Covid-Wahn­sinn in Aktion an römi­schen Stränden: Big Brother is watching you

Strand von Ostia · Bildquelle: MPI

Liest man den italie­ni­schen Artikel, der von Il Giornale veröf­fent­licht wurde, könnte man meinen, es handele sich um einen schlechten Scherz oder eine Episode einer Sommer-Seifenoper.

Was bei einer Geschichte über hohe Körper­tem­pe­ra­turen und Strände in der Sonne kaum einen Leser inter­es­sieren würde, wird verständ­lich, wenn man weiß, dass es etwas mit Covid und dem Wahn­sinn zu tun hat, den es bei den Herr­schern und anderen Eife­rern auslöst…

So berichtet Il Giornale, dass „der Himmel über Rom, oder besser gesagt über der Küste von Ostia, fast den Durch­flug der ersten medi­zi­ni­schen Drohnen erlebt hätte. Im Moment scheint das Projekt jedoch aufgrund des schlechten Wetters geschei­tert zu sein. Eigent­lich sollten die Drohnen am Samstag, den 4. September, und auch am Sonntag, den 5. September, in die Luft gehen.

„Auf den sozialen Seiten des Gesun­heits­amtes ASL Roma 3 war bis gestern Abend zu lesen: „Tempe­ra­tur­kon­trolle an der Küste von Ostia“. Doch wenige Stunden später erschien eine weitere Mittei­lung: „Aufgrund der für das Wochen­ende erwar­teten schlechten Wetter­be­din­gungen sind wir gezwungen, die Expe­ri­mente mit der Drohne an den Stränden von Ostia zu verschieben.“ Natür­lich wurde die Seite mit Kommen­taren über­schwemmt, die sowohl ironisch als auch etwas besorgt waren. Wie bis gestern bekannt wurde, hatte das Kran­ken­haus­un­ter­nehmen für das erste Septem­ber­wo­chen­ende von 11 bis 16 Uhr einen Aufklä­rungs­flug an der Küste von Ostia zwischen dem Kokos­nuss­kiosk und der Plinius-Fabrik orga­ni­siert. Das Expe­ri­ment scheint vorerst verschoben worden zu sein.

„Auf der ASL-Seite wurde auch erklärt: „Die Drohne fliegt in einer Höhe von mindes­tens 25 m über dem Wasser­spiegel und in einem Abstand von mindes­tens 30 m zu Menschen. Die Tempe­ratur wird auto­ma­tisch vom Ostia-Gerät am Strand“ mit Hilfe einer Wärme­bild­ka­mera über­wacht. Wenn die Drohne eine verän­derte Körper­tem­pe­ratur und damit eine anste­ckungs­ge­fähr­dete Person fest­stellt, alar­miert das Gerät direkt das Gesund­heits­per­sonal am Strand und fordert es auf, sofort einzu­greifen, um den Gesund­heits­zu­stand der Person, die den Alarm ausge­löst hat, fest­zu­stellen und sie aufzu­for­dern, sich so schnell wie möglich einem Test zu unter­ziehen. Neben dem Gesund­heits­aspekt kann die Drohne bei Bedarf auch als Rettungs­schwimmer fungieren und Menschen im Wasser über­wa­chen. Oder die Kontrolle der Einhal­tung der Sicher­heits­vor­schriften, vor allem des Abstands auch am Strand. Die Drohne wird von zwei Personen über­wacht: dem Tech­niker, der das Gerät steuert, und einem Arzt, der bei Bedarf mit dem Personal in den Betrieben und mit der Notruf­nummer 118 kommu­ni­zieren kann.

„Wie die Repub­blica berichtet, erklärte Giulio Maria Ricciuto, der Leiter der Erste-Hilfe-Abtei­lung von Grassi, dass „es sich um eine inno­va­tive und inte­grierte Form der Gesund­heits­ver­sor­gung handelt, die es einem einzigen Mitar­beiter des Gesund­heits­we­sens ermög­licht, aus der Ferne Krank­heiten zu erkennen und den Retter dorthin zu schi­cken, wo es ein kriti­sches Problem gibt, um eine schnelle und unmit­tel­bare erste Hilfe zu leisten und gleich­zeitig eine erste Form der Triage“. Aber es stellt sich die Frage der Privat­sphäre. Manche mögen es nicht, von oben beob­achtet zu werden, selbst wenn sie sich im Sand entspannen oder versu­chen, sich im Wasser über Wasser zu halten. Ein Daten­schutz­ex­perte erklärte: „Dies ist ein Grenz­fall, für den es keine Rechts­grund­lage zu geben scheint, da es sich um eine inva­sive Verar­bei­tung perso­nen­be­zo­gener Daten handelt, über die die Bade­gäste nicht infor­miert werden“. Viele von uns erin­nern sich an die Drohnen der Polizei, die im vergan­genen Jahr über Städten wie Rom und Mailand flogen, um Bewe­gungen und verbo­tene Versamm­lungen während der Abrie­ge­lung zu über­wa­chen und zu kontrol­lieren. In diesem Fall lag eine Geneh­mi­gung der Regie­rung und der ENAC, der natio­nalen Zivil­luft­fahrt­be­hörde, vor.

„Alessio D’Amato, Stadtrat für Gesund­heit und sozio-sani­täre Inte­gra­tion der Region Latium, schrieb in einer Mittei­lung: „Es wird keine Droh­nen­flüge in Ostia geben, dies ist eine auto­nome Initia­tive der ASL Roma 3 und gehört nicht zum Programm des Krisen­stabs Covid-19. Der Präsi­dent der Region Latium, Nicola Zing­a­retti, hat den Gene­ral­di­rektor der ASL um einen Bericht gebeten. Er fügte hinzu, dass „derzeit die einzigen gemein­samen Erfah­rungen mit Drohnen den Trans­port von Medi­ka­menten betreffen und vom Kinder­kran­ken­haus Bambino Gesù durch­ge­führt wurden“.

Es kann nicht bezwei­felt werden, dass diese „auto­nome Initia­tive“ in einigen Monaten schnell „Teil der Program­mie­rung der Covid-19-Krisen­zelle“ werden wird, wie es die Verschwö­rungs­theo­re­tiker ausdrü­cken… Quelle: MPI


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4 Kommentare

  1. Frau M. hat der Verwen­dung von Kanbis benannt­lich eine absage erteilt.
    youtu.be/9Xn4pmwsfz0

    Kanabis braucht man aber auch gar nicht. Man muss berück­sich­tigen, in welchen Zeiten wir leben, und was für „lustige“ Figuren aktuell Politik machen. Die drei Pausen­clowns, die als neue Kanzler kandi­dieren, sind längst nicht das ganze Aufgebot. Schwä­bisch Gmünd findet z.B. eine nackte Stadt­rätin völlig korrekt www.google.de/search?q=Cynthia+Schneider+nackt&hl=de&gbv=1&source=lnms&tbm=isch&sa=X Sogar der Slip scheint nur aufge­malt, weil das eben­falls aufge­malte Wappen immer an derselben Stelle sitzt. Doro­thee Bär regiert am liebsten in Latex www.google.de/search?hl=de&gbv=1&tbm=isch&oq=&aqs=&q=Dorothee+Bär+latex und alle finden es ganz geil toll. Pfaffen sollen unter ihren Kleid­chen hin und wieder Strapse tragen, und wenn es im Gerichts­saal mal ganz leise ist, hört man manchmal das leise Summen der Selbst­be­frie­di­gungs­ma­schine unter dem Rich­ter­pult. Alle finden die Welt in Ordnung. Oder sie wissen es nicht. Und wenn man es ihnen sagt, glauben sie es nicht. Wenn nun solche Miss­ge­burten – psychi­sche Mutanten der übelsten Sorte – „komi­sche Regeln“ machen, ja dann ist das keine Ausnahme, sondern es kann gar nichts anderes erwartet werden. Über­leben des Bürgers wird mehr und mehr zum Glücksfall.

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  2. „Die Tempe­ratur wird auto­ma­tisch vom Ostia-Gerät am Strand“ mit Hilfe einer Wärme­bild­ka­mera über­wacht. Wenn die Drohne eine verän­derte Körper­tem­pe­ratur und damit eine anste­ckungs­ge­fähr­dete Person fest­stellt, alar­miert das Gerät direkt das Gesundheitspersonal“

    Hahaha. Wie dumm die sind.

    Wie will man denn die Körper­tem­pe­ratur bei Menschen messen, die in der Sonne liegen? 

    Außerdem hat die Tube Sonnen­creme dieselbe Tempe­ratur. Hat die dann etwa auch Corona? Man weiß nicht mehr, ob man lachen oder weglaufen soll …

    • Ganz inter­es­sant stelle ich mir das Ergebnis vor, wenn jemand teil­weise unter einem Sonnen­schirm liegt. Der Ober­körper ist gesund, während die Beine und Füße „in hohem Maße“ Corona haben.

      Hoffent­lich lebe ich lange genug, um die Geschichts­bü­cher in 30 J. noch lesen zu können. „Die damals lebenden Menschen entwi­ckelten sich zu derar­tigen Idioten, dass selbst die in den Anstalten lebenden Behin­derten große Angst bekamen“

      Da steht dann bestimmt

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