Das Leben in Ungarn ist viel billiger als in den meisten EU-Ländern

Preis­ni­veau in Ungarn im Vergleich zum EU-Durch­schnitt im Jahr 2020 (EU = 100%)

Lebens­mittel 80,2%
Klei­dung 76,6%
Wohn­kosten (Miete) 47,5%
Möbel 75,7%
Private Verkehrs­mittel 81,7%
Öffent­liche Verkehrs­mittel 65,7%
Tele­kom­mu­ni­ka­tion (Telefon, Internet, Post) 88,8%
Frei­zeit, Kultur 61,3%
Hotels, Restau­rants 56,2%
Alkohol, Tabak 69,4%

Ungarn ist eines der Länder mit den nied­rigsten Preisen:

Alle Waren und Dienst­leis­tungen sind billiger als die Durch­schnitts­preise in der Euro­päi­schen Union!

- Das zeigen die Daten von Euro­stat zum Vergleich der Mitglied­staaten für das letzte Jahr. Nach Angaben des statis­ti­schen Amtes der EU zahlen die Menschen in Irland, Luxem­burg und Däne­mark am meisten, mit Preisen, die 60–80% über dem EU-Durch­schnitt liegen. Im Gegen­satz dazu liegen die Preise in Bulga­rien, Polen und Rumä­nien bei nur 37–42 % des EU-Durchschnitts.

So hat Ungarn mit 47,5 Prozent des EU-Durch­schnitts im Jahr 2020 die sechst­nied­rigsten Wohn­kosten unter den 27 Ländern.

Ungarn hat im Vergleich zu anderen Ländern die nied­rigsten Kosten für Unter­hal­tung und kultu­relle Dienstleistungen.

Erho­lung ist 39,7 % billiger als im EU-Durchschnitt.

Viele Waren und Dienst­leis­tungen sind auf dem zweit- oder dritt­nied­rigsten Preis­ni­veau in der EU erhältlich.

Dazu gehören Klei­dung, persön­li­cher Trans­port, Restau­rant- und Hotel­dienst­leis­tungen, Alkohol und Tabak. Auch die Kosten für Beher­ber­gungs- und Gast­stät­ten­dienst­leis­tungen sind mit 43,8 % deut­lich niedriger.

Obwohl unsere Ausgaben deut­lich unter denen der 27 Mitglieds­staaten liegen, ist das nied­rige Preis­ni­veau in vielen Berei­chen nahe am EU-Durch­schnitt. Für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienste, d.h. Telefon, Internet und Post, liegt der Durch­schnitts­preis bei 88,8 % des EU-Durch­schnitts. Obwohl unser Land das viert­nied­rigste Preis­ni­veau für Lebens­mittel hat, beträgt es mehr als achtzig Prozent des EU-Durch­schnitts. Aller­dings sind nur in Bulga­rien und Rumä­nien die meisten Waren und Dienst­leis­tungen auf einem nied­ri­geren Preis­ni­veau als in der EU erhältlich.

In Ungarn sind Erho­lung, Essen, Wohnen, Möbel und Klei­dung erschwing­li­cher als in den Nachbarländern.

Öffent­liche Verkehrs­mittel und Kommu­ni­ka­ti­ons­dienste sind im regio­nalen Vergleich teurer.

Die größten Unter­schiede im Preis­ni­veau zwischen den EU-Ländern gibt es bei den wohnungs­be­zo­genen Kosten.

Während wir weniger als die Hälfte des EU-Durch­schnitts für diese Kosten ausgeben, sind sie in den nordi­schen Ländern siebzig bis achtzig Prozent höher als im EU-Durchschnitt.

Quelle: Magyar Nemzet


5 Kommentare

  1. Hr. W. Terhaag, was sagt uns ein „Durch­schnitts­ein­kommen ca. 50%“ aus? Wenig Konkretes. Beispiels­weise „in Westen“ gibt es wesent­lich mehr Milli­ar­däre, Millio­näre, Viel­ver­diener, usw.. Somit sind Durch­schnitts­werte auch wesent­lich höher, nicht wahr? Die Schätz­werte sind flexibel. Aber warum gibt es immer­noch nach 30 Jahren „Frei­heit“ in Ungarn so großen Unter­schiede? – Weil viele west­liche Firmen über 25Jahre lang in Ungarn sich als Raub­ritter benommen haben, die unga­ri­sche Wirt­schaft in die Ruin getrieben. (mit Hilfe der korrupten post­kom­mu­nis­ti­sche Regime) Jetzt geht´s biss­chen schon aufwärts trotz der vielen Atta­cken aus dem Ausland-West.

    • Sie haben es anschei­nend nicht verstanden – es geht nicht um Millionäre.
      Wenn man statis­ti­sche „Durch­schnitts­preise“ eines Landes mit dem statis­ti­schen EU-Durch­schnitt vergleicht macht es keinen Sinn ohne das durch­schnitt­liche Einkom­mens­ni­veau eben­falls heran­zu­ziehen. Nur so ist ein Vergleich der wirk­li­chen „Lebens­hal­tungs­kosten“ möglich.
      Daß es irgendwo „billiger“ als in der Gesamt-EU sein soll ist keine sinn­volle Aussage.

      • Ergän­zung:
        Es macht für den normalen Verbrau­cher einen Unter­schied aus ob man vom normalen Einkommen 40% oder 50 % oder 60 % für den „normalen“ Lebens­un­ter­halt bezahlen muß.

  2. Ich wollte auch sagen : was nützt der Ausga­ben­ver­gleich, wenn man nicht auch die
    Einnahmen dazu nennt. Aber auch: ich fahre jähr­lich 1 mal hier von Deutsch­land durch
    Öster­reich, Ungarn nach Rumä­nien. Dann tanke ich eher in Öster­reich und Rumänien
    als bei der Durch­fahrt in Ungarn.

  3. Die Aussage über das Preis­ni­veau alleine ist doch völlig unsinnig, wenn man nicht im Gegenzug das Einkom­mens­ni­veau dagegen stellt. Inso­fern ist die Über­schrift eben­falls völliger Unsinn.
    Das Durch­schnitts­ein­kommen in Ungarn beträgt ca. 50 % des EU-Durchschnitts.
    www.watson.ch/schweiz/international/436324232-in-der-schweiz-verdienst-du-18-mal-mehr-als-in-rumaenien-ein-europaeischer-lohnvergleich
    Preis­ni­veau Ungarn vergli­chen mit dem EU-Durchschnitt:
    Lebens­mittel 80,2%
    Klei­dung 76,6%
    Möbel 75,7%
    Private Verkehrs­mittel 81,7%
    Öffent­liche Verkehrs­mittel 65,7%
    Tele­kom­mu­ni­ka­tion (Telefon, Internet, Post) 88,8%
    Frei­zeit, Kultur 61,3%
    Hotels, Restau­rants 56,2%
    Alkohol, Tabak 69,4%

    Nochmal: Durch­schnitts­ein­kommen in Ungarn beträgt ca. 50 % des EU-Durchschnitts

    Für das alles muss man in Ungarn also bezogen auf das Einkommen prozen­tual wesent­lich mehr vom Einkommen aufwenden als der EU-Durchschnittsbürger.
    Nur mit diesem Vergleich entdeckt man, daß das tägliche Leben (also die Lebens­hal­tungs­kosten) in Ungarn wesent­lich teurer ist als im EU-Durchschnitt.

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