Däni­scher Migra­ti­ons­mi­nister: „Mein Traum sind null Asylbewerber“

Mattias Tesfaye · Bildquelle: Remix News

In einem Gespräch mit der schwe­di­schen Online-Zeitung Bulletin bezeich­nete der däni­sche Minister für Einwan­de­rung und Inte­gra­tion, Mattias Tesfaye, es als fehl­ge­lei­tete Soli­da­rität, wenn eine Gesell­schaft so viele Asyl­be­werber wie möglich aufnimmt. Er erklärte, dass er davon träume, dass es in Däne­mark keine Asyl­be­werber mehr gibt.
 

In einem Gespräch bezeich­nete Tesfaye, der Mitglied der linken Sozi­al­de­mo­kraten ist und dessen Mutter aus Äthio­pien stammt, das derzei­tige Asyl­system in Europa als unmo­ra­lisch und unhaltbar.

„Das Asyl­system wird in einem Ausmaß für die Migra­tion genutzt, das unsere Wohl­fahrts­ge­sell­schaft nicht verkraften kann, und das stellt den Zusam­men­halt in Däne­mark in Frage. Deshalb müssen wir die Asyl­zu­wan­de­rung in den Griff bekommen“, so Tesfaye weiter.

Im Sommer dieses Jahres hatte Tesfayes Partei ein Gesetz verab­schiedet, das es Däne­mark ermög­licht, Asyl­be­werber außer­halb Europas zu behan­deln, was Kritik von migra­ti­ons­freund­li­chen NGOs, der UNO und der Euro­päi­schen Kommis­sion hervor­rief. Das Gesetz erlaubt es Däne­mark, Asyl­be­werber, die auf däni­schem Boden ange­kommen sind, in Zentren in einem Dritt­land zu verlegen, damit ihre Fälle bear­beitet werden.

Während seines Tref­fens mit schwe­di­schen Repor­tern in der vergan­genen Woche vertei­digte Tesfaye die neue Politik mit dem Argu­ment, dass sie zum Erhalt des däni­schen Wohl­fahrts­staates beiträgt und einer größeren Zahl von Asyl­be­wer­bern mehr Schutz bietet.

„Wir wollen alle Ausgaben für das Asyl­system mit Anwälten, Unter­künften, Dolmet­schern und die Heim­reise für dieje­nigen, deren Antrag abge­lehnt wurde, abschaffen“, sagte er.

„Statt­dessen sollten wir das Geld dort einsetzen, wo die Konflikte sind, und die UNO entscheiden lassen, welche Kontin­gent­flücht­linge sich in Däne­mark nieder­lassen können. Das ist mein Traum.“

Anstatt Geld in das derzei­tige System zu stecken, das seiner Meinung nach grob verschwen­de­risch ist, argu­men­tiert Tesfaye, dass mehr Asyl­be­wer­bern geholfen werden kann, wenn die Gelder vor allem in huma­ni­täre Hilfe in der Nähe der Konflikte fließen, die dazu führen, dass die Menschen über­haupt erst gehen.

„Die meisten Flücht­linge auf der Welt befinden sich in der unmit­tel­baren Umge­bung ihres Heimat­landes“, sagte der Minister und fügte hinzu: „Ich glaube, dass es eine inter­na­tio­nale Verant­wor­tung gibt, den Nach­bar­län­dern zu helfen, in denen sie sich jetzt aufhalten.“

Tesfaye lobte nicht nur das solide däni­sche Sozi­al­system und sprach von dessen immenser Bedeu­tung, sondern erzählte auch von seinen Erfah­rungen als Sohn eines allein­ste­henden, arbeits­losen äthio­pi­schen Asylbewerbers.

„Ich bin in den 1980er Jahren mit einer allein­er­zie­henden Mutter aufge­wachsen, die arbeitslos war. Es war der Sozi­al­staat, der mir meine Chancen eröff­nete. Es war der Sozi­al­staat, der mich aus der Armut geholt und mir eine Ausbil­dung zum Maurer ermög­licht hat. Ich kann es nicht vertei­digen, diese Gesell­schaft zu zerstören. Und das werden wir tun, wenn zu viele Migranten hierher kommen. Die Gemein­schaft, die ein Volk braucht, zerbröckelt“.

Er äußerte sich auch zu den gefähr­li­chen Folgen, die auftreten können, wenn eine Gesell­schaft zu viele Einwan­derer aufnimmt und sie nicht richtig integriert.

„Menschen, die sich nicht inte­grieren, die sich in unserer Gesell­schaft nicht zurecht­finden, begehen mehr Straf­taten. Wenn man die Einwan­de­rung nicht unter Kontrolle hat, kommt es zu Gewalt­ver­bre­chen und Rohheits­de­likten. Zurzeit geht die Krimi­na­lität in Däne­mark zurück. Die Zahl der Banden­mit­glieder geht zurück. Das ist wirk­lich positiv.“

Um die Bildung von Paral­lel­ge­sell­schaften zu verhin­dern, hat die däni­sche Regie­rung – mit Unter­stüt­zung der Libe­ralen Partei, der Däni­schen Volks­partei, der Sozia­lis­ti­schen Volks­partei, der Konser­va­tiven und der Libe­ralen Allianz – eine Initia­tive ins Leben gerufen, die verhin­dern soll, dass Gebiete mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent „nicht-west­li­cher Einwan­derer und Nach­kommen“ entstehen.

Quelle: Remix News


5 Kommentare

  1. Ein „Migra­ti­ons­mi­nister“ mit so richtig däni­schem Aussehen. Allzu­viel würde ich mir von dem nicht erwarten.……

  2. „Um die Bildung von Paral­lel­ge­sell­schaften zu verhin­dern, hat die däni­sche Regie­rung – mit Unter­stüt­zung der Libe­ralen Partei, der Däni­schen Volks­partei, der Sozia­lis­ti­schen Volks­partei, der Konser­va­tiven und der Libe­ralen Allianz – eine Initia­tive ins Leben gerufen, die verhin­dern soll, dass Gebiete mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent „nicht-west­li­cher Einwan­derer und Nach­kommen“ entstehen.“

    Ab 10% erfolgt keine „Inte­gra­tion“ mehr. Was jeder, seit über einem Jahr­zehnt wissen kann. Ulfkotte hat darüber geschrieben, Kopp / PI berich­teten. 2008 wurde das Video „What islam is not“ veröf­fent­licht (und seither munter von Zensurtube gelöscht). Dail­y­mo­tion hat noch die einge­deutschte Vari­ante im Angebot, das engli­sche Original ist nicht mehr (auf die Schnelle) zu finden www.dailymotion.com/video/x46ifkj

    „Inte­gra­tion“ = Erschaf­fung eines neuen Balkans, aber Assi­mi­la­tion ist ja ausdrück­lich nicht gewollt, da PHÖSE!

    Halt „Lösungen“ nach Art der Täter, die das Problem erst erschaffen haben.

  3. Oh toll UND DANN? Dann sind immer noch Legionen an Inva­soren im Land, so wie er, die längst „einge­bür­gert“ sind, der Feind in den eigenen Reihen, der sich prächtig vermehrt. 

    Asylanten will er nicht – Was ist mit „Schutz­su­chenden“?

    Was ist mit der EUdSSR und der „Anwer­bung“ in Afrika, den zig hunderte Millionen, für die, laut EUdSSR, in der EUdSSR „Platz ist“? 

    Dem UNO-Migra­ti­ons­pakt, „Repla­ce­ment migration“? 

    Was ist mit „normaler“ Einwanderung? 

    Richtig, läuft alles weiter. Schließ­lich geht es dem Marxisten aus Äthio­pien ja nur um das Geld (anderer Leute, welches Marxisten brau­chen, um es zu verbrennen) und nicht um den ethni­schen Erhalt der Dänen / Dänemarks. 

    =

    Keine Lösung, dummes Gelaber zur Täuschung der „Mündigen Bürger“. Das Frosch quakt über die Trocken­le­gung des Sumpfes. Immer total lustig anzusehen.

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