D: Kampagne „Grüner Mist 2021“ startet

Bildquelle: deutschlandkurier.de

Vor Bundes­tags­wahl soll aufge­zeigt werden, wofür die Grünen tatsäch­lich stehen

In über bundes­deut­schen 50 Städten wird wenige Wochen vor der Bundes­tags­wahl am 26. September auf Groß­pla­katen mit Schlag­worten wie „Tota­litär. Sozia­lis­tisch, Heimat­feind­lich.“ vor „grünem Mist“ gewarnt.

Für die Macher der Kampagne „Grüner Mist 2021“ – abzu­rufen unter gruener-mist.de – herrscht „Alarm­stufe Grün für Frei­heit und Demo­kratie in unserem Land. Die Grünen greifen nach den Schalt­he­beln der Regie­rungs­macht. Kommen sie ans Ruder, womög­lich sogar mit einer grünen Kanz­lerin, werden wir unsere frei­heit­liche Demo­kratie schon in kurzer Zeit nicht mehr wiedererkennen“.

Zudem wird erläu­tert wofür die Grünen stehen: nämlich für Verbots­so­zia­lismus, Indus­trie­zer­stö­rung, Ökodik­tatur, Massen­ein­wan­de­rung und Klima­hys­terie. Die Grünen sind, so die Macher von „Grüner Mist 2021“, „zu allem bereit und zu nichts zu gebrauchen“.

Genau wurde das Programm der Grünen analy­siert und damit der Kern, der hinter der Fassade steckt, mit welcher wiederum die bürger­liche Mitte getäuscht werden soll. Und „Grüner Mist 2021“ kommt zu folgender Schluss­fol­ge­rung: „Grün an der Macht heißt ‚Klimaschutz‘-Planwirtschaft und Öko-Sozia­lismus, Mangel­ver­wal­tung und Indus­trie­zer­stö­rung, Verbots­re­gime und staat­liche Gänge­lung bis in die persön­lichsten Lebens­be­reiche. Grüne Herr­schaft bedeutet ruinierte Staats­fi­nanzen, Steu­er­wu­cher und Massen­ein­wan­de­rung und die endgül­tige Auflö­sung des demo­kra­ti­schen Nationalstaats.“

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

Update:

Reak­tion der Grünen:
Inzwi­schen wurde auch die Reak­tion der Grünen auf die Kampagne publik und wer dahin­ter­steckt. Der grüne Bundes­ge­schäfts­führer Michael Kellner sprach von einer „rechten Schmutz­kam­pagne“ und  „AfD-naher Akteure mit dubioser Finan­zie­rung“. Wie die FAZ berichtet wird die Inter­net­seite „gruener-mist.de“ von der Agentur Conser­vare Commu­ni­ca­tion GmbH finan­ziert, deren Geschäfts­führer David Bendels ist. Er ist auch redak­tio­nell verant­wort­lich für die Inhalte. Bendels war früher Mitglied der CSU und einer der Gründer des „Konser­va­tiven Aufbruchs“, dem Vorläufer der Werte­union. 2016 trat er aus der Partei aus, seither ist er Vorsit­zender des Verein zur Erhal­tung der Rechts­staat­lich­keit und bürger­li­chen Frei­heiten und seit 2017 Chef­re­dak­teur des AfD-nahen Deutsch­land-Kuriers. Als Geld­quelle hatte Bendels gegen­über der Platt­form T‑online „Spenden von Mittel­ständ­lern und enga­gierten Bürgern“ genannt.

Reak­tion der AfD:
Die Hamburger Firma „Conser­vare Commu­ni­ca­tion GmbH“ hat in dieser Woche eine „Anti-Grünen-Kampagne“ gestartet und diese in verschie­denen deut­schen Groß­städten plaka­tieren lassen. Laut Firmen­in­haber David Bendels dient die Kampagne dazu, „vielen Wahl­be­rech­tigten (zu) verdeut­li­chen …, dass von den Grünen eine massive Gefahr für Deutsch­land ausgeht“. In zahl­rei­chen Medi­en­be­richten über die Kampagne wird aktuell sugge­riert, dass es zwischen Herrn Bendels, der auch Vorsit­zender des „Vereins zur Erhal­tung der Rechts­staat­lich­keit und bürger­li­chen Frei­heiten“ ist, und der AfD irgend­eine Verbin­dung oder gar Koope­ra­tion gäbe. Dazu erklärt AfD-Pres­se­spre­cher Peter Rohling:

„Herrn Bendels und die AfD verbindet nichts – außer zwei Abmahn­ver­fahren und eine Klage, die wir im Jahr 2018 erfolg­reich gegen Herrn Bendels einge­reicht haben. Abge­mahnt hatten wir ihn im Juli 2018, weil sein Verein im dama­ligen baye­ri­schen Land­tags­wahl­kampf ohne Kenntnis, Abstim­mung oder gar Beauf­tra­gung der AfD Groß­flä­chen­pla­kate veröf­fent­licht hatte, welche das AfD-Logo enthielten und zur Wahl unserer Partei aufriefen. Nachdem Herr Bendels zunächst eine Unter­las­sungs­er­klä­rung abge­geben hatte, veröf­fent­lichte sein Verein dann später etwas abge­än­derte Plakate, die zwar nicht mehr das AfD-Logo enthielten, aber in den Farben der AfD zur Wahl einer Alter­na­tive aufriefen.
Im September 2018 mahnte die Partei ihn deshalb erneut ab, bean­tragte eine einst­wei­lige Verfü­gung und reichte schließ­lich wegen ausblei­bender Reak­tion im Oktober Klage ein. Über diese wurde im Dezember 2018 dann durch Versäum­nis­ur­teil zu Gunsten der AfD entschieden.
Jenseits dieser juris­ti­schen Ausein­an­der­set­zungen gibt es zwischen der AfD und Herrn Bendels keinerlei Verbin­dung. Medi­en­be­richte, die etwas anderes sugge­rieren, sind reiner Suggestiv-Jour­na­lismus, der die AfD offenbar im Wahl­kampf beschä­digen soll.“

Quelle: presseportal.de


15 Kommentare

  1. Mit den grüner Politik im Fahr­wasser von Nord­korea. Man glaubt jeden Tag, geträumt zu haben, wird aber nicht wach aus diesem Traum.

  2. Sozia­lis­tisch? Ich würd sie glatt wählen. Sozia­lismus bedeutet nicht Umver­tei­lung vom Volk zu Multi­na­tio­nalen Konzernen. Dort wo Sozia­lismus durch­schim­mert genauso Anstrich wie die grüne Farbe und der vorge­täuschte Umwelt­schutz. KEINE Dieser Parteien ist auch nur im Ansatz „Sozia­lis­tisch“
    Der Begriff scheint hier aber langsam zum Synonym für alles Übel zu verkommen mit dem man einen Menge Menschen, die echtem Sozia­lismus durchaus posi­tive gegen­über­stehen, einfach komplett abschreckt. So ähnlich wie in den USA „Kommu­nismus“. Teile und herr­sche – es funk­tio­niert vorzüglich.
    Unsere Feinde sind aber die Selben.

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    • Zwar hast du rein formell Recht, ABER: Die, die es betrifft haben mit ihrer gren­zen­losen Korrupt­heit und Frei­heits­feind­lich­keit den Begriff selbst perver­tiert. Inso­fern ist die Verwen­dung dieses Begriffes schon wieder gerechtfertigt.

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    • Sözio­lismus und Kömmu­nismus waren in Wahr­heit schon immer erzka­pi­ta­lis­tisch. Eine erzka­pi­ta­lis­ti­sche Föhrun­ge­löte erhebt sich über ein gleich arm gehal­tenes Vülk, das sie mit der Mär von der Gleich­heit aller in die Falle gelockt haben, in der sie alle gleich arm gehalten werden von einer erzka­pi­ta­lis­ti­schen super­roi­chen Föhrungs­elöte mit einem Föhrer an der Spitze.
      Sie werden dann von dieser Föhrungs­elöte im Stööts­ge­biet einge­sperrt und zwangs­weise an der Flücht gehin­dert und von der Föhrungs­elöte ausge­beutet, während sie selbst auf dem Rücken des von ihnen ausge­beu­teten Vülkes in Saus und Braus lebt – m. E..

      DAS ist nichts anderes als Erzka­pi­ta­lismus in Rein­kultur. Denke an die vergan­genen und heutigen sözio­lis­tisch-kömmü­nis­ti­schen Süsteme – blicke nur nach Nordkorea.

      Und man kann von Adenauer halten was man will, aber er hatte mit diesen Worten recht – m. E.:

      www.zitate.eu/autor/konrad-adenauer-zitate/93232

      „Das Einzige was die Sözio­listen vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“ – und ich füge hinzu nach meinem Erachten: „und zwar nur für sich selbst.“

      • Was will man denn in einer Zeit erwarten, die Voll­nar­kose mit „soziale Sicher­heit“ übersetzt?
        Es wird natür­lich enden wie immer:
        Die beste Art, den Sozia­lismus zu wider­legen ist, ihn einfach anzuwenden.

        • Oder wie Bier­mann es rezi­pierte, indem er schrieb:
          …und das beste Mittel gegen Sozia­lismus, sag ich laut,
          ist, daß ihr den Sozia­lismus aufbaut! aufbaut! aufbaut!

          Wie auch immer es im Detail gemeint haben mochte, wenigs­tens im Wort­laut hatte er wohl recht.

        • Du kannst ja gerne nach Nord­korea auswan­dern – da wird er schon lange ange­wendet. Das nord­ko­rea­ni­sche Vülk ist sicher weniger begeis­tert, auch wenn es so tun muss als ob, um nicht kurzer­hand über den Jordan geschickt zu werden oder nach einer vorhe­rigen inten­siven Fölte­rung davor.

    • Fragt sich nur, wie lange noch. Unser Alle-Minus-1-Parteien-Regie­rung wurde ja schon in den „Sank­ti­ons­modus“ geschaltet. Gesetze sind nur das Volk. Der moderne Poli­tiker erpresst, was er auf ehrli­chem Weg nicht erlangen kann. Dabei ist es egal, ob die Grünen dran kommen oder nicht, das Ergebnis wird dasselbe sein. Mit einer grünen Kanz­lerin geht halt schneller. Schwe­fel­säure frisst immer schneller, wenn sie unver­dünnt ist.

      • Wenn man dieses Inklu­si­ons­kind nur so leicht weg bekäme wie Schwefelsäure.
        Gegen H2SO4 hilft Natriumhydroxid.
        Aber die Bestände sind ja schon reser­viert, um das niedere Volk auszu­laugen. (Ironie off)

    • Tja – wenn man an dieses Wöhl­plakat von „Die Portei“ denkt, das sogar ‑sofern ich nicht falsch liege- vom Öbersten Verge­wül­tüngs­ge­rücht abge­segnet war und was ich als Mörd­aufruf empfunden habe:

      www.youtube.com/watch?v=sVqwETNr15M

      Diese Plakate über die Agendö der Grönen klärt ja nur über den Inhalt von deren Ögenda auf – denn Massen von Menschen asso­zi­ieren GRÖN immer noch mit Umwelt­schutz und sonst nix.

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