Demo­kraten sind Partei des „Hasses und der Spal­tung“ – legt Musk die Karten auf den Tisch?

Elon Musk in offener Auflehnung gegen US-Demokraten Bild: wikimedia public domain

In Anleh­nung an unseren Artikel vom 16.5. über die „vorläu­fige Ausset­zung“ der Kauf­ver­hand­lungen Elon Musks mit Twitter, zeigt sich nun offenbar ein neues Indiz im „Ränke­spiel“ um den Milliarden-Deal.
 

Wie bereits von unserer Seite „kühn“ in den Raum gestellt, mag es nun doch einen „Beweis“ für die „Erschwer­nisse“ im Zusam­men­hang mit Musks geplanter Über­nahme des Nach­rich­ten­dienstes, geben.

Musk twit­tert Demo­kraten sind Partei des „Hasses und der Spaltung“

Wir hatten ja bereits die Frage aufge­worfen, ob sich Musk mit seiner Aussage Ex-Präsi­dent Trump nach der Über­nahme von Twitter dorthin zurück holen zu wollen, mäch­tige Feinde gemacht haben könnte. Daraus resul­tie­rend könnte nun eben diese Über­nahme von „oberster US-Instanz“ sabo­tiert werden.

Einer der jüngsten Tweets von Musk könnte darauf hin deuten. Schrieb er doch am Mitt­woch, „die US-Demo­kraten seien zur „Partei der Spal­tung und des Hasses geworden, deshalb werde er künftig für die Repu­bli­kaner stimmen“.

twitter.com/elonmusk/status/1526997132858822658

Diesem medialen Pauken­schlag nicht genug, ging er dann auch gleich in den Angriff gegen­über der (US-Eliten-Fabrik) Yale-Univer­sity, über. Sie sei, „das Epizen­trum des geis­tigen Woke-Virus, das versucht, die Zivi­li­sa­tion zu zerstören“, machte sich Musk Luft.

Der Applaus der Repu­bli­kaner war ihm dazu sicher, so auch von Lauren Boebert, einer Anhän­gerin von Ex-Präsi­dent Donald Trump und Verfech­terin lockerer Waffen­ge­setze, die gegen Corona-Schutz­maß­nahmen, Abtrei­bungen, homo­se­xu­elle Ehen und die Umstel­lung auf erneu­er­bare Energie einsteht. „„Will­kommen auf der rich­tigen Seite, Elon“, twit­terte Boebert dazu.

Musk wählte früher „demo­kra­tisch“ – das ist vorbei

Musk erklärte hierzu, er habe früher für die Demo­kraten gestimmt, da sie seines Erach­tens, größten Teils „die Partei der Güte“ gewesen sei. Weiter äußerte er auch gleich vorweg­neh­mend und offenbar in genauer Analyse der Vorge­hens­weise „von Links“, dass man nun mit einer „Kampagne schmut­ziger Tricks“ gegen ihn zu rechnen habe und erklärte, dass diese mit seinen poli­ti­schen Äuße­rungen zusam­men­hängen würde.

Er wird dabei wohl ins Schwarze getroffen haben, denn Medi­en­be­richten aus den USA ist zu entnehmen, dass die US-Börsen­auf­sicht (SEC) bereits Ermitt­lungen zu Musks Über­nah­me­plan von Twitter, aufge­nommen habe.

Unter anderem wird erklärt, dass er bei seinen Akti­en­käufen das Errei­chen der Betei­li­gungs­marke von fünf Prozent elf Tage später als vorge­schrieben bekannt gegeben hatte. Dadurch sparte Musk Geld und konnte in diesen elf Tagen Aktien güns­tiger kaufen. Sobald nämlich sein Einstieg bei Twitter öffent­lich gemacht wurde, schnellte der Kurs sofort hoch.

Main­stream sieht die „Dinge“ natur­gemäß ganz anders

Die euro­päi­schen staat­li­chen Pres­se­agen­turen (nach Vorgabe von SOMA) sehen das Szenario selbst­re­dend völlig anders.

Heißt es da etwa in der dies­be­züg­li­chen APA-Meldung, „Tech-Milli­ardär Elon Musk offen­bart immer mehr Ansichten, die ihn mit dem rechten poli­ti­schen Spek­trum in den USA in Einklang bringen“. Das scheint also zu  erschüt­tern, ein klas­si­sches „no go“ also für einen Multi­mil­lidär, der offenbar nicht mit Gates und „Konsorten“ am „Schwab­schen Strang“ zieht.

Weiter heißt es bei den „Analysen“ der Staats­me­dien, „über die soge­nannte „Woke“-Kultur zu schimpfen, bei der es im Kern um den Kampf gegen Diskri­mi­nie­rung und Ausgren­zung geht, gehört zum festen Reper­toire der Erzkon­ser­va­tiven in den USA“. (Und nicht nur dort Anm.d.Red.)

Zur Aufklä­rung der Massen wird dann hinzu­ge­fügt, „aus Sicht vieler poli­ti­scher Beob­achter trägt die Rhetorik von Trump, der zur bestim­menden Kraft der Repu­bli­ka­ni­schen Partei wurde, zur Spal­tung der US-Gesell­schaft bei“.

Musk hatte sich also mit dem Twitter-Verwal­tungsrat auf die Über­nahme des Online-Dienstes für rund 44 Milli­arden Dollar geeinigt.

In den vergan­genen Tagen traf Twitter aller­dings der Vorwurf seitens Musk, falsche Angaben zur Zahl von Fake- und Bot-Accounts gemacht zu haben. Das schickte dann die Twitter-Aktie auf Talfahrt.

Unklar bleibt bislang, ob Musk nun versu­chen wird, den Preis zu drücken oder den Boden für einen Ausstieg aus dem Deal vor zu bereiten.



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11 Kommentare

  1. Maech­tige Feinde und wie, nur wenn bei social media die Account­staerken unge­nue­gend angeben werden liegt rein kauf­recht­lich ein Mangel vor!
    Verdeckte und verschwie­gene Maengel, Juris­ten­freude wegen der anste­henden Hono­rare ist da angesagt.…..
    Arglis­tige Taeu­schung vulgo Betrug und mehr im Raum.…
    Musk ist Gescha­efts­mann, von unlau­teren Prak­tiken hoert man bei ihm NICHTS, wirk­lich unlau­tere Absichten nicht erkennbar!
    Twitter wiederum , auch FB geltend strotz vor unlau­teren Absichten 2+2 sind hier nicht 4, viel­mehr irgendwas nach poli­ti­scher Stim­mungs­lage , im Geschaeft bedeutet das Insol­venz irgend­wann, das unabha­engig von der welt­an­schau­li­chen Bindung, das Gegen­teil indessen bei Deut­scher Lizenz­presse ‑vgl.Neven du Mont und FR.……Kommen weitere Fehl­an­gaben hinzu, tja der Unter­neh­mens­wert sinkt und geplant ist Vermo­e­gen­sue­ber­nahme im Ganzen – inkl.allermHaftungstatbestaende- gegeben…
    Alles wolkig und so haelt sich Musk etwas zurueck vom Welt­an­schau­ungs Unter­nehmen Twitter.….
    Alf v.Eller Hortobagy
    unabh.Politikberater
    und
    Jurist

  2. Kann einer sagen was er will, ich glaube dieser Gestalt nicht eine Silbe. Der ist in meinen Augen auch nur eine linke Ratte.

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    • wir erleben hier 1 zu 1, wie Aktien im Wert verän­dert werden, und wie immer der, der es als erstes insze­niert, daraus seine Vorteile ziehen kann, egal ob es rauf oder runter geht. Der Initiator ist sich der Reak­tionen der Leser schon im voraus bewusst, kalku­liert also auch deren öffent­liche Reak­tion in die Talfahrt rsp den folgenden Aufwärts-Trend immer mit ein. Wer die Hoheit hat, Medien Ideen zuzu­spielen, der beherrscht das Spiel wie Schach. die Reagie­renden sind immer ein paar Züge zu spät.

  3. Na, das ist ja wohl nur ganz großes Kino…
    Musk hatte also bisher den Demo­kraten, als einer „Partei der Güte“, seine Stimme gegeben.
    Diese dürften ihm in Wahr­heit wohl in seiner eigenen „Güte“ durchaus quali­tativ und quan­ti­ta­tive eben­bürtig sein . Auweia…
    Viel Geschrei um Nichts…

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  4. Wenn man bei Hand­lungen und Taten der „Demo­kraten“ fest­stellt, daß die (US)Demokraten die Partei des Hasses, der Hetze zur Spal­tung der Gesell­schaft („Teile und Herr­sche“), insbe­son­dere Abschaf­fung der Grund­rechte!! mit Andro­hung und Ausfüh­rung von Gewalt, also unde­mo­kra­tisch und dikta­to­risch-faschis­tisch handeln, dann sollte man sie nicht nicht länger „Demo­kraten“ nennen. Es wäre eine Vortäu­schung falscher Tatsa­chen. Genau das Gegen­teil ist der Fall. Das Gleiche gilt für alle Parteien, die sich „demo­kra­ti­sche Parteien“ nennen, um den poli­ti­schen Gegner zu diffa­mieren und mit Lügen, Hass und Hetze den Menschen falsche Tatsa­chen aus der Polit-Medien-Blase vorzu­gau­ckeln – die in jedem Land der „west­li­chen Welt“ iden­tisch und wie synchro­ni­siert handeln – im Spin­nen­netz des -„WEF“.
    Das Gleiche gilt für den Begriff „Liberal“. Die „Libe­ralen“ handeln genau gegen­teilig von „liberal“. Diese Begriffe – alle von der Polit-Medien-Blase ausge­ge­benen popu­lis­ti­schen Parolen – sollte man nicht unbe­dacht über­nehmen, weil sie nicht die Fakten aus der gelebten Praxis wider­spie­geln. Der soge­nannte „Werte-Westen“ hat auch keine Werte mehr.…. es sind nicht die Werte der Bevöl­ke­rungen, sondern der 1% WEF-Konzerne und ihrer „Young Leader“ als gekaufte Landes­ver­räter mit korrupten Fake-News-Medien. Präsi­dent Trump hat die „falschen US-Medien“ als „Enemy of the People“ benannt. Die „falschen Medien“ würden das, ihrer „Wahr­heit“ entspre­chend, als „Menschen­freunde“ bezeichnen.…

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    • Lieber Werner O., genau so war die Demo­kratie gedacht, als sich 1878 in der russi­schen Stadt Pinsk einige Herren khasa­ri­scher Herkunft unter Führung von Leo Pinsker den Inhalten der Demo­kratie auf ihre speziele Weise annahmen. Wir erfüllen nur denn Plan. (Lies „Der Streit um Zion“ von Douglas Reed, als PDF kostenlos herunterzuladen)
      Daß zwei Jahre zuvor in dieser Stadt auch Chaim Weizman geboren wurde, ist tatsäch­lich Zufall.

    • Sat-AN-ische Wort­ver­dre­hung. – Genauso ist es mit den DIÄTEN dieser HERR-schaft-en, die in Wahr­heit MASTÄTEN sind und so rich­ti­ger­weise heißen müssten. – Meines Erachtens.

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