müsse diese Form des Gebets noch disku­tiert werden.

Sorge um finan­zi­elle Einbußen für Moscheen

Neben der Sorge um die Versor­gung von Moslems in Deutsch­land mit regel­mä­ßigen isla­mi­schen Inhalten, betont Mazy­ekin auch die finan­zi­elle Notlage, in die Moscheen landes­weit aufgrund der Corona-Krise schlit­tern. Durch den Entfall der wöchent­li­chen Kollekten beim Frei­tags-Gebet, leiden vor allem türki­sche Moscheen. Letzt­lich können so auch Imame und Gebäude nicht mehr finan­ziert werden. Frag­lich, ob der Zentralrat der Muslime hier um staat­liche Hilfen ansu­chen oder der deut­sche Staat gar von sich aus aktiv wird.

3 Kommentare

  1. Man muss nur immer schön der Politik auf die Nerven gehen (in dem Fall unsere Berei­cherer), irgend­wann hat zahlt sich Hart­nä­ckig­keit aus. Eines steht aber fest … wenn man der Kuh zu weit in den Arsch langt, kommt man irgend­wann an die Scheisse.

  2. „Wer den Glauben verlässt, den tötet!“ (Erste Grund­regel, sie dient dem Über­leben in der isla­mi­schen Gemeinschaft)

    Hadith 3017 Sahih Al Bukharyy: Wer vom Glauben abfällt, der ist zu töten!

    O Herr, lass auf Erden von den Ungläu­bigen keinen ( Sura 71, Vers 27 ) (Zweite Grund­regel, sie dient der bedin­gungs­s­losen Ausbrei­tung des Islams).

    Nicht ihr tötet, Allah tötet (Dritte Grund­regel. Sie befreit von jeder Verantwortung)

    47/8:
    O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Gott (Allah) helft, hilft er euch und festigt eure Füße.
    47/9:
    Die aber ungläubig sind, Unter­gang ihnen, schwinden lässt er ihre Werke.
    47/10:
    Dies, weil sie verschmähten, was Gott (Allah) geof­fen­bart, nichtig machte er ihre Werke.
    47/11: Gott (Allah) vernichte sie, und glei­ches den Ungläubigen.

    Mohammed: Aslem Aaslam Unter­wirf dich > und du wirst sicher sein (auch eine Grundregel)

    Das wird in den Moscheen gelehrt, so steht es im Koran. Was sonst soll der Imam predigen??

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