Danke, liebe polni­sche Freunde!

Bildquelle: 2022plusz

In Polen wurde eine Unter­schrif­ten­samm­lung zur Unter­stüt­zung des unga­ri­schen Kinder­schutz­ge­setzes gestartet

Je mehr Ungarn und Polen bei Gegen­wind kämpfen müssen, desto mehr beweisen sie, dass die unga­risch-polni­sche Freund­schaft unzer­störbar ist. Die inter­na­tio­nale LGBTQ-Lobby hetzt immer lauter gegen Ungarn, aber auch dieses Mal lassen uns unsere polni­schen Freunde nicht im Stich: Eine polni­sche NGO hat eine Unter­schrif­ten­sam­mel­ak­tion zur Unter­stüt­zung des unga­ri­schen Kinder­schutz­ge­setzes gestartet, die letzte Woche begann und am Dienstag bisher von mehr als vier­ein­halb Tausend Menschen unter­stützt wurde.

In einer an den unga­ri­schen Botschafter in Warschau gerich­teten Peti­tion erklärt die polni­sche Pro-Life-Orga­ni­sa­tion Fund­acja Zycie i Rodzina (Stif­tung Leben und Familie), dass das Mitte Juni verab­schie­dete unga­ri­sche Kinder­schutz­ge­setz von LGBTQ-Gruppen und den sie unter­stüt­zenden Regie­rungen, der Euro­päi­schen Union und den Medien mit einer „uner­bitt­li­chen Kampagne gegen die unga­ri­sche Regie­rung“ bekämpft worden sei. Die Unter­zeichner bringen ihre Unter­stüt­zung für die unga­ri­sche Regie­rung zum Ausdruck und fordern sie auf, dem Druck der LGBTQ-Lobby nicht nach­zu­geben. Sie hoffen, dass Polen die Möglich­keit haben wird, ähnliche Gesetze wie in Ungarn einzuführen.

Die Peti­tion wird auf den Websites konser­va­tiver polni­scher Medien verbreitet, darunter die Wochen­zei­tung DoRzeczy, das Nach­rich­ten­portal niezalezna.pl und der Nach­rich­ten­sender TV Repu­blika, teilte das polnisch-unga­ri­sche Koope­ra­ti­ons­in­stitut Waclaw Felczak in Warschau auf seinem Nach­rich­ten­portal mit. In einem Kommentar vom Juni mit dem Titel „Orbáns kluger Schachzug“ bezeich­nete DoRzeczy-Chef­re­dak­teur Pawel Lisicki das unga­ri­sche Gesetz als echten Durch­bruch und als ein Zeichen von Mut.

„Die Vorherr­schaft linker und libe­raler Ideo­lo­gien in den west­eu­ro­päi­schen Ländern wird immer deut­li­cher, und umso wich­tiger ist es, dass es Poli­tiker gibt, die sich diesem Trend wider­setzen können“, heißt es in dem Artikel.

„Solche Poli­tiker treten auf der Bühne der Geschichte nicht als Mario­netten und Papa­geien auf, die auswendig gelernte Slogans wieder­holen, sondern zeigen einen starken Charakter (…), indem sie grund­le­gende Werte und Prin­zi­pien vertei­digen“, schreibt Lisicki und fügte hinzu, dass er deshalb die Tatsache begrüße, dass das unga­ri­sche Parla­ment für das von der Fidesz unter Viktor Orbán vorge­schla­gene Kinder­schutz­ge­setz gestimmt habe.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei 2022 PLUSZ, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


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