Corona-Schwindel im Kreuzverhör

Die Staatsflagge von Florida - Quelle: Unknown author, Public domain, via Wikimedia Commons

Zu Gast bei Ron DeSantis am Runden Tisch im Kapitol in Florida

Der Gouver­neur des US Bundes­staates Florida, Ron DeSantis lud am 18. April 2021 – zum Jahrestag der US-Quaran­tä­ne­maß­nahmen gegen Corona – Wissen­schaftler zum runden Tisch in die Haupt­stadt Talla­hassee. Das Plenum der öffent­li­chen Konfe­renz war hoch­ka­rätig besetzt, mit:

Dr. Martin Kull­dorff, Professor für Medizin an der Harvard Medical School.
Dr. Jay Bhat­tacharya, Professor für Medizin an der Stan­ford University.
Dr. Sunetra Gupta, Professor für Theo­re­ti­sche Epide­mio­logie, Oxford University.

Es sind jene drei Profes­soren unter deren Leitung Anfang Oktober 2020 am American Insti­tute of Economic Rese­arch (AIER) die soge­nannte Great Barrington Dekla­ra­tion erar­beitet und am 4. Oktober unter­zeichnet wurde:

Die Great Barrington Deklaration

Als Epide­mio­logen für Infek­ti­ons­krank­heiten und Wissen­schaftler im Bereich des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens haben wir ernste Bedenken hinsicht­lich der schäd­li­chen Auswir­kungen der vorherr­schenden COVID-19-Maßnahmen auf die physi­sche und psychi­sche Gesund­heit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protec­tion) nennen.
Weiter­lesen auf gbdeclaration.org/

Mitun­ter­zeichner der Dekla­ra­tion waren über dreißig renom­mierte Wissen­schaftler aus den wich­tigsten akade­mi­schen Diszi­plinen: www.aier.org

Neben den oben erwähnten Profes­soren hatte Gouver­neur Ron DeSantis noch Dr. Scott Atlas, einen vorma­ligen Berater von Präsi­dent Trump zur Veran­stal­tung gebeten. Scott Atlas ist Verfasser zahl­rei­cher Bücher – wie z.B. Reforming America‚s Health Care System (Hoover Press 2010) und war seit Erscheinen der Reihe Die besten Ärzte Amerikas in jeder Ausgabe noch ange­führt. Im Laufe seiner Karriere war Scott Atlas tätig als:

- Robert Wesson Senior Fellow an der Hoover Institution
– Professor an der Stan­ford Medical School
– Berater Öffent­liche Gesund­heit für die Präsi­dent­schafts­kam­pa­gnen in 2008, 2012 & 2016
– Berater für Öffent­liche Gesund­heit in Latein­ame­rika, Südost­asien und Europa
– Mitglied des Ernen­nungs­ko­mi­tees für den Nobel Preis Medizin

In jener Star­be­set­zung unter der Leitung des Gouver­neurs von Florida, Ron DeSantis, wurde ein Jahr nach dem Erscheinen von Covid-19 besagte öffent­liche Konfe­renz zu einer Nach­be­trach­tung mit Wissen­schaft­lern im Kapitol von Talla­hassee durchgeführt:

Video in engli­scher Sprache ansehen: youtu.be/-V7ZqnoKdUQ
Das Tran­skript auf Englisch finden Sie hier.

Eine Bilanz: Ein Jahr 13-facher Corona Schwindel

 Die folgenden Auszüge geben wich­tige Kern­aus­sagen der Konfe­renz­teil­nehmer in deut­scher Sprache wieder:

1. Zum Corona-Lockdown-Schwindel

Gouver­neur DeSantis: 

Waren die Lock­downs effektiv?“

 Dr. Martin Kulldorff

 „… es ist mitt­ler­weile offen­sicht­lich, dass besagte Lock­downs mit Kontakt­ver­fol­gungen und Masken ein Wieder­auf­treten der Krank­heit im Winter nicht verhin­dern konnten.…dazu kommt, dass der Glaube an Lock­downs… den ‚foku­sierten Schutz‚ gegen­über den Alten verhin­derte… und bei unseren älteren Bürgern zu vielen unnö­tigen Todes­fällen führte.“ 

 Dr. Jay Bhattacharya

 „Ich denke, die Lock­downs  stellen den größten Fehler in der Geschichte des öffent­li­chen Gesund­heits­wesen darWir hätten statt­dessen eine Politik einschlagen sollen, … ohne Lock­downs statt­dessen auf jene Menschen foku­siert, von denen wir wissen, dass sie wirk­lich für Krank­heiten anfällig sind: ältere Bevöl­ke­rungs­gruppen, Menschen mit bestimmten chro­ni­schen Erkrankungen…“

Dr. Sunetra Gupta

 „Wir sind immer noch im Lock­down, obwohl wir den Groß­teil unserer gefähr­deten Bevöl­ke­rung geimpft haben. Daher leiden die Menschen im Moment nur unter Nach­teilen,… ohne dass es offen­sicht­lich Vorteile gibt, sollte es diese je gegeben haben. Ich und andere… haben davor konse­quent gewarnt…“

 Dr. Scott Atlas

 „… wenn wir uns Florida ansehen (ein Bundes­staat ohne Lock­downs) im Vergleich zu den anderen Bundes­staaten, … stellt sich heraus, dass Florida (in Bezug auf Übersterb­lich­keit) in 70% der Fälle besser abschneidet. Andere Staaten haben strenge Lock­downs einge­führt. Wenn Sie sich Florida im Vergleich zu Kali­for­nien ansehen, hat Kali­for­nien gerade wegen seiner strengen Lock­down-Politik 50% schlechter als Florida abgeschnitten“.

 „Die Lock­downs scha­deten. Das Gegen­teil wäre zu tun gewesen. Wir haben es von Anfang an gesagt und mussten einen enormen Preis zu entrichten. Nicht nur, dass wir die Infek­tion nicht stoppen konnten: Der Lock­down tötete konkret Menschen, zerstörte Leben, zerstörte Fami­lien. Und was die Schulen betrifft, war unser Land offen gesagt mehr als jedes andere Land bereit, unsere Kinder aus Angst zu opfern.“

2. Zum Corona-Kontaktverfolgungsschwindel

Gouver­neur DeSantis: „… kann Kontakt­ver­fol­gung Infek­tionen stoppen?“

Dr. Martin Kulldorff

„… es gibt bestimmte Infek­ti­ons­krank­heiten, bei denen Kontakt­ver­fol­gung ein sehr, sehr wich­tiges Instru­ment darstellt. Aber zu denken, dass es für eine Pandemie verwendet werden kann, grenzt an aller­größte Naivität. Wir wissen nicht einmal, wie es in den USA zu den ersten Fällen gekommen ist… Wenn Sie nicht einmal das wissen und wenn es viele Menschen gibt, die asym­pto­ma­tisch sind…  dann funk­tio­niert die Kontakt­ver­fol­gung nicht oder ist sogar kontra­pro­duktiv…  Sie verrin­gert das Vertrauen in das öffent­liche Gesund­heits­wesen, da wir jetzt vor der Situa­tion stehen, dass Personen, die kontak­tiert werden, die Infor­ma­tionen nicht mehr heraus­rü­cken möchten. Sie erachten es für nutzlos… und lehnen die Zusam­men­ar­beit ab. 

Das wird schlimme Konse­quenzen haben, sagen wir in fünf oder zehn Jahren. Viel­leicht haben wir dann eine andere Krank­heit, zum Beispiel Ebola, bei der die Kontakt­ver­fol­gung tatsäch­lich von entschei­dender Bedeu­tung ist. Dann werden die Menschen aufgrund dessen, was jetzt im Zuge der Pandemie geschehen ist, weniger koope­rieren. Die Kontakt­ver­fol­gung während dieser Pandemie beein­träch­tigt so lang­fristig die Fähig­keit der öffent­li­chen Gesund­heits­be­hörden bei ihrer Arbeit gegen andere Infektionskrankheiten.“

 Dr. Scott Atlas

„Es war der falsche Zeit­punkt im Pande­mie­ver­lauf Kontakt­ver­fol­gung anzu­ordnen. Schon früh schätzte die CDC (The United States Centers for Disease Control and Preven­tion), dass wahr­schein­lich zehnmal mehr Menschen infi­ziert als erfasst waren. Wenn schon so viele Millionen Menschen die Krank­heit hatten, war es der falsche Zeit­punkt Kontakt­ver­fol­gungen zu starten.“

Dr. Jay Bhattacharya

„… ich habe einen Artikel mit dem Titel „Über die Sinn­lo­sig­keit der Kontakt­ver­fol­gung“ geschrieben. Sie kennen somit meine Meinung… Die Krank­heit war bereits im April viel zu weit verbreitet, um für Kontakt­ver­fol­gungen wirksam zu sein. Und jetzt ist es nur noch strafbar.“

3. Zum Corona-Schulschließungsschwindel

 Gouver­neur DeSantis: 

Apropos Schulen. Jetzt weiß ich, dass es Orte wie Schweden gab, die nie auf Fern­un­ter­richt setzten…. Hier in Florida hatten wir über das ganze Jahr persön­li­chen Unterricht…Dennoch gab es einige Bundes­staaten in diesem Land, die prak­tisch keinen Zugang für persön­li­chem Unter­richt boten, darunter auch Kali­for­nien… Gibt es eine Grund­lage, um Kinder von der Schule fern­zu­halten?

 Dr. Jay Bhattacharya

„Wir sollten jede Schule in den Verei­nigten Staaten sofort und ohne Einschrän­kungen öffnen. Was wir den Kindern hier antun, ist ihnen ihr Geburts­recht zu rauben!“

Dr. Martin Kulldorff

„Es gibt absolut keine Gründe des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens Kinder daran zu hindern, persön­lich die Schule zu besu­chen. Es ist nicht gefähr­lich für Kinder in der Schule zu sein und es ist auch nicht gefähr­lich für die Lehrer. Die einzige Ausnahme ist, dass Sie als Lehrer mit über 60 Jahren mögli­cher­weise Erlaubnis für Online-Unter­richt erhalten sollten bis es Impfungen gibt… Unter 1,8 Millionen Kindern im Alter von 1 bis 15 Jahren, die alle (im Sommer) in der Schule oder in Kinder­ta­ges­stätten waren, gab es genau null Todes­fälle… Ich meine, wenn ein Kind krank ist, eine rinnende Nase, Husten oder Fieber hat, es gut ist, wenn es zu Hause bleibt. Doch in Schweden gab es weder Abstands­vor­schriften noch Masken in den Schulen. Trotzdem war es sowohl für Kinder als auch für die Lehrer absolut sicher.“

Dr. Sunetra Gupta

„… es gibt Hinweise, wie eben bespro­chen, dass Schulen nur unwe­sent­lich zur Über­tra­gung beitragen. Die Kinder sind sicher, was wichtig ist. Lehrer sind sicher… Aber selbst wenn Schulen zur Verbrei­tung von Infek­tionen beitragen würden, hätten wir den Weg eines ‚foku­sierten Schutzes‘ beschreiten und die Schulen dennoch offen halten sollen… Wir sind mora­lisch dazu verpflichtet, die Schulen offen zu halten… 

Kinder von den Schulen fern­zu­halten, ist in der Tat unver­ständ­lich, da wir dieje­nigen, die gefährdet sind, schützen können, selbst wenn Schulen zufällig Orte gewesen wären, von denen aus sich das Virus hätte verbreiten können. Ich kann nicht nach­voll­ziehen, welche Geis­tes­hal­tung Kindern solches antun möchte. Und selbst wenn ich sie in die Schule lasse, doch zwinge Masken zu tragen und Abstand zu halten, verstößt das für mich direkt gegen unseren Gesellschaftsvertrag.“

Dr. Scott Atlas

„Es ist uner­hört, sich Schulen ohne persön­liche Anwe­sen­heit vorstellen zu dürfen. Es wurde in zahl­rei­chen Studien nach­ge­wiesen, wie von der Duke Univer­sity, der Brown Univer­sity und auf der ganzen Welt, dass für Kinder ein extrem geringes Risiko durch Covid-19 besteht. Es schadet enorm, wenn die Schulen geschlossen bleiben. Es verur­sacht enormen Schaden, Schulen geschlossen zu halten und nichts ist für die USA oder jedes andere Land wich­tiger als die Erzie­hung unserer Kinder sicherzustellen.

Es gab Hundert­tau­sende von Fällen von Kindes­miss­brauch, die nicht gemeldet wurden, weil Schulen die ersten Orte sind, wo Kindes­miss­brauch regis­triert wird…

Es gibt Ernäh­rungs­be­darf der Kinder. All diese Dinge sind für Fami­lien mit nied­rigem und mitt­lerem Einkommen viel schwerer zu schaffen… Die Haupt­last der Lock­down-Schäden, auch für Kinder, trifft gerade Fami­lien mit nied­ri­gerem Einkommen viel härter.“

4. Zum Corona-Schülermasken-Schwindel

Gouver­neur DeSantis: 

„Stimmt es, dass für Schüler kein Notwen­dig­keit besteht Masken zu tragen?“

Dr. Martin Kulldorff

„Kinder sollten keine Gesichts­masken tragen. Sie brau­chen es nicht zu ihrem eigenen Schutz und sie brau­chen es auch nicht zum Schutz anderer Menschen.“

Dr. Jay Bhattacharya

„… wie bringt man einem Kind das Lesen mit Gesichts­maske auf Zoom bei? Ich denke, Kinder entwi­ckeln sich, indem sie andere Menschen beob­achten und ich denke, dass dies entwick­lungs­be­dingt unan­ge­messen ist. Ich denke, das ist absolut nicht das Richtige.“

Dr. Scott Atlas

„Es gibt keine wissen­schaft­liche Begrün­dung oder Logik, um Kinder Masken aufzuzwingen.“

5. Zum Corona-Maskenpflicht-Schwindel

Gouver­neur DeSantis 

„… Die Daten sind meiner Meinung nach schon klarer, da wir jetzt über ein Jahr Erfah­rung verfügen. Wenn wir ein Jahr zurück­blenden, würden viele Experten sagen, dass das Tragen von Masken für die breite Öffent­lich­keit nicht evidenz­ba­siert sei. Ich weiß, dass wir offenbar im Weißen Haus eine Reihe von Leuten hatten, die bekann­ter­maßen von Masken abge­raten haben. Etwas geschah dann im April, Mai, als ange­nommen wurde, falls 80% in der Öffent­lich­keit Masken trügen, die Epidemie sich auf Einzel­fälle redu­zieren ließe. Wie spie­geln die Daten die Masken­pflicht wider? Sehen wir Orte mit verbrei­terter Masken­pflicht wie in Los Angeles, die Fälle zum Verschwinden brachten?“

Dr. Jay Bhattacharya

„… wenn Sie erwartet hätten, dass Masken ein Allheil­mittel wären, hätten Sie in vielen Fällen im ganzen Land einen enormen Effekt sehen müssen. Ehrlich gesagt auch in ganz Europa. Doch das blieb aus. Ich meine, der ehema­lige CDC-Direktor ließ verlauten, dass Masken wirk­samer als Impf­stoffe seien. Nun, ich denke die Tatsa­chen wider­legen das. Das ist nicht wahr… Ich denke, Masken waren in gewisser Weise schäd­lich, weil die Leute glauben, dass Masken sie schützen können… und sie gehen am Ende mehr Risiken ein, weil sie das Gefühl haben, von etwas beschützt zu werden, was so nicht stattfindet. 

… ich denke, die Masken waren nicht nur inef­fektiv, sondern auch schäd­lich. Der Maskenzwang hat soziale Spal­tungen erzeugt, die bedau­erns­wert sind. Ich meine das öffent­liche Gesund­heits­weisen sollte Einheit erzeugen, nicht eine Art Spal­tung und Mora­li­sie­rung des Verhal­tens, wie sie geschaffen wurden.“

Dr. Sunetra Gupta

„… Aber der wich­tigste Aspekt ist: Verur­sacht es Kosten?  Ich meine, es macht mir nichts aus, wenn sich Leute in ihren eigenen Spielen mit Masken, Nach­ver­fol­gungen und Tests ergehen, wenn es keine Kosten verur­sacht. Doch ich meine, wir verblasen dafür 37 Milli­arden für was auch immer…  Und in Bezug auf die Masken für Kinder scheint es absolut offen­sicht­lich, dass dies psychisch zutiefst schäd­lich ist.“

Dr. Scott Atlas

„Empi­ri­schen Daten aus Orten an denen Masken­pflicht herrscht, konnten nicht belegen, dass Maskenzwang Infek­tionen wirksam verhin­dern konnte. Darüber hinaus gibt es eine große Studie aus Däne­mark, die aufzeigt, dass Masken statis­tisch betrachtet Infek­tionen nicht redu­zieren. Es gilt für Unter­su­chungen vor der Pandemie: Z.B. veröf­fent­lichte die CDC eine Studie zu einer Grip­pe­pan­demie in einem Umfang ähnlich von Covid-19. Alle Daten zu Masken zeigten, dass virale Infek­tionen nicht gestoppt werden konnten. Es gibt keine Hinweise darauf, dass ein Masken­mandat funk­tio­niert hat. Tatsäch­lich tragen die Menschen in den USA seit Monaten sehr häufig Masken, obwohl die Fall­zahlen explodierten.“

6. Zum Corona-Immunitätsschwindel

Gouver­neur DeSantis: 

„Gibt es irgend­welche Zweifel, dass jemand, der COVID schon hatte, Immu­nität entwickelt?“

Dr. Jay Bhattacharya

„In der wissen­schaft­li­chen Lite­ratur gibt es eine Viel­zahl von Belege, die defi­nitiv aufzeigen, dass die über­wie­gende Mehr­heit der Menschen eine dauer­hafte Immu­nität entwi­ckelt, wenn sie COVID schon einmal hatte. Es ist sehr unwahr­schein­lich, dass Sie erneut infi­ziert würden, doch vor Neuin­fek­tionen geschützt scheinen. Selbst wenn Sie zu einem späteren Zeit­punkt erneut infi­ziert werden, wird es sehr wahr­schein­lich weniger schwer­wie­gend verlaufen. Ja, es ist genau wie bei den anderen Corona-Viren. Wenn Sie infi­ziert werden, entwi­ckeln Sie eine Immu­nität, die eine Weile hält. Nicht für immer, aber für eine Weile.“

Dr. Martin Kulldorff

„… Es gibt mehr Nach­weise, dass natür­liche Infek­tionen mehr Immu­nität erzeugen als durch Impfungen. Aber natür­lich liefern auch Impf­stoffe Beweise, dass sie Immu­nität aufbauen.“

Dr. Sunetra Gupta

„…Gehen wir davon aus: Es ist ein neues Virus. Wir wissen nicht, wie es sich verhält. Und das war die Recht­fer­ti­gung zu sagen: „Okay, wir wissen nicht, wie es sich verhält. Wir wissen nicht einmal, ob es uns natür­liche Immu­nität verschaffen kann.“ Nun, was machen die Wissen­schaftler unter diesen Umständen? Sie sehen sich nach anderen Viren um und es gibt vier weitere Corona-Viren, von denen wir aus vorhan­denen Studien wissen, dass Sie auf ähnliche Weise Immu­nität erzeugen. Wir bilden Anti­körper gegen die Spike-Proteine mit  T‑Zellen Abwehr und diese schützen Sie für immer, insbe­son­dere vor schweren Krank­heiten und dem Tod. Sie schützen nicht vor einer erneuten Infek­tion, aber sie schützen uns vor schweren Krank­heiten und dem Tod.“

Dr. Scott Atlas

„Es war die komplette Ableh­nung jahr­zehn­te­alten Basis­wis­sens aus Biologie und Immu­no­logie zu beob­achten. Wir verfügen über jahr­zehn­te­lange Erfah­rungen mit Corona-Viren. Funda­men­tales Grund­wissen aus der Biologie besagt, dass im Fall einer Virus­in­fek­tion mit hoher Wahr­schein­lich­keit eine Art von Schutz entsteht. Daten aus Singapur verweisen auf eine robuste T‑Zellen-Reak­tion und Kreuz­re­sis­tenz. Dies ist medi­zi­ni­sches Grund­wissen aus den ersten Semes­tern, falls man Sie darauf anspricht. Ich kann nicht verstehen, warum jahr­zehn­te­alte Erfah­rungen und grund­le­gende biolo­gi­sche Phäno­mene verworfen wurden und kontro­vers disku­tiert werden.“

7. Zum Corona-Impfwahn-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

 „… Glauben Sie, dass die Prio­rität von Impfungen für ältere Menschen ein wirk­sa­merer Ansatz ist als für Arbeits­kräfte und jüngere Arbeitnehmer?“

Dr. Martin Kulldorff

„Ja es sind die Älteren die ein hohes Risiko für schwere Krank­heiten und Sterb­lich­keit tragen. Es sind offenbar die älteren Menschen, die wir für Impfungen prio­ri­sieren sollten… Die einzige Ausnahme bilden Menschen wie Pfle­ge­per­sonal von Alten­heimen und Kran­ken­häu­sern, um Pfle­ge­heim­be­wohner oder Pati­enten nicht anzustecken…“

Dr. Jay Bhattacharya

„Ich stimme dem voll­kommen zu. Ich denke, die Prio­ri­sie­rung älterer Menschen hat Leben gerettet – viele Leben gerettet. Ich meine, Impfungen sind derzeit begrenzt verfügbar… sobald sie allge­gen­wärtig verfügbar sein werden, kann jeder eine haben, der eine will…“

Dr. Scott Atlas

„… die Prio­ri­sie­rung für Pfle­ge­heime, die der Gouver­neur vornehmen ließ, ist ange­messen, zumal der Höhe­punkt an Fällen in den Pfle­ge­heimen um mehr als 80% zurück­ge­gangen ist. Und die Todes­fälle in Pfle­ge­heimen sind in den USA um mehr als 60% gesunken. Das sind fantas­ti­sche Neuig­keiten. Und ich stimme dem zu… Sie impfen also sowohl das Personal von Pfle­ge­heimen als auch die Bewohner, verdop­peln jedoch nicht den Schutz in Umge­bungen von geringem Risiko. Und was ist ein Umfeld geringen Risikos? Nun, eine Grund­schule ist ein Umfeld mit geringem Risiko.“

8. Zum Corona-Impfpass-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

„… einige sagen, um viel­leicht in einem Flug­zeug zu fliegen, eine Kreuz­fahrt zu machen, eine Konzert­ver­an­stal­tung zu besu­chen, dass Sie einen Impf­nach­weis, wie einen Impf­pass benö­tigen. Wie beur­teilen Sie eine solche Forderung?“

Dr. Martin Kulldorff

„… eines der Grund­prin­zi­pien des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens ist Vertrauen. Falls wir Impfungen vorschreiben, sei es über einen Impf­pass oder eine obli­ga­to­ri­sche Impfung, würde das zu einer erhöhten Skepsis gegen­über Impfungen führen… Leute die Impf­pässe oder eine obli­ga­to­ri­sche Impfung befür­worten… denken, dass sich dann mehr Menschen impfen lassen, aber es ist tatsäch­lich umge­kehrt. Sie schä­digen damit das Vertrauen in das öffent­liche Gesund­heits­wesen, was zu weniger Impfungen führt. Forde­rungen nach Impf­pässen – diese sind eine sehr, sehr schlechte Idee.“

Dr. Jay Bhattacharya

„Ich stimme dem voll und ganz zu. Ich meine, dass ein sehr großer Teil der Bevöl­ke­rung bereits infi­ziert und immu­ni­siert wurde. Die Beweise aus Studien belegen keine Wirk­sam­keit von Impfungen gegen­über solchen Gruppen.

Zwischen­frage DeSantis: 

…das ist wichtig, damit die Leute es verstehen: Ich denke, es sind die klini­schen Daten von Pfizer und Moderna in Bezug auf impf­ges­teste Personen, die zuvor schon über eine infek­ti­ons­ba­sierte Immu­nität verfügt hatten. Es wurde kein Nutzen nach­ge­wiesen, richtig?“

Dr. Jay Bhattacharya

„Sie (Pfizer und Moderna) haben jene Gruppe (mit natür­li­cher Immu­nität)  zuvor von der Wirk­sam­keits­ana­lyse ausge­schlossen, weil sie wussten, was sie finden würden: Nachdem diese Gruppe bereits immun war, doch geimpft würde, ergäbe das nichts…“

Dr. Sunetra Gupta

„… ein Anathema für mich, denn ich denke, es wider­spricht der inter­na­tio­nalen Idee, der ich mich verpflichtet fühle. Was sollen wir also tun? Wir haben einen fantas­ti­schen Job gemacht und eines hat Groß­bri­tan­nien hinbe­kommen: Wir sind jetzt in der Lage auf zu machen. Wenn wir aber beschließen, dass wir uns nur jenen öffnen, die einen Impf­pass mit einem Stempel vorweisen sollen, welche Botschaft sendet das an die Welt? Wenn wir sie zwingen, in Quaran­täne zu gehen oder große Geld­be­träge auszu­geben, schränken wir ein… Ich finde ein solches Konzept ziem­lich verabscheuungswürdig.“

Gouver­neur DeSantis

„ …in Florida verlangen wir keine Impf­pässe. Ich meine, das ist völlig inak­zep­tabel. Hier im Bundes­staat Florida müssen sich die Leute also keine Sorgen machen….“

9. Zum Corona-Virenvarianten-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

„… es wird viel über Viren-Vari­anten gespro­chen: Man hört von verschie­denen Viren­stämmen und ich meine es wird als etwas Bedroh­li­ches und Beängs­ti­gendes darge­stellt. Es stellt sich die Frage: Ist dies etwas Uner­war­tetes oder von solchen Viren zu erwarten gewesen?

Dr. Sunetra Gupta

„… ich hatte nicht erwartet, dass es diese Verän­de­rungen geben würde und dass wir die glei­chen Arten von Verän­de­rungen in verschie­denen Teilen der Welt finden würden. Dies deutet mit Sicher­heit darauf hin, dass diese Ände­rungen den Viruspo­pu­la­tionen in diesen verschie­denen Teilen der Welt einen gewissen Vorteil verschaffen. Es deutet auch darauf hin, dass es nur wenige Dinge gibt, die das Virus durch Muta­tionen errei­chen kann, um über­haupt einen Vorteil zu erzielen. 

Einmal mehr müssen wir uns den etablierten theo­re­ti­schen Rahmen­be­din­gungen zuwenden, die erklären, was passiert, wenn eine neue Vari­ante entsteht. Wir wissen, dass eine neue Vari­ante mit auch nur geringem Infek­ti­ons­vor­teil sich ausbreiten kann. Dies wird umso wahr­schein­li­cher je mehr Menschen bereits immun sind, sodass die Vari­anten nach neuen Menschen drängen, um sie infi­zieren zu können.

Wahr­schein­lich gibt es hier einige Vari­anten, die sich etwas besser verbreiten, und andere, von denen wir wissen, wie einige sehr schöne Labor­ar­beiten gezeigt haben, dass sie sich der Immun­re­ak­tionen entziehen, die frühere Vari­anten induzierten/verursachten. Aber dies sind alles kleine, inkre­men­telle Ände­rungen. Trotzdem erlauben sie die Ausbrei­tung dieser neuen Vari­anten, aber das bedeutet nicht, dass sie selbst unglaub­lich aggressiv sind oder dass die Impf­stoffe nicht gegen sie wirken. In der Tat ganz im Gegen­teil: Ich denke, die Impf­stoffe wirken sehr wahr­schein­lich gegen sie und die natür­liche Immu­nität, umso mehr, als sie breit ange­legt ist und wie wir bereits bespro­chen haben, der Kontakt mit anderen saiso­nalen Corona-Viren vor neuen Vari­anten schützen kann. 

Ich denke, es (das Vari­anten-Thema) wurde über­mäßig hoch­ge­spielt, nicht weil es völlig unmög­lich ist, sondern weil es sehr unwahr­schein­lich ist. Der Grund, warum Leute Modelle aufti­schen, bei denen es hoch hergeht und verrückte Dinge tut, ist der, dass sie die Herdenim­mu­nität in Abrede stellen. Wenn Sie also davon ausgehen, dass die Bevöl­ke­rung komplett krank­heits­an­fällig ist und plötz­lich etwas ausbricht, müssen Sie davon ausgehen, dass es sich viel schneller ausbreitet und beschleu­nigt. Wenn man jedoch die Herdenim­mu­nität zugrunde legt, kommen Sie zu dem logi­scheren Schluss, dass die Ausbrei­tung nur ein wenig schneller verläuft oder wie beim Tauziehen sich das Gleich­ge­wicht nur gering­fügig auf die Seite dieser neuen Vari­anten verschiebt.“

10. Zum Corona-Panikmache-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

„… Können wir sagen, dass die meisten dieser Infek­tionen durch sympto­ma­ti­sche Träger über­tragen werden, oder ist dies eher einer der selte­neren Fälle, wobei die asym­pto­ma­ti­sche Ausbrei­tung der Haupt­treiber wäre?“

Dr. Jay Bhattacharya

„Ich denke, dass es zunächst viele Menschen gibt, die asym­pto­ma­tisch sind bzw. mit Anhalts­punkten, dass sie das Virus in sich tragen; das betrifft einen großen Teil der Fälle. Obschon die Menschen die Krank­heit haupt­säch­lich nur als diese tödliche virale Lungen­ent­zün­dung betrachten, die zu Kran­ken­haus­auf­ent­halten und zum Tod führt. Tatsäch­lich ist die über­wie­gende Mehr­heit der Fälle jedoch relativ leicht, asym­pto­ma­tisch oder mit milden Symptomen… Eine asym­pto­ma­ti­sche Ausbrei­tung ist möglich, aber viel, viel, viel, viel weniger wahr­schein­lich als eine sympto­ma­ti­sche Ausbrei­tung.

Dr. Martin Kulldorff

„Gleich­zeitig spielt es im Hinblick auf die opti­male Stra­tegie keine Rolle. Denn unab­hängig davon, ob die Über­tra­gung sympto­ma­tisch oder asym­pto­ma­tisch vonstatten geht, sind die Lock­downs schlecht… … der ‚foku­sierte Schutz‚ für die am stärksten gefähr­deten Personen ist der rich­tige Ansatz, unab­hängig von der Über­tra­gung von sympto­ma­ti­schen gegen­über asym­pto­ma­ti­schen Personen.“

Dr. Scott Atlas

„Ich möchte nur hinzu­fügen, dass… die über­wie­gende Mehr­heit der Menschen kein Problem mit diesem Virus hat… Es gibt (nur) eine defi­nierte Gruppe mit hohem Risiko…  

Wir hören von einigen Beamten des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens die Impfungen von kleinen Kindern fordern. Das Risiko durch dieses Virus ist für Kinder außer­or­dent­lich gering. Hier stellt sich eine mora­li­sche und ethi­sche Frage, ob kleine Kinder gegen eine Infek­tion geimpft werden sollen, mit der sie im Wesent­li­chen kein Problem haben.“

Gouver­neur DeSantis

… Sie haben etwas von der Panik erwähnt… Wenn Sie ein Jahr zurück­gehen, war es wahr­schein­lich genau um diese Zeit im März 2020, als die Dinge (außer Kontrolle gerieten)… Die Empfeh­lungen hießen, in Ihren Ellbogen zu niesen und zu Hause zu bleiben, falls Sie krank wären. Dann wurde die Welt plötz­lich zuge­schlossen. Ich denke, die beiden Dinge, die wahr­schein­lich viel auslösten, waren diverse Bilder aus China, auf denen man Leute auf der Straße einfach umfallen sah… Und dann hatten sie diese Prognosen, die gemacht wurden, insbe­son­dere durch Neil Ferguson vom Impe­rial College (in London). Das gelangte natür­lich ins Büro des Premier­mi­nis­ters von Groß­bri­tan­nien sowie ins Weiße Haus, weil er (auch) die Verei­nigten Staaten model­lierte und Millionen von Todes­fällen durch Corona-Viren prognos­ti­zierte. Inter­es­san­ter­weise schloss er (Neil Ferguson vom Impe­rial College) Lang­zeit­pfle­ge­ein­rich­tungen ausdrück­lich aus.

Wie wir wissen, waren die Pfle­ge­heime ein großer Teil der COVID-bedingten Ster­be­fälle in den Verei­nigten Staaten. Also sagte er (Neil Ferguson vom Impe­rial College) darüber hinaus 2 Millionen Tote voraus. Und das hat dazu beigetragen das Spiel zu verändern… 

Neben Neil Ferguson vom Impe­rial College, gab es auch Kran­ken­haus­mo­delle, die massive Kran­ken­h­aus­über­be­le­gungen vorher­sagten. Und wirk­lich, wenn sie über einige dieser Gouver­neure spre­chen, die infi­zierte Pfle­ge­heim­pa­ti­enten in Pfle­ge­heime zurück­schickten, denke ich, dass sie dies taten, weil sie sich auf diese Modelle verließen…  Natür­lich waren es schlechte Entschei­dungen, aber ich denke, sie wurde von einigen dieser fehler­haften Prognose-Modellen (wie z.B. vom Impe­rial College aus London) angetrieben.

Dr. Jay Bhattacharya

„… ich denke, dass die Model­lie­rungen in den frühen Tagen kata­stro­phal falsch lagen. Ich denke, Sie haben absolut Recht, Gouverneur… 

… ich stimme voll­kommen zu. Ich denke, dass die über­mä­ßige Abhän­gig­keit von den Model­lie­rungen, die immer wieder und wieder (von den Medien) gebracht wurden besten­falls ungenau und im schlimmsten Fall irre­füh­rend waren – eines der Haupt­pro­bleme dieser Epidemie sind.“

Gouver­neur DeSantis

„… offen­sicht­lich hatten wir Ferguson aus Groß­bri­tan­nien. Ich weiß, dass er Teil des SAGE Komi­tees ist – siehe wiki­pedia dazu. Und dann gab es für die ameri­ka­ni­sche Situa­tion auch die Corona Task Force des Weißen Hauses. Aber Ferguson* sagte 100 Millionen Todes­fälle durch Schwei­ne­grippe voraus. Es gibt also offen­sicht­lich schon lange viele fehler­hafte Modelle. Warum wurde dies plötz­lich so ein Treiber in Groß­bri­tan­nien und in den Verei­nigten Staaten?

* Anmer­kung der Redak­tion: Ian Ferguson wirkte als wich­tiger Front- & Verbin­dungs­mann zwischen dem briti­schen univer­si­tären Bereich mit seinem spezi­ellen & außer­ge­wöhn­li­chen Stif­tungs­wesen und Deep Pharma in der Formie­rungs­phase: Er prognos­ti­zierte wegen der Vogel­grippe 200 Millionen Tote (in Wirk­lich­keit weniger als 300)und wegen BSE 50.000 Tote (in Wirk­lich­keit weniger als 177). Siehe auch The Spec­tator vom 16 April 2020 – hier weiter­lesen:  www.spectator.co.uk/article/six-questions-that-neil-ferguson-should-be-asked

Dr. Sunetra Gupta

„Das kann ich nicht beant­worten. Ich bin ebenso verblüfft darüber, warum in diesem spezi­ellen Fall diese Übungen(!)welldiese Vorher­sagen die Politik so voran­treiben konnten, wie sie es getan haben. Ich denke, Modelle – ich mache selbst mathe­ma­ti­sche Modelle – sind außer­ge­wöhn­liche konzep­tio­nelle Werk­zeuge. Aber im März letzten Jahres haben wir ein Papier veröf­fent­licht, das zeigte, dass Sie nicht vorher­sagen können, was passieren würde.

Fast alles, was ich sage, basiert auf meinem Verständnis, wie sich eine Infek­ti­ons­krank­heit wie das Corona-Virus in einer Popu­la­tion ausbreitet. Dies basiert auf einem sehr einfa­chen Modell, das gut etabliert ist und mit dem wir alle sehr gut vertraut sind. Und ein Groß­teil der Arbeit, auf der Politik zu beruhen scheint, baut darauf auf. 

Es erfor­dert eine Menge Vertrauen in verschie­dene Annahmen und Para­meter, für die Menschen mithilfe statis­ti­scher Tech­niken Vermu­tungen anstellen, was ich proble­ma­tisch finde. Ich denke, es ist sehr schwierig Voraus­sagen basie­rend auf einer begrenzten Daten­menge zu treffen, wenn das Modell dann auf solchen (begrenzten) Daten fußt.

Gouver­neur DeSantis

„Ich denke, das wirft Fragen auf, denn es gab viele dieser Modelle… Sie wurden verwendet, um die Politik zu beein­flussen, aber auch in den popu­lären Medien, um ein Welt­un­ter­gangs­sze­nario zu verbreiten…“

11. Zum Corona-Lügenpresse-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

„Wie würden Sie aus wissen­schaft­li­cher Sicht bewerten, wie sich die Medien dabei verhalten haben? Liefern sie Infor­ma­tionen im Kontext und mit Perspek­tive? Versuchten die Medien, in ihrer Bericht­erstat­tung fantas­ti­scher oder hyste­ri­scher zu wirken und ich denke beson­ders an die frühen Tagen (der Pandemie)?“

Dr. Jay Bhattacharya

Ich meine, die Medien haben die Panik verur­sacht. Ich habe dafür ein gewisses Mitge­fühl, weil viele Wissen­schaftler auch Panik verbrei­teten… Was ich den Medien empfehlen würde, ist, ein viel brei­teres Spek­trum von Wissen­schaft­lern zu konsul­tieren, wenn Sie über so etwas berichten. Die ausge­löste Panik hat eigenen Schaden verur­sacht. Sie hat einen Zyklus an Quaran­tä­ne­maß­nahmen in Gang setzt und einen weiteren Zyklus, der auch Risi­ko­pa­ti­enten nicht schützen konnte. Es hat tatsäch­lich die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung auf unmerk­liche Weise geschä­digt und es wird sehr schwierig sein, dies rück­gängig zu machen… Die Medien haben ein Umfeld geschaffen, in dem es selbst für Wissen­schaftler sehr schwierig wird, ihrer Arbeit nach­zu­kommen und Dinge auszu­spre­chen, die gegen das konven­tio­nelle Narrativ verstoßen, aus Angst vor den Medien, die ihre Angriffe auf die Wissen­schaftler richten könnten. Ich denke, Wissen­schaft funk­tio­niert nur, wenn Sie ein Umfeld vorfindet, in dem sich die Menschen frei fühlen können, offen darüber zu spre­chen, was sie tatsäch­lich glauben und denken. Die Panik­mache hat die Arbeit der Wissen­schaftler erheb­lich erschwert.

 Dr. Martin Kulldorff

„… unter meinen Kollegen, glaubt die Mehr­heit nicht an Quaran­täne und ist der Meinung, dass ‚foku­sierter Schutz‘ der rich­tige Ansatz ist. Aber wenn wir uns die Medien ansehen, haben sie sich auf eine sehr kleine Gruppe von Wissen­schaft­lern konzen­triert, die einen anderen Stand­punkt vertritt, und dieje­nigen von uns igno­riert, die nicht an Lock­downs glauben und einen ‚foku­sierten Schutz‘ präfe­rieren. Aber auch die Medien haben eine Art Herden­denken: Dann werden jene Wissen­schaftler, die gegen die Medien vorgehen, auf verschie­dene Weise von den Medien ange­griffen, was viele Wissen­schaftler dazu bringt, sich nicht zu äußern, weil sie diesen ganzen Unsinn nicht mitma­chen wollen. Ich denke, die Medien haben keine gute Arbeit geleistet, um die ganze Pandemie zu verstehen. 

Angst zu verbreiten ist niemals eine gute Idee, wenn es um die öffent­liche Gesund­heit geht. Das wider­spricht dem Umgang mit Krank­heiten. Wir sollten nur die objek­tiven Infor­ma­tionen verbreiten und das Problem weder über­treiben noch verschweigen.“

Dr. Sunetra Gupta

„Es ist grau­en­haft: Ich meine, wie Todes­fälle und Fall­zahlen gemeldet werden – jedes Mal, wenn es zu einem leichten Anstieg kommt, gibt es Schlag­zeilen. Niemand spricht über Ster­be­raten, die fallen, was im Moment der Fall ist. Wir sind in einer sehr guten Posi­tion. Es gibt eine vorsätz­liche Verzer­rung der Fakten… Es herrscht absolut keine Ausge­wo­gen­heit. Und als Betrof­fene, die von den Medien persön­lich ange­griffen wurde und deren Ansichten falsch darge­stellt wurden, bin ich erstaunt und kann nicht verstehen, wie die vierte Gewalt, die eine so wert­volle Rolle in jeder Demo­kratie zu spielen hätte, auf diese Weise mitmacht…“

Dr. Scott Atlas

„Im Zentrum heute stehen nicht nur (Verbal)attacken, sondern auch eine offene Zensur. Meine eigenen YouTube-Inter­views über Schul­öff­nungen wurden abge­dreht. Verschie­dene Tweets wurden zensiert. 

Ich denke, viele von uns haben das schon erlebt. Und das ist wirk­lich schäd­lich. Ich denke, wir decken hier einige Probleme auf, die uns noch nicht gewahr wurden: Nicht nur die Macht der Regie­rung, alles abzu­schalten, sondern auch die Macht der Medien offen zu kontrol­lieren, was über­haupt gesagt wird. Und wenn wir das auf die Kritik der Univer­si­täten ausdehnen, weil man gegen ihre akzep­tiertes Narrativ verstößt, so wird der Prozess der Wahr­heits­fin­dung behin­dert, den wir verfolgen.

Das ist ein großes Problem. Ich meine, dies ist wirk­lich ein großes Beispiel: Wie im Zuge der Pandemie Infor­ma­tionen unter­drückt werden – die Medien sind eine Hybris… Ich möchte darauf hinweisen, dass sich die ameri­ka­ni­schen Medien von den übrigen Medien unter­scheiden… In der Wirt­schafts­li­te­ratur gibt es eine Studie, in der quan­ti­fi­ziert wurde, wie viel nega­tive Studien über die Pandemie produ­ziert wurden. In den englisch­spra­chigen Medien außer­halb der USA äußerten sich 53% der Studien negativ über die Pandemie. In den USA äußerten sich 90% der Studien negativ zur Pandemie. Dies ist sehr wichtig zu reali­sieren: Die Medien sind rück­sichtslos, wenn sie solche Ängste auslösen. Medien haben eine Verant­wor­tung, die meiner Meinung nach aufge­geben wurde.“

12. Zum Corona-Panikmache-Schwindel

Gouver­neur DeSantis

„… Ich meine, es gab offen­sicht­lich viel Angst in der Öffent­lich­keit. Wenn man die Leute sah, die Anfang März letzten Jahres Notauf­nahmen besuchten, gab es einen Punkt, als Pati­enten mit Schlag­an­fall schlag­artig wegblieben. Es war nicht die Regie­rung, die das verur­sachte – es waren die Leute, die zu viel Angst hatten… sie dachten, wenn sie ins Kran­ken­haus kämen, würden sie den Corona-Virus bekommen und mögli­cher­weise sterben. Dies hatte viel­fach mit Angst zu tun, nicht notwen­di­ger­weise mit dem Lockdown.“

Dr. Scott Atlas

„Ja, absolut. Ich meine, wenn Sie sich die Daten ansehen, haben 40% der Pati­enten mit akutem Schlag­an­fall keinen Kran­ken­wagen gerufen. Sie hatten solche Angst, dass sie einfach zu Hause blieben. Bis zu 78% der Krebs­vor­sor­ge­un­ter­su­chungen wurden nicht durch­ge­führt. Das bedeutet, dass sie die Krebs­er­kran­kungen nicht entdeckten. Das sind mögli­cher­weise allein in diesem Jahr in den USA über eine Million Fälle. Hinzu kommen die psychi­schen Schäden aus Angst… bei Teen­agern gab es mehr als eine Verdrei­fa­chung der Versi­che­rungs­an­sprüche wegen Selbstverletzung…“

Dr. Martin Kulldorff

„Ich denke auch, dass die Lock­downs und Ängste Hand in Hand gehen, weil Angst als Werk­zeug einge­setzt wurde, um die Sperren zu recht­fer­tigen… Daher fällt es den Leuten schwer, zwischen Sperren und Angst zu unter­scheiden. Ich denke Lock­downs und Angst, sind zwei Seiten derselben Medaille, die während dieser Pandemie verwendet wurden.“ 

13. Zum Corona-Wissenschaftsschwindel

Gouver­neur DeSantis

„Dr. Kull­dorff, Dr. Gupta, Dr. Bhat­tacharya, als Sie vor vielen Monaten eine Stra­tegie und einen ‚foku­sierten Schutz‘ befür­wor­teten, wurden Sie als im Grunde genommen Abtrün­nige kriti­siert; sie rich­teten sich offen­sicht­lich gegen das Narrativ. Es wurde gefol­gert, dass Sie nicht „der Wissen­schaft folgen“ würden. Aber Martin Kull­dorff, Sie haben über bestimmte Grund­sätze des öffent­li­chen Gesund­heits­wesen gespro­chen, die für die Diszi­plin wirk­lich grund­le­gend sind. Ich meine mehrere, denn Sie müssen sich allen gesund­heit­li­chen Konse­quenzen annehmen, nicht nur einer Krank­heit. Man muss sowohl lang­fris­tige als auch kurz­fris­tige, aber beson­ders lang­fris­tige Aspekte berück­sich­tigen. Sie können Risiken und Schäden im Leben besei­tigen. Ein Fall ist wirk­lich jemand, der tatsäch­lich krank ist. Es ist nicht nur jemand, der mögli­cher­weise Reste eines Virus in sich trägt. Es muss Vertrauen in die Öffent­lich­keit herr­schen. Verla­gern Sie die Last nicht auf bestimmte Gruppen? Können Sie also über einige dieser Prin­zi­pien spre­chen und ob die Lock­downs und die Art und Weise, wie sich die Dinge im März entwi­ckelten, eine Abwei­chung von der akzep­tierten Wissen­schaft darstellten oder ob Sie selbst die Abwei­chung von der akzep­tierten Wissen­schaft repräsentieren?

Dr. Martin Kulldorff

„… ich denke, der Lock­down ist etwas, was noch nie zuvor versucht wurde. Es ist die Abwei­chung von den Grund­prin­zi­pien öffent­li­cher Gesund­heit. Wenn Sie jetzt zum Arzt gehen und der Arzt Sie behan­delt, muss sich der Arzt auf eine bestimmte Krank­heit konzen­trieren, ob es sich um ein Herz-Kreis­lauf-Problem oder um Krebs handelt. Der Arzt versucht sich also auf eine bestimmte Krank­heit zu konzen­trieren. Aber im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit können wir das nicht tun. Wir können uns nicht nur auf COVID-19 konzen­trieren und all die enormen Kolla­te­ral­schäden der öffent­li­chen Gesund­heit durch die Lock­downs igno­rieren. Es ist ein sehr wich­tiges Prinzip des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens, indem wir Krank­heiten als Ganzes betrachten, alle Krank­heiten sowie die körper­liche und geis­tige Gesund­heit. Und das wurde mit den Lock­downs aus dem Fenster geworfen!

Mit diesen Konse­quenzen der Lock­downs werden wir leider sehr lange leben müssen. Und das einzige, mit dem die Lock­downs erfolg­reich waren, war der Schutz der Fach­kräfte, die von zu Hause aus arbeiten können, einschließ­lich der Jour­na­listen, Wissen­schaftler, Anwälte, Poli­tiker und so weiter. Während die Arbeiter, die draußen sein mussten, um Lebens­mittel zu liefern oder im Super­markt usw. zu arbeiten, das enorme Risiko trugen. Dies wider­spricht dem Grund­satz der öffent­li­chen Gesund­heit, der die Gesund­heit für die gesamte Öffent­lich­keit sichert, nicht nur für eine bestimmte Gruppe. Wir müssen die Öffent­lich­keit als Ganzes schützen. Und dazu gehört natür­lich auch das Alter. Wir können Kinder nicht opfern, weil einige Erwach­sene uner­wünschte Angst haben. Ein weiteres Prinzip, das es schon immer gab und das in den Pandemie-Vorsor­ge­plänen enthalten war, die viele Länder zuvor ausge­ar­beitet hatten, ist, dass wir dieje­nigen schützen, die einem hohen Risiko ausge­setzt sind. 

Der Glaube, dass Lock­downs alle schützen würden, einschließ­lich die Alten, war ein sehr fehl­ge­lei­teter und naiver Glaube… Es ist jetzt für immer mehr Menschen offen­sicht­lich, dass Lock­downs die Krank­heit weder besei­tigen noch unter­drü­cken konnten. Genau das haben wir bereits im Oktober gesagt, als wir die Erklä­rung von Great Barrington verfasst hatten und unter­zeich­neten, um für einen ‚foku­sierten Schutz‘ zu sorgen. 

Wir wussten, dass es im Winter zu einer Zunahme der Fälle kommen würde. Aber es dauerte nur ein paar Wochen, nach der Erklä­rung von Great Barrington zum ‚foku­sierten Schutz‘, als die Leute wieder anfingen, sich für Lock­downs einzu­setzen. Dieses große Versagen des öffent­li­chen Gesund­heits­wesen mit Lock­downs hat aus guten Gründen das Vertrauen in die öffent­liche Gesund­heit vermin­dert. Und ich denke, das ist etwas, woran wir als Wissen­schaftler und Beamte des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens  sehr hart arbeiten müssen, um dieses Vertrauen wieder herzu­stellen. Ich denke, der erste Schritt besteht darin, das Versagen der Lock­downs im Zuge dieser Pandemie zu erkennen und einzu­ge­stehen, dass es ein Fehler war.“ 

Dr. Jay Bhattacharya

„…Ich denke, Panik auszu­lösen ist keine gute Methode im Sinne des öffent­li­chen Gesund­heits­we­sens. Das Versäumnis, schutz­be­dürf­tigen Personen zu schützen, ist keine gute öffent­liche Gesund­heits­praxis – ebenso die Öffent­lich­keit zu belügen in Bezug auf die tatsäch­liche Wirk­sam­keit bestimmter Maßnahmen. Ich denke, zu Beginn war das im öffent­li­chen Gesund­heits­wesen in Bezug auf Masken der Fall: Der Versuch, öffent­liche Emotionen zu mani­pu­lieren, Spal­tung und mora­li­sie­rendes Verhalten zu erzeugen. Wenn Sie eine Maske tragen, sind Sie ein guter Mensch. Wenn Sie keine Maske tragen, sind Sie kein guter Mensch. Ich denke, das wurde öffent­liche Gesund­heits­praxis. Die Stig­ma­ti­sie­rung von Krank­heiten bis zu dem Punkt, an dem die Menschen Angst haben zuzu­geben, dass sie über­haupt Covid hatten, ist eine unglaub­lich schlechte öffent­liche Gesund­heits­praxis. Ich meine, dass fast jede einzelne Regel, die ich als gute öffent­liche Gesund­heits­praxis verstehe, während dieser Epidemie verletzt wurde.“


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