Coro­na­wahn: Stadt im Schwarz­wald lässt Spitzel-Brigade auf Betriebe und Bürger los

Bild: pxhere/mohamed hassan

Einige Kommu­nal­po­li­tiker in Villingen-Schwen­ningen spre­chen von Stasi-Methoden. Gemeint ist die Entschei­dung der baden-würt­tem­ber­gi­schen Stadt, nicht nur Mitar­beiter des Kommu­nalen Ordnungs­dienstes (KOD) zur Kontrolle der Corona-Bestim­mungen in der Gastro­nomie einzu­setzen, sondern auch anderes städ­ti­sches Personal. Dieses soll, wie der „Schwarz­wälder Bote“ berichtet, „nach Feier­abend auf Kontroll­gang gehen“, und zwar in zivil und – vorerst? – frei­willig. Insbe­son­dere sollen sie darauf achten, ob die Regis­trier­listen korrekt ausge­füllt werden und ob der Maskenzwang einge­halten wird.

Corona-Krise fördert dunkelste Seiten der mensch­li­chen Seele zutage

Die Entschei­dung der Stadt­ver­wal­tung sorgt für Kritik: „Manche sozialen Netz­werker fühlen sich an die alten DDR-Zeiten erin­nert und spra­chen offen von Spitzel- und Stasi-Methoden.“ Tatsäch­lich wird dem Denun­zi­an­tentum Tür und Tor geöffnet. Aus dem Bericht des „Schwarz­wälder Boten“ geht auch hervor, dass sich die Begeis­te­rung des städ­ti­schen Perso­nals, an der Bespit­ze­lungs­ak­tion mitzu­ma­chen, in Grenzen hält.

Zudem hat die Corona-Krise bei vielen Menschen die dunkelsten Seiten ihres Charak­ters ans Tages­licht geför­dert. So recht­fer­tigt Villingen-Schwen­ningen die umstrit­tenen zivilen Streifen mit „sehr vielen Beschwerden von Bürgern, teils per Telefon, teils per E‑Mail, die sich daran stießen, dass es manche Gewer­be­trei­bende und Gastro­nomen mit den Regeln zum Infek­ti­ons­schutz nicht allzu genau nehmen würden. Mal seien die Regis­trier­listen nicht ordent­lich geführt worden, mal seien keine Masken getragen worden“. Zudem hätten sich einige Wirte und Lokal­be­treiber gegen­seitig angezeigt.

Dieser Beitrag erschien erst­malig auf zurzeit.at

5 Kommentare

  1. Merkel Regime-Spitzel kommen bereits aus allen Löchern gekro­chen. Die eins­tigen DDR Spitzel haben wieder Hoch­kon­junktur. Es wird sogar schon wieder in Fami­lien und unter Freunden bespitzelt…

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  2. OMG, was ist nur aus diesem Land geworden ?

    Wem das Gebaren eines Gast­wirtes und / oder seiner Gäste miss­fällt , der soll doch woan­ders essen / trinken oder zu Hause bleiben. 

    Mal ange­nommen – mit seeeehr viel Skepsis -, die Behaup­tung der viel­fa­chen Beschwerden würde stimmen.….
    .… ihr Denun­zi­anten , schämt ihr euch nicht ?
    Wie alt seid ihr ? Kindergartenalter?

    Lasst doch alle so leben, wie sie es wollen !
    Jene, die mehr oder weniger stillen Protest auf diese Weise ausdrü­cken sind wacher und mündiger als ihr, die ihr eure Mitmen­schen anschwärzt.
    Wer Angst vor einem zumeist harm­losen Erreger hat und den perma­nenten Lügen der MSM und somit der Regie­rung Glauben schenkt ist ange­halten, für den eigenen Schutz selbst zu sorgen. Wieweit der dann gehen muss, entscheidet jeder für sich.
    Lasst die Wirte selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie für ihr Etablis­se­ment etablieren wollen, schließ­lich werden sie dafür auch gerade stehen müssen und unter Umständen sogar Kund­schaft verlieren. 

    Deut­sche , wacht doch endlich auf !

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  3. Die Stadt­ver­wal­tung Villingen-Schwen­nin­gens sollte lieber mehr Poli­zisten oder Ordungs­be­amte einstellen, die dann offi­ziell und sichtbar die Verord­nungen (denn es sind KEINE Gesetze) kontrol­lieren. In der Krimi­na­li­täts-Thematik waren „Bürger­wehren“ noch verpöhnt, nun aber werden sie „geduldet“, oder „geför­dert“.
    Wer Angst vor dem Killer­virus hat soll zu Hause bleiben. Der Rest kann sich ja dem Freitod hingeben. Selber Schuld.

    • Lump statt Schuft.
      Die Origi­nal­ver­sion dieses Zitates des deut­schen Dich­ters August Hein­rich Hoff­mann von Fallers­leben (1798 – 1874) lautet:
      Der größte Lump im ganzen Land,
      das ist und bleibt der Denunziant

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