Corona-Scam: Millionen-Spenden als Omicron-Unterstützung

Nigeria-Phishing
Nigeria 419 Scam mit Corona - Millionenspenden versprochen (Bildmontage Unser-Mitteleuropa / Transdanubier)

Es konnte ja nicht ausbleiben: Nicht nur die Phar­ma­in­dus­trie, auch die Phis­hing-Hacker haben bereits die finan­zi­ellen Möglich­keiten der Omicron-Muta­tion für sich entdeckt und fischen im grossen Teich von Corona.
So verspre­chen die gross­zü­gigen „Spender“ in rade­bre­chendem Deutsch per e‑mail tausenden Empfän­gern mehrere Millionen Euro an „Unter­stü­zung für Omicon-Virus“.

 

Hier der Mail­text im Original-Wortlaut:

Herz­li­chen Glück­wunsch, Unter­stüt­zung für Omicron-Virus.
Ihre E‑Mail wurde in Manuel franco ausge­wählt und Fami­li­en­spenden Sie haben die Summe von 2.800.000,00 Euro gewonnen Bitte nehmen Sie diese E‑Mail sehr ernst und melden Sie sich zurück. Wir geben diese Spenden an Sie, um Sie während der Pandemie und denen zu unter­stützen um Sie herum, Dies ist Ihr Gewinn­code (MF4322019). Holen Sie sich mit Ihrem Code zurück, um Anspruch zu erheben. HINWEIS (ICH rate Ihnen, diese Infor­ma­tionen privat zu halten, um zu vermeiden, dass jemand versucht, Ihr Geschenk zu beanspruchen)

Danke Manuel Franco und Familie. 


Betrugs­ma­sche aus Schwarzafrika

So wie die ominöse Virus-Vari­ante dürften auch diese Mails aus Schwarz­afrika kommen (auch wenn die Absen­de­adresse .br auf Brasi­lien deutet).
Die Masche – bekannt als „Nigeria-Letter“ oder „419-Fraud“ (benannt nach dem Para­gra­phen des Nige­ria­ni­schen Straf­ge­setzes für diese Art von Vorschuß­be­trug – Advance Fee Fraud) ist immer die selbe: Den Mail­emp­fän­gern wird eine hohe Summe als Spende, Erbe oder ähnliche Zuwen­dung in Aussicht gestellt. Wenn man seinen „Gewinn“ abrufen will muss man nicht nur seine Daten bekannt­geben, mit denen die Nige­ria­ni­sche Mafia („Schwarze Axt“) dann weiteren Schind­luder treiben kann, sondern zuerst noch immer wieder mitt­lere Geld­be­träge an die „Unter­stützer“ über­weisen – um Notare und Bank­spesen zu bezahlen, Beamte zu bestechen und Ahnliches.

Corona-Scam: Never Ending Story

Ebenso wie die „Pandemie“ ist auch dieser Scam eine endlose Geschichte: Den gutgläu­bigen Opfern wird ständig ein neues Hindernis aufge­zeigt, weswegen diese immer neues Geld in dieses „Geschäft“ stecken müssen um endlich an seine „Beloh­nung“ zu kommen. Ebenso wie den Corona-Hörigen immer neue Schi­kanen aufer­legt werden um ihre persön­liche Frei­heit wieder zu erlangen.

Während die Nige­ria­ni­schen Betrüger ständig neues Geld dafür verlangen um einen Notar und noch einen Anwalt zu bezahlen, die Bank­spesen und Über­wei­sungs­kosten zu decken, einen Bank­di­rektor zu bestechen, Versi­che­rung und Gewinn­steuern zu bezahlen, Finanz­be­amte zu schmieren, noch­mals Trans­ak­ti­ons­kosten zu bezahlen, einen weiteren Bank­an­ge­stellten, die Zoll­be­hörden, einen Finanz­mi­nister und noch ein paar Beamte zu schmieren – es tauchen leider immer wieder ein paar kleine Probleme auf … aber bald, jetzt noch ganz wenige Tausend Euro an Regie­kosten und um den Vermitt­lern und deren Zwischen­män­nern ihre Provi­sionen zukommen zu lassen, die Wech­sel­spesen der anderen Bank, die Depot­kosten für das Schliess­fach in dem jetzt das Geld schon zum Greifen nahe liegt …  jetzt noch die fällige Ausfuhr­steuer, Kommu­nal­ab­gaben und die Einkom­mens­steuer, die Voraus­zah­lung für das Kurier­ser­vice, die Trans­port­ver­si­che­rung und die Nota­ri­ats­akte für den Transfer, die Voraus­zah­lung für die Import­kosten … und immer wieder Auffri­schungs­zah­lungen für alle Beteiligten .…

Genauso verlangen die Pandemie-Scammer ständig neue Leis­tungen ihrer Opfer: MNS-Masken, Face­shield, Lock­down, Desin­fek­tion, Nasen­boh­rer­test, FFP2-Maske. noch einen Lock­down, einen neuen Test für die neue Muta­tion und wieder eine Maske und einen Gurgel­test, noch­mals Lock­down bis zur Impfung, Maske, Test­straße, Ausgangs­sperre, Impf­straßen, Lock­down bis zur Auffri­schungs­imp­fung, … nur noch einmal Home­Of­fice, Impflot­terie und Puff-Impfen dann ist es geschafft … aber leider … eine neue Muta­tion erfor­dert neue Tests, Promi-Impfen, noch einen totalen Lock­down und Home-Schoo­ling, dafür gibt’s eine Brat­wurst … Haus­ar­rest für Unge­impfte – bis zum Boos­tern aller Bürger … fast geschafft …? aber da kommt doch noch was .. Impf­zwang, Beuge­haft, … und vorerst (!) nur noch zwei Jahre jedes Quartal Auffrischungsimpfen?

Aber freuet Euch und froh­lo­cket die große Beloh­nung – die „neue Norma­lität“ – kommt so sicher wie die 2,8 Millionen Unter­stüt­zung vom Manuel Franco.

Die Mails aus Afrika sind wohl genauso gefähr­lich wie das afri­ka­ni­sche Omikron-Virus selber und es befällt nur die beson­ders vulnerablen Gruppen der allzu Sorg­losen und Gutgläubigen.(Transdanubier)



2 Kommentare

  1. Wie wäre es mit einer Lich­ter­kette im stillen Gedenken an die Opfer der Nigeria-Letter, von Phis­hing, Compu­ter­viren, falschen Webshops, Enkel­tricks, Romance-Scamming und sons­tigen Internetbetrugsmaschen?
    Da brennen vermut­lich mindes­tens genau so viele Kerzen wie heute am Ring für die Zwangsimpfung.
    Allein die von den diversen russi­schen Bräuten und strammen Stechern abge­zockten Liebes­hung­rigen Damen und Herren würden einer Kerzen­fa­brik einen Jahres­um­satz garantieren.

    • Will ja nicht unken, aber, wenn es in Schland so richtig raschelt, bleibt der Kerzen­zieher auf seinen Stumpen sitzen. Liefer­kette u.s.w. Da ist Werks­ver­kauf ange­sagt. Hunderte von Kilo­me­tern mit’m Lasten­fahrrad, derweil dahom Frau und Kinder geschändet, gekillt und die Notra­tionen über­nommen werden. Gerne auch vom netten Nach­barn. Also frisch an’s Werk, Klopa­pier war gestern, Kerzen sind ange­sagt. Solange es noch Supi­märkte gibt. Sarkasmus? Kann sein.

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